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Geändert am: 07.04.2022 22:17:27

Ukraine-Krieg weiter belastend: US-Börsen schliessen auf grünem Terrain -- SMI schliesst mit Gewinn -- DAX schlussendlich in Rot -- Märkte in Fernost letztlich mit negativen Vorzeichen

Der heimische Aktienmarkt notierte im Donnerstagshandel höher, wogegen der deutsche Leitindex abgab. Die Wall Street zeigte sich am Donnerstag etwas fester. Die asiatischen Aktienmärkte fielen ins Minus.

SCHWEIZ

Der Zürcher Handel gestaltete sich am Donnerstag positiv.

Der SMI behielt während des gesamten Handelstages seine positive Tendenz bei und schloss am Abend 0,42 Prozent höher bei 12'372,46 Punkten.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI zeigten sich von ihrer freundlichen Seite und beendete den Tag mit Zuwächsen von 0,19 Prozent bei 1'917,41 Zählern bzw. 0,45 Prozent bei 15'744,07 Einheiten.

Die Schweizer Aktienbörse setzte zu einem Erholungsversuch an. Händler begründeten die positive Tendenz damit, dass sich die Märkte nach der Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten US-Notenbanksitzung allmählich ein Bild über das weitere Vorgehen des Fed machen könnten. Laut Protokoll will das Fed wegen der hohen Inflation die Geldpolitik straffen und die Bilanzsumme rasch abbauen. Eine Entscheidung soll an der kommenden Sitzung Anfang Mai getroffen werden. Im Kampf gegen die Teuerung könnten mehrere grosse Zinsschritte notwendig werden. Daher werde es im Laufe des Jahres mehrere Erhöhungen um jeweils 50 Basispunkte sowie eine schnellere und stärkere Senkung der Bilanzsumme als erwartet geben, kommentierte ein Händler.

Doch bleibe die Lage zwischen dem Ukraine-Krieg und der US-Notenbank schwierig, denn beide Faktoren dürften die wirtschaftliche Entwicklung negativ beeinflussen. "Der Kursanstieg steht daher auf eher tönernen Füssen." Die Anleger setzten daher wohl auch eher auf defensive Sektoren wie Pharma und Lebensmittel, sagte ein Händler. Daher präsentiere sich der Markt auch recht uneinheitlich.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt waren die Anleger am Donnerstag unentschlossen.

Der DAX wechselte nach einem freundlichen Auftakt mehrfach das Vorzeichen und schloss auf rotem Terrain. Schlussendlich ging der deutsche Leitindex 0,52 Prozent tiefer bei 14'078,15 Punkten in den Feierabend.

Der DAX versuche sich auf einem Niveau um 14'150 bis etwa 14'200 Punkte zu stabilisieren, sagte Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect. "Doch es ist noch viel zu früh, um Entwarnung für den deutschen Gesamtmarkt geben zu können." Börsen belastende Themen wie Zinsanhebung, Pandemie, Konjunkturabkühlung und Inflation sind ihm zufolge noch nicht ausreichend eingepreist.

"Die Notenbanken scheinen jetzt den Inflationsdruck wesentlich stärker wahrzunehmen und reagieren mit der entsprechenden Wortwahl", sagte er unter Verweis auf das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der US-Notenbank, in dem eine zügige Rückführung der Bilanzsumme signalisiert wurde. Am Dienstag hatte zudem bereits Fed-Vorstandsmitglied Lael Brainard eine entschlossene Straffung der Geldpolitik angedeutet.

WALL STREET

Die Wall Street zeigte sich im Donnerstagshandel mit leichten Gewinnen.

Der Dow Jones suchte lange Zeit nach seiner Richtung, entschied sich spät aber für die Gewinnzone und schloss 0,25 Prozent im Plus bei 34'584,03 Punkten. Der NASDAQ Composite kämpfte sich aus der Verlustzone und ging schlussendlich kaum verändert mit eine marginalen Plus von 0,06 Prozent bei 13'8973,0 Punkten in den Feierabend.

Auch einen Tag nach Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank drückte die Aussicht auf kräftig steigende Zinsen in den USA zeitweise auf die Stimmung. Auf der letzten Sitzung sprachen sich viele Mitglieder sogar für eine Zinserhöhung um 0,50 Prozentpunkte aus, wie aus dem Protokoll hervorgeht. Man entschied sich angesichts des Ukraine-Kriegs aber für einen kleinen Zinsschritt. Allerdings gehen viele Mitglieder davon aus, dass auf den künftigen Sitzungen bei einem anhaltend hohen Inflationsdruck auch ein oder mehrere grosse Zinsschritte notwendig werden könnten. Zudem signalisierte die Fed eine zügige Rückführung ihrer während der Corona-Pandemie massiv ausgeweiteten Bilanzsumme.

ASIEN

Die Börsen in Fernost rangierten am Donnerstag im Minus.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss bei 26'888,57 Zählern mit einem Verlust von 1,69 Prozent.

Auf dem chinesischen Festland ging der Tag für den Shanghai Composite 1,42 Prozent tiefer zu Ende, er landete bei 3'236,70 Zählern. In Hongkong verbuchte der Hang Seng zum Handelsschluss einen Abschlag von 1,23 Prozent auf 21'808,98 Stellen.

Erneut mit Abgaben zeigten sich die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag. Teilnehmer verwiesen wiederum auf die schwachen Vorgaben der Wall Street, wo weiter steigende Marktzinsen vor allem die Technologiewerte erneut ins Minus gedrückt hatten. Zwar gab die Rendite zehnjähriger US-Anleihen im asiatischen Handel leicht nach, konnte ihre jüngsten Gewinne jedoch weitgehend verteidigen. Dagegen brachte das mit Spannung erwartete Protokoll der Fed-Sitzung vom März nur wenig Überraschendes.

So gab es das Signal, dass demnächst auch Zinserhöhungen um 50 statt um 25 Basispunkte auf der Agenda stehen könnten. Dagegen gab es noch keine endgültige Entscheidung über den Abbau der aufgeblähten Notenbankbilanz. Hiermit dürfte frühestens im Mai begonnen werden. Zuletzt hatten sich immer mehr Fed-Mitglieder für eine Anhebung um 50 Basispunkte im Mai ausgesprochen, um die weiter galoppierende Inflation in den Griff zu bekommen.

Daneben belasteten weiter die Sorgen um den anhaltenden Ukraine-Krieg, wo sich weiter keine Lösung am Verhandlungstisch abzeichnete. Die USA und die EU hatten am Vortag neue Sanktionen auf den Weg gebracht. Die USA wollten demnach unter anderem "jegliche neue Investition" in Russland verbieten, die EU will die Kohleimporte stoppen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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