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Geändert am: 05.05.2022 22:03:26

Nach Fed-Zinsentscheidung: US-Börsen endet mit deutlichen Verlusten -- SMI schliesst stabil -- DAX schlussendlich im Minus -- Asiens Börsen beenden den Handel uneinheitlich

Der heimische Aktienmarkt trat im Donnerstagshandel letztlich auf der Stelle, während sich der deutsche Leitindex schwächer präsentierte. Die Wall Street erlitt am Donnerstag einen herben Rückschlag nach der vorangegangenen Erholungsrally. In Shanghai und Hongkong zeigten sich die Märkte uneinheitlich, in Japan wurde feiertagsbedingt weiterhin nicht gehandelt.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich im Donnerstagshandel zurückhaltend.

Der SMI gab seine anfänglich deutlichen Gewinne wieder ab und beendete den Handel schliesslich sogar mit einem minimalen Minus von 0,02 Prozent bei 11'877,27 Zählern.

Die gleiche Tendenz war bei den Nebenwertindizes SLI und SPI zu beobachten. Sie schlossen am Abend bei 1'836,30 Punkten (-0,22 Prozent) bzw. bei 15'265,84 Zählern (-0,06 Prozent).

Zunächst sah es so aus, als sei es Fed-Chef Jerome Powell gelungen, die Investoren zu beruhigen - auch die Schweizer. Am Vorabend hatte die US-Notenbank Fed den Leitzins wie erwartet um 0,5 Prozentpunkte angehoben. Doch am Donnerstag überwogen dann an der Wall Street Konjunktursorgen, was auch im Schweizer Handel Spuren hinterliess.

Laut einem Börsianer behielten Anleger den anhaltenden Ukraine-Krieg sowie die Unterbrechung der Lieferketten aufgrund von Virusinfektionen in China im Hinterkopf. Beide Faktoren machten die Wirtschaftsaussichten langfristig kompliziert und unsicher. So sind denn auch die jüngsten Konjunkturdaten aus China oder Deutschland schwach ausgefallen.

DEUTSCHLAND

In Deutschland drehte die Anlegerstimmung am Donnerstag ins Negative.

Der DAX hatte nach einem freundlichen Start zunächst weiter zugelegt und vorübergehend sogar die Marke von 14'300 Punkten überstiegen. Im weiteren Handelsverlauf drehte der deutsche Leitindex dann jedoch ins Minus und rutschte damit sogar unter die wichtige 14'000-Punkte-Marke. Schlussendlich ging er 0,49 Prozent leichter bei 13'902,52 Zählern in den Feierabend.

Die Aussagen der US-Notenbank zum weiteren Verlauf der Zinswende hatten die Aktienanleger nur vorübergehend beruhigt. Die Fed hatte am Vorabend wegen der hohen Inflation den Leitzins wie erwartet um 0,50 Prozentpunkte angehoben. Entgegen einigen Befürchtungen am Markt betonte Fed-Chef Jerome Powell aber, dass noch grössere Zinsschritte derzeit nicht in Erwägung gezogen würden. Konjunktursorgen belasteten dann aber am Donnerstag den US-Aktienmarkt sehr, was am Nachmittag auch den DAX ins Minus schickte

Beachtung fand daneben die laufende Bilanzsaison. Blue Chips wie Airbus und BMW sowie auch Zalando, Vonovia und Shop Apotheke öffneten ihre Bücher.

WALL STREET

Nach der Erholungsrally im Anschluss an die Fortsetzung der US-Zinswende ging es an den US-Börsen am Donnerstag tief ins Minus.

Der Dow Jones schloss 3,11 Prozent tiefer bei 33'001,33 Punkten. Für den NASDAQ Composite ging es 4,99 Prozent auf 12'317,69 Zähler abwärts.

Die US-Notenbank hat die Zinsen am Mittwochabend wie erwartet um 50 Basispunkte erhöht. Für Erleichterung hatte aber vor allem die Aussage von US-Notenbankpräsident Jerome Powell gesorgt, die Fed erwäge aktuell keine Anhebung der Leitzinsen um 75 Basispunkte, wie vom Markt mehrheitlich für die kommende Sitzung erwartet. Ein solcher Schritt hatte Sorgen ausgelöst, dass die Fed die Zinssätze zu weit und zu schnell erhöhen und die Wirtschaft schliesslich in eine Rezession stürzen könnte.

Doch die Zuversicht schien schon wieder etwas zu schwinden. Selbst wenn eine solch deutliche Zinserhöhung in den kommenden Monaten vom Tisch ist, steht immer noch die aggressivste Straffung der US-Geldpolitik seit dem Jahr 2000 bevor, heisst es. Viele Investoren fragten sich, wie hoch die Fed die Zinsen in den nächsten zwei Jahren anheben könnte und wie sich dies dann auf die Wirtschaft und die Unternehmensgewinne auswirken werde.

Die Fokussierung der Fed auf die Inflationsbekämpfung birgt nach Ansicht der Ratingagentur Fitch grosse Risiken für die konjunkturellen Aussichten der USA. Die Fed "versucht, die Zinsen bis Ende des Jahres wieder in den neutralen Bereich zu bringen", so Chefvolkswirt Brian Coulton. "Angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks wächst das Risiko, dass die Straffung der Geldpolitik zu einer deutlichen Wachstumsverlangsamung oder sogar zu einer Rezession im Jahr 2023 führt", warnt Coulton.

Die US-Konjunkturdaten haben enttäuscht. So sind die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe stärker als erwartet gestiegen und die Produktivität ex Agrar ging im ersten Quartal deutlicher zurück als prognostiziert.

ASIEN

Die Börsen in Asien fanden am Donnerstag keine gemeinsame Richtung.

In Japan blieb die Börse am Donnerstag wegen eines Feiertags weiterhin geschlossen. Der Nikkei war zuletzt am Montag um moderate 0,11 Prozent auf 26'818,53 Punkte gefallen. Erst am Freitag wird in Tokio der Handel wieder aufgenommen.

Auf dem chinesischen Festland schloss der Shanghai Composite am Donnerstag 0,68 Prozent höher bei 3'067,76 Punkten. Dagegen verlor der Hang Seng in Hongkong schlussendlich 0,36 Prozent auf 20'793,40 Einheiten.

Die Aktienmärkte in Asien haben überwiegend Aufschläge verbucht. Sie folgten damit der Wall Street, wo Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell zum Zinskurs der Fed für kräftige Kursgewinne gesorgt hatten. Die Fed erwäge aktuell keine Anhebung der Leitzinsen um 75 Basispunkte, sagte Powell nach der Zinsentscheidung am Mittwoch. Bei den Anlegern kam diese Aussage überaus gut an, wurde doch ein solcher "grosser" Zinsschritt für Juni an den Märkten bereits eingepreist. Die US-Notenbank hatte ihre Geldpolitik zuvor wie erwartet gestrafft und den Leitzins um 50 Basispunkte angehoben. Die Aussagen des US-Notenbankchefs sorgten auch bei den Anlegern in Asien für Erleichterung. Vor allem Aktien von Unternehmen, die sensibel auf Zinsentwicklungen reagieren, konnten davon profitieren.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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