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Geändert am: 05.07.2022 22:08:15

Weiterhin hohe Unsicherheit: Wall Street schlussendlich uneins -- SMI schliesst deutlich tiefer -- DAX beendet Handel nahe Jahrestief -- Asiatische Börsen letztlich uneinheitlich

Am heimischen Aktienmarkt herrschte heute enormer Verkaufsdruck vor, der SMI schloss deutlich tiefer. Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Dienstag ebenfalls die Verkäufer, der DAX rutschte auf ein neues Jahrestief. Die US-Börsen tendierten unterschiedlich. Die grössten Börsen in Asien fanden am Dienstag keine einheitliche Richtung.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt musste im Dienstagshandel letztlich starke Verluste verkraften.

Der SMI startete zwar mit einem Plus, drehte aber dann deutlich in die Verlustzone, wo der Leitindex den Dienstagshandel abschloss. Letztlich betrug das Minus 1,65 Prozent bei 10'702,50 Punkten.

Die Nebenwertindizes SLI und SPI starteten ebenfalls höher, konnten die Anfangsgewinne aber nicht halten und drehten letztlich ins Minus. Der SLI schloss 1,9 Prozent tiefer bei 1'632,26 Zählern, beim SPI betrugen die Verluste am Ende 1,24 Prozent bei 13'821,46 Einheiten.

Belastend wirkten vor allem Kursverluste bei den Pharmaschwergewichten. Der Leitindex SMI musste damit am Dienstag erneut einen heftigen Rücksetzer verkraften.

Die Sorgen um die Lieferkettenprobleme, die drohende Energiekrise und der Ukrainekrieg sowie die Inflations- und Zinsängste seien weiterhin präsent und könnten das Geschehen jederzeit wieder in die andere Richtung drehen, so Beobachter. Viele Investoren warteten zudem auf die in der kommenden Woche anlaufende Berichtssaison. Bis dahin dürften Konjunkturdaten die treibende Kraft sein, sind sich Beobachter einig. Als leicht stützend werden die aktuellen Wirtschaftsdaten aus China gewertet. Am morgigen Mittwoch steht die Mitschrift der jüngsten Fed-Sitzung auf der Agenda. Investoren werden sich Anhaltspunkte darüber erhoffen, wie aggressiv die Währungshüter ihren Kampf gegen die Inflation fortsetzen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex rutschte am Dienstag auf ein neues Jahrestief.

Der DAX war mit einem erheblichen Plus gestartet. Jedoch ging es dann für den Leitindex während des Handelstages kontinuierlich nach unten. Ganze 2,91 Prozent tiefer bei 12'401,20 Punkten beendete das deutsche Börsenbarometer diesen äusserst schwachen Handelstag. Damit unterschritt der DAX das bisherige Jahrestief aus dem März.

Am deutschen Aktienmarkt haben Anleger am Dienstag die leichte Kurserholung im frühen Handel zum Ausstieg genutzt. Die wichtigsten Indizes drehten in die Verlustzone. Damit hatten wie schon zu Wochenbeginn frühe Gewinne nicht lange Bestand.

Abgesehen von kurzen Erholungen wagen sich die Anleger derzeit wegen der hohen Unsicherheit weiter nicht nachhaltig auf das Börsenparkett. "Geld- und geopolitisch stehen die Börsenampeln weiter auf Rot, zudem ist aus technischer Sicht der Abwärtstrend im DAX intakt", schrieb der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von RoboMarkets. "Zu viele potenzielle Investoren stehen derzeit an der Seitenline und halten ihr Pulver trocken."

Anleger befürchten, dass die Leitzinserhöhungen grosser Notenbanken im Kampf gegen die starken Preissteigerungen eine Rezession auslösen könnten. Zudem gibt es gerade in Deutschland die Gefahr vollständig ausbleibender Erdgaslieferungen aus Russland. Dies würde sowohl die Inflation weiter nach oben treiben als auch die Konjunktur massiv belasten.

WALL STREET

Nach dem gestrigen US-Feiertag konnten sich die amerikanischen Anleger am Dienstag nicht recht entscheiden.

Der Dow Jones verlor schon zum Handelsstart. Anschliessend ging es weiter abwärts. Er beendete Handel letztlich 0,42 Prozent leichter bei 30'966,93 Punkten. Der technologielastige NASDAQ Composite fiel daneben anfänglich, konnte im Verlauf jedoch ins Plus drehen. Schlussendlich stieg er 1,75 Prozent auf 11'322,24 Zähler.

Die Belastungsfaktoren sind geblieben. Dies sind die Sorgen vor weiteren kräftigen Zinserhöhungen durch die US-Notenbank, um die hohe Inflation in den Griff zu bekommen, was gleichzeitig die Befürchtungen einer Rezession verstärkt. Dazu kommen die andauernden Bedenken vor einer Energiekrise, vor allem in Europa, die jedoch auch globale Konsequenzen haben dürfte. Denn Russland kann jederzeit mit einem Gas-Lieferstopp für eine deutliche konjunkturelle Belastung sorgen.

Nordea Asset Management geht davon aus, dass die Märkte weiterhin unter Druck stehen werden, da Investoren derzeit noch nicht vollständig auf eine Wachstumsverlangsamung vorbereitet seien. "Wir rechnen mit einer sehr flachen Rezession", hiess es von den Analysten. Aber sie dürfte auch nicht zu flach ausfallen.

Die Agenda der US-Konjunkturdaten war am Berichtstag übersichtlich. Übergeordnet sind die Blicke bereits auf das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung gerichtet, das am Mittwoch ansteht. Hier hoffen Anleger auf Hinweise über das weitere Zinstempo der US-Notenbank. Zuletzt hatten schwächere US-Daten immer wieder zu Spekulationen geführt, die Fed könnte bei den Zinserhöhungen etwas den Fuss vom Gas nehmen. Dazu kommt am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht für Juni.

ASIEN

Die asiatischen Börsen bewegten sich am Dienstag in unterschiedliche Richtungen.

In Tokio ging es für den Nikkei nach dem Vortagesplus weiter nach oben, er schloss mit einem Zuschlag von 1,03 Prozent bei 26'423,47 Punkten.

Leichte Verluste wurden unterdessen vom chinesischen Festland gemeldet, wo es für den Shanghai Composite schlussendlich 0,04 Prozent auf 3'404,03 Punkte nach unten ging. Der Hang Seng zeigte sich unterdessen mit leichten Gewinnen und konnte ein Plus von 0,14 Prozent auf 21'861,20 Punkte einfahren.

Anleger kauften in Teilen Asiens in der Hoffnung, dass US-Präsident Joe Biden in dieser Woche eine Lockerung der Strafzölle auf chinesische Güter verkünden wird. Ausgerechnet in Schanghai stützte diese Hoffnung jedoch nicht nachhaltig. Auch der im Juni kräftig gestiegene und klar in den expansiven Bereich zurückgekehrte Caixin-Einkaufsmanagerindex für den chinesischen Dienstleistungssektor vermochte die Stimmung nicht aufzuhellen. Denn einige der befragten Unternehmen äusserten in der Umfrage Bedenken wegen der langfristigen Folgen der Pandemie für Geschäftsentwicklung und Nachfrage. Auf der Stimmung lastete nach Angaben aus dem Handel auch die Nachricht, dass ein Hacker persönliche Daten von einer Milliarde chinesischen Bürgern erbeutet habe. Ein im Vergleich zum Vortag nachgebender Yen stützte in Tokio. Gesucht waren dort insbesondere die zuletzt stark abverkauften Technologiewerte.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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