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Geändert am: 08.12.2022 22:07:22

Corona-Politik in China im Blick: Wall Street beendet Handel in Grün -- SMI gibt letztlich nach -- DAX schliesst im Plus -- Asiatische Indizes schlussendlich mit gemischten Vorzeichen

Nach den deutlichen Verlusten der Vortage war am Donnerstag an den US-Börsen eine Erholung zu beobachten. Der heimische Aktienmarkt rutschte am Donnerstag ins Minus. Der deutsche Aktienmarkt schloss im Plus. An den Börsen in Fernost waren am Donnerstag verschiedene Vorzeichen zu sehen.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag etwas tiefer.

Der SMI legte zu Handelsbeginn zu und bewegte sich anschliessend knapp in der Verlustzone. Der Schweizer Leitindex schloss mit 0,05 Prozent minimal schwächer bei 11'004,53 Einheiten.

Auch die Nebenwerteindizes notierten im Donnerstagshandel tiefer: Der SPI ging mit minus 0,01 Prozent bei 14'017,62 Punkten fast unverändert in den Feierabend, während der SLI zu Handelsende 0,12 Prozent auf 1'678,47 Zähler verlor.

Die Anleger hielten sich laut Händlern vor den kommende Woche erwarteten Zinsentscheidungen wichtiger Zentralbanken zurück. Dabei stünden weniger die Zinsentscheidungen an sich als vielmehr die begleitenden Kommentare im Fokus. Das Geschäft verlief daher recht ruhig, hiess es weiter. Die Marktteilnehmer gingen davor keine neuen Positionen ein. Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hatte in der Woche zum 3. Dezember entsprachen den Vorhersagen.

Die Märkte seien weiterhin fest im Griff der Inflations-, Zins- und Konjunktursorgen, hiess es weiter. Allgemein wurde erwartet, dass die Schweizerische Nationalbank den Leitzins um 25 bis 50 und die US-Notenbank um 50 Basispunkte erhöhen wird. Bei der Europäischen Zentralbank könnte es gar noch ein wenig mehr sein. Und dies obwohl die Konjunktur zunehmend Schwächezeichen aussende, sagte ein Händler. So könnten die bisher lediglich vereinzelt ausgesprochenen Gewinnwarnungen einzelner Unternehmen erst der Anfang eines Trends sein, der 2023 die Märkte belasten dürfte. "Die aktuellen Gewinnschätzungen für 2023 dürften vielerorts noch etwas hoch sein", sagte ein Händler. Dies stimme ebenfalls zu Vorsicht.

DEUTSCHLAND

Auch am Donnerstag dauerte die Zurückhaltung am deutschen Markt an.

Der DAX stieg höher in den Handel ein und notierte im Anschluss unterhalb seines Vortagesschlusskurses. Am Nachmittag konnte er jedoch die Nulllinie übersteigen und ging 0,02 Prozent fester bei 14'264,56 Einheiten in den Feierabend.

"Die Konsolidierung im DAX ging in Minischritten weiter", sagte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Er sprach von einem Seitwärtsmarkt mit leicht negativer Tendenz. Wegen des nahenden Jahresendes hätten nun viele Marktteilnehmer bereits die Bücher geschlossen. Daneben führten auch die Zinssitzungen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank in der kommenden Woche zu einer abwartenden Haltung.

Zugleich untermauerten aber etwas bessere Preisdaten die Hoffnung, dass der Höhepunkt des Inflationsanstiegs hinter den Börsen liegt. Am Vortag sorgten die US-Lohnstückkosten für eine freudige Überraschung. Das hatte eine kräftige Entspannungsrally am US-Anleihemarkt zur Folge. Der geringere Anstieg nimmt Druck von der US-Notenbank, weiter mit dem scharfen Erhöhungskurs fortzufahren.

Sollten die Bekanntgabe der US-Erzeugerpreise am Freitag und der US-Verbraucherpreise kommende Woche die Lage weiter entspannen, könnte sich der Markt sogar an einer Jahresendrally versuchen, hiess es im Handel.

WALL STREET

In den USA herrschte am Donnerstag eine ausgelassene Stimmung.

Der Dow Jones zeigte sich zum Handelsstart etwas höher und legte dann weiter zu. Letztendlich gewann er 0,55 Prozent auf 33'781,48 Punkte. Der NASDAQ Composite eröffnete ebenfalls im Plus. Auch anschliessend behielt er sein grünes Vorzeichen, ehe er die Sitzung 1,13 Prozent fester bei 11'082,00 Punkten beendete.

Die Anleger hielten sich mit Blick auf die in der kommenden Woche anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank zunehmend zurück. Die am Vortag veröffentlichten US-Preisdaten stützten indessen etwas die Hoffnung, dass der Höhepunkt des Inflationsanstiegs in den USA erreicht sein könnte. Die Lohnstückkosten waren im dritten Quartal nur um 2,4 Prozent gestiegen und nicht um 3,5 Prozent, wie auf vorläufiger Basis berichtet. Dies dürfte etwas Druck von der US-Notenbank nehmen, hiess es aus dem Markt.

Zuletzt hatten besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten die Sorge geschürt, dass die Fed ihren aggressiven Zinskurs zur Bekämpfung der hohen Inflation unvermindert fortsetzen und die Wirtschaft im Gefolge in einen massiven Abschwung abrutschen könnte.

Konjunkturseitig hat die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung wie erwartet etwas zugelegt.

ASIEN

Die wichtigsten Börsen in Asien fanden am Donnerstag keine gemeinsame Richtung.

Der japanische Leitindex Nikkei verlor letztlich 0,40 Prozent auf 27'574,43 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland schloss der Shanghai Composite 0,07 Prozent tiefer bei 3'197,35 Stellen. In Hongkong ging der Hang Seng hingegen mit einem dicken Plus von 3,38 Prozent auf 19'450,23 Zähler aus dem Handel.

Nervös ging es laut Börsianern am Donnerstag an den asiatischen Aktienmärkten zu. Dabei überwogen mehrheitlich die Abgaben. Die Anleger beschäftigten sich mit den Folgen der weiteren Lockerungen der aber letztlich noch immer strikten Corona-Massnahmen in China. Am Mittwoch hatte diese die chinesischen Börsen zunächst beflügelt, doch dann war Ernüchterung eingekehrt und die Indizes hatten teils stark ins Minus gedreht.

Der Optimismus über die Lockerungen in China sei etwas verflogen, hiess es im Handel. Eine generelle Abkehr von der Null-COVID-Politik sei weiter nicht erkennbar, kritisierten Marktteilnehmer. Dies gelte umso mehr, weil die Lockerungen mit immer neuen Rekordwerten bei den Neuinfektionen einhergingen. Daher dürfte eine völlige Öffnung in China nicht auf der Tagesordnung stehen. Der Weg dorthin bleibe ein gemächlicher und werde schmerzvoll und holprig verlaufen, glaubten die Nomura-Volkswirte um Lu Ting.

In Japan thematisierten Händler das unerwartete Leistungsbilanzdefizit im dritten Quartal mit nachlassenden Exporten und steigenden Importen. Der Kapitalabzug sei alarmierend. Auch das leicht noch oben revidierte BIP befeuere die Stimmung kaum, denn es bleibe bei einem Schrumpfen der Wirtschaft.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com

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