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Geändert am: 12.05.2022 22:06:53

Inflation bleibt Belastungsfaktor: US-Börsen dank Endspurt nur wenig verändert -- SMI schliesst etwas tiefer -- DAX-Anleger schicken Index letztlich ins Minus -- Abschläge an den Börsen in Asien

Am heimischen Aktienmarkt endete der Donnerstagshandel im Minus. Auch der DAX schloss mit Verlusten. Die Wall Street zeigte sich volatil. Von den Finanzmärkten in Fernost werden am Donnerstag ebenfalls Abschläge gemeldet.

SCHWEIZ

Anleger am heimischen Aktienmarkt bescherten dem Markt am Donnerstag schlussendlich leichte Verluste.

Der SMI startete deutlich tiefer, konnte aber gegen Handelsende etwas aufholen: 0,41 Prozent schwächer bei 11'506,13 Zählern ging der Schweizer Leitindex aus dem Handel.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI eröffneten den Handel schwächer, konnten die Verluste aber zum Handelsschluss begrenzen. Der SPI verlor letztlich 0,41 Prozent auf 14'781,05 Zähler, der SLI musste schlussendlich einen neuerlichen Verlust von 0,32 Prozent auf 1'780,77 Punkte verkraften.

Kleinere Verluste hat der Schweizer Aktienmarkt am Donnerstag verzeichnet. Damit folgte der Markt den Vorlagen aus den USA, wo es am späten Mittwoch nach unten gegangen war. Anlass waren Daten zu den US-Verbraucherpreisen am Vortag, die höher ausgefallen waren als erwartet. Abgemildert wurde die Sorgen von den US-Erzeugerpreisen am Berichtstag, die den Erwartungen entsprachen und in der Kernrate sogar niedriger ausfielen als prognostiziert. Dies brachte etwas Entspannung nach zuvor deutlich höheren Verlusten. Dennoch waren die Stagflationsängste nicht ausgeräumt, wie Teilnehmer sagten.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich im Donnerstagshandel letztlich schwächer.

Der DAX verlor zum Auftakt mehr als zwei Prozent, konnte die Einbussen aber teilweise kompensieren und ging 0,64 Prozent schwächer bei 13'739,64 Punkten aus dem Handel.

Der Leitindex nahm das Wochentief bei 13'380 Punkten wieder ins Visier, nachdem es die US-Indizes am Vorabend wieder schwer erwischt hat. Die US-Märkte setzten nach "heissen Inflationsdaten", wie sie Experten nannten, ihren Kursrutsch der vergangenen Wochen fort. Für die mit besonders schwachen Technologiewerten gespickten NASDAQ-Indizes ging es auf einen weiteren Tiefststand seit Ende 2020.

Damit drückten die schwachen US-Vorlagen am Donnerstag an der deutschen Börse auf die Stimmung. "An den US-Börsen arbeiten die Verkaufssignale", so ein Händler. "Dem kann sich auch Europa nicht entziehen", so der Marktteilnehmer. Die US-Inflation ist zwar im April etwas zurückgegangen, aber nicht so deutlich wie erhofft. Die davon angeheizte Zinsspekulation warf vor allem die Technologiewerte weiter zurück.

WALL STREET

Die Wall Street erlebte am Donnerstag erneut einen volatilen Handelstag.

Der Dow Jones eroberte nach schwachem Start die Gewinnzone, bevor es deutlicher abwärts ging. Ein Schlussspurt im späten Handel sorgte schlussendlich dafür, dass das Minus überschaubar blieb: Das Börsenbarometer schloss 0,33 Prozent schwächer bei 31'730,30 Punkten. Der NASDAQ Composite schaffte es nach starken Schwankungen sogar noch auf grünes Terrain und schloss 0,06 Prozent höher bei 11'370,96 Zählern.

Die zeitweisen Verluste an den Aktienmärkten rührten vor allem von der grossen Unsicherheit, wie rasch und wie stark die US-Notenbank Fed die Leitzinsen anheben wird. "Es gibt die Befürchtung, dass der Leitzinsanstieg zu rasch erfolgen und die Wirtschaft dadurch in eine Rezession gestürzt wird", schrieb Volkswirt Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank. Die Konjunkturdaten aus den USA gäben zwar noch keinen Anlass zur Sorge. Der jüngste Einbruch an den Aktienmärkten könne aber "als Hinweis gedeutet werden, dass die Anleger schlechtere Zeiten erwarten und daher Aktien verkaufen".

Vor allem waren es aber die hohen Inflationsraten, die den Anlegern Sorgen bereiteten. "Das bedeutet, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik möglicherweise zu stark straffen muss, was zu einer drastischen Konjunkturabschwächung führen könnte, aber es bedeutet auch, dass die Wirtschaftsprognosen für den Technologiesektor und einige andere Bereiche nun als viel zu optimistisch angesehen werden", erläutert Makrostratege Sebastian Galy von Nordea Asset Management.

ASIEN

Die Börsen in Asien konnten nicht an ihre positive Vortagesentwicklung anknüpfen.

Der Nikkei verlor im Donnerstagshandel 1,77 Prozent auf 25'748,72 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland war es zunächst gegen den Trend aufwärts gegangen, im späten Handel konnten sich die Märkte der schwachen Gesamtlage aber nicht entziehen: Der Shanghai Composite schloss 0,12 Prozent tiefer bei 3'054,99 Zählern. Der Hang Seng in Hongkong ist unterdessen kräftig unter Druck geraten und büsste 2,24 Prozent auf 19'380,34 Zähler ein.

Beobachter verweisen auf negative Vorgaben der Wall Street in Reaktion auf die jüngsten US-Inflationsdaten. Zwar stiegen die Verbraucherpreise im April weniger stark als im März, doch schwächte sich der Preisauftrieb nicht so deutlich ab wie von Ökonomen vorhergesagt. Das nährte Befürchtungen, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik zur Bekämpfung der Inflation noch rigoroser straffen könnte, was wiederum die Aktienmärkte belasten würde.

Derweil rücken die Probleme des chinesischen Immobilienmarkts wieder in den Vordergrund: Der Immobilienentwickler Sunac China hat mitgeteilt, dass er eine fällige Zinszahlung auf eine Anleihe nicht leisten könne und auch weitere Zahlungen ausfallen lassen müsse.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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