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Geändert am: 11.05.2022 22:18:14

Nach US-Inflationsdaten: US-Börsen zum Handelsende in Rot -- SMI schliesst etwas höher -- DAX letztlich fester -- Asiens Börsen beenden Handel im Plus

Die Wall Street notierte am Mittwoch im Minus. Der Schweizer Leitindex schloss den Handel zur Wochenmitte etwas fester ab. Der DAX befand sich letztlich oberhalb der Nulllinie. Die asiatischen Aktienmärkte wiesen am Mittwoch eine positive Tendenz aus.

SCHWEIZ

Anleger am heimischen Aktienmarkt hielten sich nach den hohen US-Inflationszahlen zurück.

Der SMI notierte zum Handelsschluss leicht oberhalb der Nulllinie und tendiert auch im Verlauf nur leicht im Plus. Der Index gewann letztlich 0,1 Prozent auf 11'553,66 Punkte.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI schlossen den Mittwochshandel ebenfalls im grünen Bereich ab. Der SPI stieg letztlich 0,28 Prozent auf 14'841,26 Zähler, der SLI beendete den Handel sogar 1,01 Prozent höher bei 1'786,42 Stellen.

Die Inflation in den USA hatte im April leicht auf eine Jahresrate von 8,3 (Vormonat: 8,5) Prozent nachgelassen und war damit zum ersten Mal seit acht Monaten gesunken, da die Energiepreise nachgaben. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,2 Prozent und einer Jahresteuerung von 8,1 Prozent gerechnet.

"Die Teuerung dürfte zwar tendenziell sinken, aber nicht so stark wie von der Notenbank erhofft. Die Fed bleibt damit unter Druck", kommentierte Volkswirt Christoph Balz von der Commerzbank. Auch werde die Inflation wohl höher bleiben als vor der Pandemie. So stiegen wegen des engen Arbeitsmarkts die Lohnkosten so kräftig wie seit mindestens 20 Jahren nicht mehr.

Die europäischen Aktienmärkte reagierten zunächst mit Abschlägen auf die Daten, erholten sich dann aber wieder. Grundsätzlich kann laut der NordLB nicht von einer fundamentalen Wende an der Inflationsfront gesprochen werden. Dennoch halten es die Analysten für möglich, dass die US-Inflation bis Ende des Jahres leicht unter 5 Prozent fallen könne.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt schloss am Mittwoch höher.

Der DAX eröffnete die Sitzung bereits merklich höher und konnte - von einem kleinen Einbruch gegen Nachmittag abgesehen - das Plus schrittweise ausbauen. Der deutsche Leitindex beendete den Handel 2,17 Prozent höher bei 13'828,64 Punkten.

Der DAX hat damit die zeitweilige Schwächephase nach Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise überwunden. Anleger ignorierten den stärker als erwartet ausgefallenen Preisanstieg und fokussierten sich darauf, dass der Preisdruck auf Jahressicht gegenüber der März-Lesung leicht nachgegeben hat. Sie hofften, dass der "Peak" bereits überschritten ist.

Forex.com hatte indes Zweifel, dass der Höhepunkt bei der Inflation tatsächlich erreicht wurde. Im April seien vor allem stark steigende Lebensmittelpreise der Haupttreiber der Inflation gewesen. Diese hätten ein Gegengewicht zu den stark gefallenen Preisen für Gebrauchtwagen gesetzt. Dies deute an, dass sich die Inflation auf eine steigende Zahl von Konsumartikeln ausweite.

WALL STREET

An der Wall Street ging es am Mittwoch abwärts, ein neuerlicher Erholungsversuch scheiterte.

Der Dow Jones schloss mit einem Verlust von 1,02 Prozent auf 31'834,11 Punkte. Er hatte den Handel mit einem kleinen Minus von 0,12 Prozent bei 32'123,24 Punkten eröffnet und danach zunächst zeitweise zugelegt. Die Gewinne waren jedoch nicht von langer Dauer und der Index fiel im Verlauf wieder in die Verlustzone zurück. Der NASDAQ Composite ging um 3,18 Prozent tiefer bei 11'364,24 Zählern aus dem Handel. Er hatte sich anfänglich mit einem Abschlag von 0,78 Prozent bei 11'645,57 Zählern gezeigt, stieg danach zeitweise ebenfalls ins Plus, drehte dann jedoch und gab wieder deutlich nach.

Wieder waren es die Kurse der Tech-Giganten, welche die Märkte mit nach unten zogen. Die Aussicht auf steigende Zinsen liess die Investoren vor allem Technologieaktien verkaufen. Denn in der langen Phase des billigen Geldes hatten Anleger immer mehr auf wachstumsstarke Tech-Unternehmen gesetzt. Nun aber dürften die Zinsen angesichts der hohen Inflation kräftig anziehen, womit sich Big Tech als überbewertet erweisen könnte.

Gegenwind gab es erneut von der Inflation: Um 8,3 Prozent sind die Verbraucherpreise im April auf Jahressicht geklettert. Analysten hatten im Schnitt einen etwas geringeren Anstieg erwartet. "Die Teuerung dürfte zwar tendenziell sinken, aber nicht so stark wie von der Notenbank erhofft. Die Fed bleibt damit unter Druck", kommentierte Volkswirt Christoph Balz von der Commerzbank. Auch dürfte die Inflation höher bleiben als vor der Pandemie. So stiegen wegen des engen Arbeitsmarkts die Lohnkosten so kräftig wie seit mindestens 20 Jahren nicht mehr.

ASIEN

Die Börsen in Asien konnten zur Wochenmitte Gewinne verbuchen.

Der Nikkei notierte letztlich 0,18 Prozent höher bei 26'213,64 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland kletterte der Shanghai Composite derweil um 0,75 Prozent auf 3'058,70 Zähler. Der Hang Seng gewann 0,97 Prozent auf 19'824,57 Punkte.

Vielerorts hielten sich die Anleger in Erwartung der US-Verbraucherpreise für April zurück, die im späteren Tagesverlauf veröffentlicht werden, wenn der Handel an den asiatischen Börsen längst beendet ist. Volkswirte erwarten, dass sich der Preisauftrieb im Vergleich zum Vormonat abgeschwächt hat. Sollten die Preise aber doch deutlicher gestiegen sein als prognostiziert, dürfte das neue Spekulationen über eine möglicherweise noch entschlossenere Inflationsbekämpfung durch die US-Notenbank anheizen und die Aktienmärkte belasten.

In China sind Verbraucher- und Erzeugerpreise auf Jahressicht etwas stärker gestiegen als erwartet. Allerdings hat sich die Teuerung gemessen an den Erzeugerpreisen im April auf Monatssicht etwas verlangsamt. Das weckt Hoffnungen, dass die chinesische Notenbank (PBoC) ihre Geldpolitik noch etwas lockern könnte. Marktteilnehmer verwiesen daneben auch auf Medienberichte, wonach US-Präsident Joe Biden die Abschaffung von Zöllen auf chinesische Güter prüft, als eine Massnahme gegen die Inflation.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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