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Geändert am: 06.04.2022 22:10:17

Ukraine-Krieg belastet: US-Börsen gehen mit Verlusten aus dem Handel -- SMI und DAX schliessen tiefer -- Märkte in Fernost letztlich mehrheitlich mit Abgaben

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt gaben am Mittwoch nach. Die Wall Street blieb zur Wochenmitte im Abwärtsmodus. Die asiatischen Aktienmärkten rangierten im Mittwochshandel vorwiegend im Minus.

SCHWEIZ

Im Zürcher Handel kam es am Mittwoch zu Verlusten.

Der SMI hatte den Handel quasi unverändert begonnen und fiel anschliessend in rotes Terrain. Am Abend schloss der Leitindex dann 0,46 Prozent schwächer bei 12'320,10 Punkten.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI gaben nach und beendeten den Tag mit Abschlägen von 1,25 Prozent bei 1'913,81 Zählern bzw. 0,73 Prozent bei 15'674,32 Einheiten.

Der Schweizer Aktienmarkt konnte sich zur Wochenmitte den wieder zunehmenden Belastungsfaktoren nicht entziehen. Allerdings fielen die Verluste dank Kursgewinnen bei den drei Schwergewichten moderater aus als an den meisten Börsenplätzen Europas. Händler sprachen von einem "bitteren Nachrichtencocktail". So liessen die Kriegsverbrechen in der Ukraine die Eskalationsspirale schneller drehen. "Der Westen reagiert mit Ausweisung russischer Diplomaten und weiteren Waffenlieferungen, während die Europäische Union sogar einen Importstopp von russischer Kohle erwägt", fasste ein Händler zusammen.

Ordentlich Gegenwind liefere aber auch die US-Notenbank Fed für die Finanzmärkte. So würden die Stimmen lauter, die eine straffere Geld- und Zinspolitik befürworten. Experten rechnen auf der nächsten FOMC-Sitzung Anfang Mai mit einer Zinserhöhung um 50 Basispunkte. Zudem steht eine drastische Reduzierung der Fed-Bilanz zur Diskussion. Dieser Schritt würde den Börsen spürbar Liquidität entziehen. Entsprechend wichtig werde der Abend, wenn das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung veröffentlicht wird. "Und zu allem Übel hat sich COVID-19 zurückgemeldet: Die stark steigenden Infektionszahlen und der Lockdown in der Metropole Shanghai lassen Sorgen aufkommen, dass die Wirtschaft im Reich der Mitte in Mitleidenschaft gerade könnte, mit fatalen Folgen für die weltweite Konjunktur," ergänzte ein Börsianer.

DEUTSCHLAND

Auch am Mittwoch traten Anleger in Frankfurt auf die Bremse.

Der DAX war lediglich mit einem kleinen Abschlag gestartet und rauschte anschliessend tiefer abwärts. Schlussendlich ging der Leitindex 1,89 Prozent tiefer bei 14'151,69 Punkten in den Feierabend.

Der DAX hat seine Vortagesverluste am Mittwoch deutlich ausgeweitet. Inflations- und Rezessionssorgen machten sich nach Äusserungen von US-Notenbank-Vertretern zunehmend breit. Der Verkaufsdruck stieg am Nachmittag, denn auch an den US-Börsen werden weitere Verluste verbucht. Zudem gab es hierzulande enttäuschende Auftragsdaten für die Industrie, während die Erzeugerpreise in der Eurozone erneut mit Rekordgeschwindigkeit stiegen.

Nach jüngsten Aussagen von Vertretern der US-Notenbank (Fed) mehrten sich laut Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners die Bedenken, dass die anstehende Verringerung der Fed-Bilanz noch nicht vollständig in den Kursen eingepreist sein könnte. Insbesondere Fed-Direktorin Lael Brainard fand mit ihren Worten Beachtung, denn angesichts der hohen Inflation sprach sie sich am Vortag für eine rasche geldpolitische Normalisierung aus. Ihre Worte haben Gewicht, da sie die designierte Vizechefin der Fed ist.

Am Abend veröffentlicht die Fed zudem ihre Mitschrift zur jüngsten Zinssitzung. Fachleute rechnen mit Hinweisen auf das Tempo der künftigen geldpolitischen Straffung und zur erwarteten Verringerung der billionenschweren Notenbankbilanz. Hier sprach sich Brainard für eine zügige Verringerung beginnend im Mai aus.

WALL STREET

Die Wall Street knüpfte am Mittwoch an die Vortagesabgaben an.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung etwas tiefer und verharrte anschliessend auf rotem Terrain. Zum Handelsende notierte er 0,42 Prozent im Minus bei 34'496,51 Punkten. Der NASDAQ Composite gab nach einem schwachen Start weiter nach und fiel letztlich um 2,22 Prozent auf 13'888,82 Zähler.

Nach den jüngsten Aussagen der designierten Vizechefin der Fed, Lael Brainard, mehrten sich laut Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners die Bedenken, dass die anstehende Verringerung der Fed-Bilanz noch nicht vollständig in den Kursen eingepreist sein könnte, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Brainard sprach sich angesichts der hohen Inflation für eine rasche geldpolitische Normalisierung aus. Am Abend veröffentlichte dann die Fed das Protokoll ihrer jüngsten Notenbanksitzung, in dem die US-Notenbanker 50-Bp-Zinsschritte für die kommenden Sitzungen und eine zügige Rückführung der Bilanzsumme der US-Notenbank signalisierten.

ASIEN

An den Börsen in Fernost ging es zur Wochenmitte mehrheitlich abwärts.

Der japanische Leitindex Nikkei gab letztlich 1,58 Prozent auf 27'350,30 Punkte ab.

Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite nach seiner zweitägigen Feiertagspause letztlich 0,02 Prozent aufwärts auf 3'283,43 Zähler. In Hongkong verbuchte der Hang Seng ein Minus von 1,87 Prozent auf 22'080,52 Stellen.

Mit teils kräftigen Abgaben haben die Aktienmärkte in Asien zur Wochenmitte den Handel beendet. Teilnehmer verwiesen auf die schwachen Vorgaben der Wall Street, wo die weitere Eskalation des Ukraine-Kriegs und ein starker Anstieg der Marktzinsen für fallende Kurse gesorgt hatten. Letzteres drückte vor allem die Technologiewerte ins Minus, die sich auch in Asien mit Kursverlusten zeigten. Zudem sprechen sich immer mehr Mitglieder der US-Notenbank für eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte im Mai aus, um die weiter steigende Inflation in den Griff zu bekommen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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