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Geändert am: 04.04.2022 22:20:46

Ukraine-Krieg im Fokus: US-Börsen mit Gewinnen -- SMI und DAX schliessen fester -- Asiens Märkte schlussendlich im Plus

Der heimische sowie der deutsche Markt verzeichneten zur neuen Woche Zuschläge. Der US-Leitindex zeigte sich am Montag mit leichten Gewinnen. An den Börsen in Fernost wurden am Montag Gewinne verzeichnet.

SCHWEIZ

In der Schweiz ging es am Montag aufwärts.

Der SMI konnte seinen frühen Gewinn noch vergrössern und schloss am Abend 1,33 Prozent höher bei 12'340,87 Stellen.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI schlossen sich der positiven Tendenz an und beendete den Tag mit Zuwächsen von 0,88 Prozent bei 1'940,80 Zählern bzw. 1,20 Prozent bei 15'755,58 Punkten.

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag Fahrt aufgenommen. Geschuldet war der Anstieg dabei vor allem den beiden Schwergewichten Roche und Novartis, die mit positiven Neuigkeiten aufgewartet haben. Dabei seien die Voraussetzungen für weitere Gewinne gar nicht so gut, sagte ein Händler. Nach wie vor sei ein Waffenstillstand im Ukraine-Krieg in weiter Ferne, zudem schürten die volatilen Energiepreise die Rezessionsangst.

Weiter im Fokus stehen die Zentralbanken. Dabei stelle sich vor allem die Frage, ob die US-Notenbank wegen der hohen Inflation trotz der vielen Unsicherheiten an ihrem geldpolitischen Straffungskurs festhalten wird. Dabei könnte eine Rezession drohen, wie die invers gewordene US-Zinsstrukturkurve signalisiert. Vor diesem Hintergrund dürfte am kommenden Mittwoch das Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank unter Investoren auf grosses Interesse stossen.

DEUTSCHLAND

Anleger in Deutschland griffen am Montag zu.

Der DAX konnte seine anfänglichen Gewinne nach einem zwischenzeitlichen Ausflug ins Minus letztlich doch verteidigen und ging 0,50 Prozent fester bei 14'518,16 Zählern in den Feierabend.

Im Fokus steht nach wie vor der Krieg Russlands gegen die Ukraine. Nach den Gräueln in der ukrainischen Stadt Butscha bereitet der Westen noch schärfere Sanktionen gegen Russland vor. Einen Stopp von Gas-, Öl- und Kohlelieferungen aus Russland lehnt die Bundesregierung aber weiter ab.

"Die Forderungen nach einem kompletten Energieboykott gegen Russland, mit sicherlich verkraftbaren, aber dennoch massiven wirtschaftlichen Effekten für Europa und speziell die deutsche Wirtschaft, werden immer lauter. Und in rezessive Tendenzen der Wirtschaft hinein waren Anleger noch nie gut beraten, bei Aktien zuzugreifen", schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Solange die Unsicherheit die Oberhand behält, rechnet er für den DAX daher nicht mit "grossen Sprüngen nach oben".

WALL STREET

An den US-Börsen ging es zum Wochenstart nach oben.

So eröffnete der Dow Jones legte schlussendlich 0,30 Prozent auf 34'922,07 Punkte zu. Dagegen zog der NASDAQ Composite 1,90 Prozent auf 14'532,55 Zähler an.

Bei den technologielastigen NASDAQ-Indizes sorgte unter anderem für Rückenwind, dass Peking im Streit mit den USA um die Bilanzierung von an den US-Börsen notierten chinesischen Unternehmen offenbar zum Einlenken bereit sei, heisst es. Das schob bereits den Technologie-Sektor in Hongkong an.

Händler sehen derweil in der begonnenen geldpolitischen Straffung nicht unbedingt ein Problem für den US-Aktienmarkt. Eine langfristig hartnäckige Inflation sei stattdessen Gift für die Ökonomie, heisst es. Volkswirtin Aneta Markowska von Jefferies argumentiert, dass sich die US-Wirtschaft fest in der Mitte des Zyklus befinde. "Die Gewinnspannen haben erst begonnen zu schrumpfen und befinden sich immer noch in der Nähe der Höchststände des Zyklus. Dies sieht nicht nach einem Unternehmenssektor aus, der sich auf eine Kostensenkungskampagne einlassen wird. Im Gegenteil: Nachfrageüberhang, Preissetzungsmacht und niedrige Lagerbestände schaffen einen starken Anreiz für Investitionen und Neueinstellungen".

Die jüngsten Schockbilder wahrscheinlicher russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine dämpften die Kauflaune bislang kaum, auch wenn sie für Spekulationen über weitere Sanktionen gegen den Aggressor Russland sorgten mit allen Konsequenzen für Inflation und Handelsbedingungen.

"In Anbetracht all der Unsicherheit, die immer noch herrscht, bin ich etwas überrascht, wie stark der Aktienmarkt sich zeigt. Die langfristigen Folgen des Krieges werden eine höhere Inflation bedeuten", warnt Marktstratege Altaf Kassam von State Street Global Advisors.

ASIEN

An den asiatischen Börsen ging es am Montag aufwärts.

Der japanische Leitindex Nikkei verbuchte letztlich ein leichtes Plus von 0,25 Prozent auf 27'736,47 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland befand sich der Shanghai Composite bis einschliesslich Dienstag in einer Feiertagspause. Am vergangenen Freitag ging es 0,94 Prozent hoch auf 3'282,72 Zähler. In Hongkong stieg der Hang Seng um 2,1 Prozent auf 22'502,31 Indexpunkte.

Marktteilnehmer verwiesen auf die leicht positiven Vorgaben von der Wall Street. Doch schürte die Verlängerung des Lockdowns in Schanghai weiter Sorgen um mögliche konjunkturelle Auswirkungen. Gleichzeitig verzeichnete China zuletzt auch die höchste Zahl an Neuinfektionen seit zwei Jahren. Die Börse in Shanghai konnte hierauf jedoch nicht reagieren, denn aufgrund von Feiertagen findet am Montag und Dienstag dort kein Handel statt.

Dagegen ging es für den Hang Seng-Index in Hongkong nach oben. Hier stützte die Nachricht, dass Peking im Streit um die Bilanzierung offenbar zum Einlenken bereit ist und damit der drohende Verlust der US-Börsennotierung abgewendet werden kann. Die zuständigen chinesischen Behörden wollten den US-Regulierungsbehörden vollen Zugang zu den geprüften Bilanzen gewähren, meldete Bloomberg.

Händler verwiesen aber auch auf die weiter bestehende Aussetzung von insgesamt 32 Aktien, die am Freitag von der Hong Kong Exchanges & Clearing beschlossen wurde. Die in Hongkong notierten Unternehmen haben ihre Jahresergebnisse nicht fristgerecht bis Ende März vorgelegt, hiess es zur Begründung. Es handelte sich bei den betroffenen Unternehmen um Immobiliengesellschaften.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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