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Geändert am: 02.05.2022 22:01:39

Schwieriger Start in den Mai: US-Handel endet dennoch auf grünem Terrain-- SMI und DAX schliessen tiefer -- Nikkei letztlich etwas niedriger - Chinas Börsen im Feiertag

Der heimische Markt sowie der deutsche Leitindex notierten zum Wochenauftakt mit klaren Abschlägen. Die Wall Street präsentierte sich am Montag fester. In Japan ging es leicht aufwärts. Der Handel an den chinesischen Börsen ruhte unterdessen.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich am Montag deutlich tiefer.

Der SMI vergrösserte seinen anfänglichen Verlust anschliessend noch und schloss 1,29 Prozent schwächer bei 11'971,73 Zählern.

Auch die Nebenwertindizes SLI und SPI folgten dieser negativen Tendenz und beendeten den Tag mit Abschlägen von 1,41 Prozent bei 1'848,83 Punkten bzw. 1,12 Prozent bei 15'427,94 Stellen.

Der Schweizer Aktienmarkt setzte zu Beginn des Monats Mai den Negativtrend des Aprils fort. Die Märkte seien weiterhin sehr angespannt angesichts der vielen Unsicherheiten, hiess es. Dies zeige auch der Kurstaucher im SMI, zu dem es rund eine Stunde nach Handelsbeginn quasi aus dem Nichts kam. Dabei sackte der Leitindex plötzlich um mehr als zwei Prozent ab. Händler erklärten dies dann mit einem "Fat Finger Trade", einer Fehleingabe, an der Börse in Stockholm. Dies habe europaweit zu Kursabschlägen geführt. Manche Blue Chips büssten dabei vorübergehend rund zehn Prozent ein. Die Tatsache, dass sich Schweden relativ nahe am Kriegsgeschehen befinde, habe sicherlich zusätzlich dazu beigetragen. Nach einigen Minuten konnte sich der SMI wieder auf über 12'000 Punkte erholen.

Die Anleger gingen dann aber vorsichtiger vor. "Der heutige Kursschock hat gezeigt wie schnell es gehen kann", sagte ein Händler. Daher dürften sich die Marktteilnehmer vor der Bekanntgabe des Zinsentscheids der US-Notenbank Fed nun erst recht zurückhalten. Das Fed könnte den Leitzins angesichts der auf den höchsten Stand seit Anfang der 1980er Jahren gestiegenen Inflation nicht nur um 50 Basispunkte (BP) erhöhen, wie dies Fedchef Jerome Powell angedeutet habe, sondern gleich um 75 BP, wird am Markt befürchtet. In den kommenden Monaten dürften weitere Schritte folgen. Dies weckt zunehmend Konjunktursorgen. "Und wenn es dann noch zu solchen Ereignissen wie heute kommt, reagieren die Märkte eben schon etwas panisch", sagte ein Händler.

DEUTSCHLAND

Anleger in Deutschland zogen sich am Montag vom Markt zurück.

Der DAX baute seinen anfänglichen Abschlag im weiteren Verlauf noch aus und ging letztlich 1,13 Prozent tiefer bei 13'939,07 Punkten in den Feierabend.

In der Vorwoche hatte sich der DAX zeitweise 13'500 Punkten genähert, bevor ihm mit einem Anstieg auf deutlich über 14'000 Punkte dann eine Erholung gelang. Dennoch blieb für den April ein Verlust von gut zwei Prozent. "Dass jetzt ausgerechnet der Mai beginnt, dem ein besonders schlechter Ruf vorauseilt, ist sicherlich nicht hilfreich", erläuterte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Zum Wochenauftakt belasteten zunächst sehr schwache Vorgaben aus den USA, wo die wichtigsten Indizes vor dem Wochenende wieder tief abgetaucht waren. Auch am Montag zeigen sich die Anleger an der Wall Street zurückhaltend.

Im Wochenverlauf richtet sich der Fokus der Anleger auf die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch mit der Fortsetzung der Zinswende. Nach jüngsten deutlichen Signalen der Fed angesichts der hohen Inflation wird am Markt mit einer stärkeren Zinserhöhung um 0,5 Prozentpunkte gerechnet. Höhere Zinsen belasten tendenziell den Aktienmarkt.

WALL STREET

Nach den kräftigen Verlusten zum Wochenausklang zeigten sich US-Anleger zum Wochenstart wieder etwas zuversichtlicher.

Der Dow Jones war im Handelsverlauf auf Richtungssuche, entschied sich schlussendlich aber für grünes Terrain und schloss mit einem Plus von 0,26 Prozent bei 33'063,61 Zählern. Auch beim Techwerteindex NASDAQ Composite übernahmen die Verkäufer das Ruder, das Börsenbarometer schloss 1,63 Prozent höher bei 12'536,02 Zählern.

Dabei halfen am Montag zeitweise positiv aufgenommene Konjunkturdaten zur Stimmung in der Industrie. Die Grundstimmung der Anleger war weiter von Vorsicht geprägt, bevor am Mittwoch der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed auf der Agenda steht.

Es wird mehrheitlich eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte erwartet, um die weiter steigende Inflation in den Griff zu bekommen. "Die Fed wird wohl eine Erhöhung um 50 Basispunkte ankündigen, begleitet von all den Formulierungen, die mit einer strafferen Geldpolitik einhergehen, solange die Daten darauf hindeuten, dass dies notwendig ist", sagt David Bahnsen, Chief Investment Officer beim Vermögensverwalter Bahnsen Group.

Die Berichtssaison legte zu Wochenbeginn eine kleine Pause ein.

ASIEN

In Japan kam es am Montag zu leichten Abschlägen, in China ruhte der Handel derweil feiertagsbedingt.

Der japanische Leitindex Nikkei fiel letztlich 0,11 Prozent auf 26'818,53 Punkte.

Am vergangenen Freitag schloss der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland mit einem Plus von 2,41 Prozent bei 3'047,06 Punkten. Der Hang Seng in Hongkong verabschiedete sich am Freitag derweil um 4,01 Prozent höher bei 21'089,39 Zählern ins Wochenende.

In China, Hongkong und Singapur fand wegen eines Feiertages kein Handel statt. Nach einem feiertagsbedingten langen Wochenende bewegte sich der Nikkei-Index an der Börse in Tokio nur leicht. Marktteilnehmer zeigten sich weiter von Engpässen in der Lieferkette beunruhigt. Positiv wirkte indessen ein etwas schwächerer Yen. Für Bewegung bei Einzelwerten sorgte die laufende Berichtssaison.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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