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Geändert am: 12.04.2022 22:01:34

Russlands Angriffskrieg und Zinssorgen: SMI letztlich im Minus -- US-Börsen schliessen schwächer -- DAX grenzt Verluste bis zum Handelsende ein -- Asiens Börsen schliessen uneinheitlich

Am heimischen Aktienmarkt dominierten am Dienstag die Verkäufer. Der deutsche Leitindex eroberte im Verlauf eine wichtige psychologische Marke zurück. Die US-Börsen schliessen auf rotem Terrain. In Fernost schafften es China-Börsen im späten Verlauf doch noch ins Plus.

SCHWEIZ

Die Schweizer Börse gab im Dienstagshandel nach.

Der SMI war mit einem Abschlag in den Handel eingestiegen und verharrte im weiteren Verlauf in der Verlustzone. Bis zum Ertönen der Schlussglocke fiel er um 1,20 Prozent auf 12'378,87 Punkte zurück.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI verbuchten zum Auftakt ebenfalls Verluste und behielten ihre negative Tendenz auch im Laufe des Tages bei. Sie beendeten die Sitzung schliesslich 0,77 Prozent tiefer bei 1'917,64 Punkten respektive 0,95 Prozent schwächer bei 15'835,70 Zählern.

Mit Verlusten ist der schweizerische Aktienmarkt am Dienstag aus dem Handel gegangen. Der andauernde Ukraine-Krieg und Konjunktursorgen dämpften die Stimmung. Mit etwas Erleichterung wurden dagegen Inflationsdaten aufgenommen: Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise waren im März zwar stärker gestiegen als im Februar und auch etwas stärker als von Volkswirten erwartet, Beobachter sahen jedoch Hinweise darauf, dass sich das Tempo des Preisauftriebs etwas verlangsamt.

Daneben eröffneten hierzulande Sika und Givaudan die Berichtssaison für die Blue Chips.

DEUTSCHLAND

Für den deutschen Aktienmarkt ging es am Dienstag ins Minus.

Der DAX rutschte direkt zum Auftakt unter die Marke von 14'000 Punkten. Anschliessend zeigte sich das Börsenbarometer zunächst weiter schwach, nahm den Kampf um den psychologisch wichtigen Zählerstand aber auf und konnte ihn zurückerobern. Zum Handelsende notierte der DAX nur noch 0,48 Prozent tiefer bei 14'124,95 Punkten.

"Die Anleger scheuen weiter das Risiko", sagte ein Börsianer. Der Inflationsdruck in den USA hat im März etwas deutlicher als erwartet zugenommen. Das US-Arbeitsministerium teilte mit, dass die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent gestiegen sind und um 8,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats lagen.

Mit den deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen wurde am Vormittag zudem ein wichtiger Frühindikator veröffentlicht. Die Konjunkturerwartungen von Börsen- und Finanzexperten für Deutschland haben sich im April im Zuge des anhaltenden Ukraine-Kriegs weiter eingetrübt - allerdings nicht so deutlich wie erwartet. Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhobene Erwartungsindex fiel auf minus 41,0 (März: minus 39,3) Punkte, wie das ZEW mitteilte. Unterstützung für die Märkte kam von dieser Nachricht allerdings nicht.

WALL STREET

Die US-Börsen liessen im Handelsverlauf nach und schlossen mit Verlusten.

Der Dow Jones legte im frühen Verlauf zunächst zu, konnte die Gewinne im Verlauf aber nicht verteidigen und schloss mit einem Abschlag von 0,26 Prozent bei 34'219,89 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite sackte im Handelsverlauf ebenfalls ab, nachdem zunächst Aufschläge zu sehen waren. Mit einem Minus von 0,30 Prozent ging es um 13'371,57 Indexpunkte nach unten.

Die jüngsten Inflationsdaten beruhigten die Anleger nicht. "Die Inflation ist im März erneut gestiegen und erreicht das höchste Niveau seit mehr als 40 Jahren. Angesichts der haussierenden Öl-, Gas- und Nahrungsmittelpreise kommt dies nicht ganz unerwartet", schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen. Es gelte aber zu berücksichtigen, dass auch die Kernpreise weiter anzögen. "Zwar ist davon auszugehen, dass die Inflation nun das Hoch erreicht hat, denn ab April machen sich Basiseffekte bemerkbar, dennoch wird sich die US-Notenbank Fed in ihrem Vorhaben bestätigt sehen, die Zinsen weiter zu erhöhen, zumal auch die Arbeitsmarktsituation robust ist."

ASIEN

Die Börsen in Fernost zeigten sich am Dienstag uneinheitlich.

Der japanische Leitindex Nikkei gab 1,81 Prozent auf 26'334,98 Punkte nach.

Auf dem chinesischen Festland knüpfte der Shanghai Composite zunächst an seine schwache Vortagesperformance an, schaffte es im Verlauf aber auf grünes Terrain und gewann schlussendlich 1,46 Prozent auf 3'213,33 Punkte. In Hongkong ging es für den Hang Seng ebenfalls zunächst weiter abwärts, am Ende schaffte das Börsenbarometer ein Plus von 0,24 Prozent und schloss bei 21'259,37 Indexpunkten.

Die Sorgen wegen anziehender Preise, vor allem von Rohstoffen, und im Gefolge steigender Markt- und Leitzinsen lasteten erneut schwer auf den Märkten. Vorsicht schien den Anlegern auch geboten, weil am Dienstag die US-Verbraucherpreise veröffentlicht werden und damit ein wichtiger Inflationsindikator. Hinzu kam der mit unverminderter Härte geführt Ukrainekrieg, in dem die russische Seite möglicherweise chemische Waffen in Mariupol eingesetzt hat. Ein weiterer ebenfalls bereits länger drückender Faktor waren die massiven Beschränkungen in Schanghai wegen der Corona-Pandemie.

Die chinesische Börsenaufsicht hat unterdessen den Markt gestützt: Sie kündigte Massnahmen an, die den Zugang zu den Kapitalmärkten erweitern sollen. Zudem haben chinesische Aufsichtsbehörden erstmals seit Juli eine Reihe von Videospiel-Lizenzen genehmigt, was darauf hindeutet, dass die behördlichen Kontrollen des Internetsektors gelockert werden könnten.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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