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Geändert am: 13.05.2022 22:49:39

US-Börsen schliessen deutlich höher -- SMI geht fester ins Wochenende -- DAX verbucht letztlich deutliche Gewinne -- Asiatische Börsen zum Handelsschluss sehr fest

Am heimischen Aktienmarkt ging es zum Wochenausklang schlussendlich nach oben. Auch der deutsche Leitindex schloss deutlich höher. Die Wall Street zeigte sich im Freitagshandel deutlich fester. An den Börsen in Fernost waren am Freitag Gewinne zu sehen.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am letzten Handelstag der Woche von seiner freundlichen Seite.

Der SMI eröffnete schon etwas höher und konnte diese Gewinne schrittweise ausbauen. Das Schweizer Börsenbarometer verabschiedete sich bei 11'650,42 Punkten ins Wochenende - und lag damit 1,25 Prozent höher als gestern Abend.

Die Nebenwerteindizes SPI und besonders der SLI konnten die anfänglichen Aufschläge weiter vergrössern. Der SPI legte letztlich 1,21 Prozent auf 14'960,36 Zähler hinzu, beim SLI betrug der Zuschlag sogar 1,84 Prozent auf 1'813,61 Stellen.

Die Schweizer Aktienbörse hat am Freitag nach einem festeren Start im Verlauf Fahrt aufgenommen und die Gewinne ausgebaut. Nach den jüngsten Verlusten sei der Markt reif für eine Stabilisierung, sagten Händler und verwiesen auf die USA, wo sich die Aktien am Vortag noch erholen und die Anleiherenditen sich entspannen konnten. Daher schwenkten nun die meisten Assetklassen, die unter Druck gestanden seien, auf den Erholungspfad mit ein, hiess es am Markt. Ob es sich um den Start einer grossen Erholungsbewegung handelt, bleibt indes fraglich. "Auf jeden Fall werden nun die Übertreibungen der vergangenen Tage etwas korrigiert", sagte ein Händler.

Den Marktstratgen der Deutschen Bank zufolge beruhigten neue Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell zum Zinserhöhungskurs die Anleger etwas. Er habe damit die Sorgen über einen grossen Zinsschritt von 75 Basispunkten gedämpft, hiess es in einem aktuellen Kommentar. Zuletzt hatten Ängste, dass die Notenbanken mit Leitzinserhöhungen zur Bekämpfung der hohen Inflation das globale Wirtschaftswachstum abwürgen könnten, die Aktienkurse unter Druck gesetzt. Laut Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka Bank, "ging an den Kapitalmärkten die Suche nach Orientierung bezüglich des 'neuen Normals' weiter".

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt schloss den Freitagshandel auf einem höheren Niveau ab.

Der DAX startete bereits mit deutlichen Gewinnen in den Handel. Im weiteren Handelsverlauf zog der deutsche Leitindex noch mehr Käufer an und überschritt im späten Handel sogar die vielbeachtete 14'000 Punkte-Marke. Zum Handelsende lag der DAX bei 14'027,93 Punkten und somit 2,10 Prozent höher als noch beim Schlusskurs von Donnerstag.

Europas Börsen wurden am Freitag gut unterstützt. "Der DAX konnte heute seine Verlustserie aus zuletzt fünf negativen Wochen beenden", sagte Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners. "Die Stimmung ist extrem negativ und von Angst geprägt", sagte ein anderer Marktteilnehmer. Weil die Positionen auf fallende Kurse bei einem steigenden DAX unter Wasser gerieten, wurden sie vor dem Wochenende nun teilweise geschlossen.

Entspannung kam von der Zinsseite. Die US-Staatsanleihen konnten die starken Kursaufschläge der vergangenen Tage halbwegs verteidigen. Dazu könnte auch beitragen, dass US-Notenbankpräsident Jerome Powell warnte, die Notenbank habe es nicht völlig in der eigenen Hand, ob ihre straffere Geldpolitik die Wirtschaft in eine Rezession führen werde oder nicht. Der Frage nach der Möglichkeit einer noch grösseren Zinserhöhung - ein Schritt von 75 Basispunkten, der bisher nur einmal vorgenommen wurde - wich Powell aus und sagte: "Ich habe gesagt, dass wir das nicht aktiv in Betracht ziehen".

WALL STREET

An der Wall Street verabschiedeten sich die Aktienindizes mit steigenden Notierungen ins Wochenende.

Der Dow Jones zeigte sich nach vier Verlusttagen in Folge freundlich und legte um 1,47 Prozent auf 32'196,66 Punkte zu. Steil bergauf ging es mit dem NASDAQ Composite, der sich gegenüber dem Vortag um 3,82 Prozent auf 11'805,00 Zähler verbessert hat.

Nach einer längeren Durststrecke mit einigen wackeligen Stabilisierungsansätzen hat sich die Wall Street am Freitag erholen können. Für den Stimmungsaufheller zum Wochenausklang sorgte US-Notenbankgouverneur Jerome Powell. Zwar wollte Powell eine vom Markt gefürchtete "grosse" Zinserhöhung um 75 Basispunkte nicht gänzlich ausschliessen, allerdings beschwichtigte er mit der Aussage: "Ich habe gesagt, dass wir das nicht aktiv in Betracht ziehen."

Nach den Aussagen von Powell und den bereits veröffentlichten Inflationsdaten auf Verbraucher- und Erzeugerbasis verloren die Import- und Exportpreise an Bedeutung. Die jüngste Tendenz einer Abschwächung des Inflationsdrucks wurde durch die neuen Daten bestätigt. Die Verbraucherstimmung trübte sich derweil stärker ein als erwartet.

Unter den Einzelaktien stürzten Twitter schlussendlich um 9,7 Prozent ab, vorbörslich waren es sogar bis zu 25 Prozent gewesen. Elon Musk hat die Übernahme des Kurzbotschaftendienstes Twitter auf Eis gelegt. Der Grossinvestor hegt Zweifel über die Anzahl der tatsächlichen Nutzer wegen vieler Fake-Accounts. Daher müsste der Übernahmepreis möglicherweise neu verhandelt werden. Den Deal an sich stellt er aber nicht in Frage.

ASIEN

Die Börsen in Asien legten zum Wochenausklang zu.

Der Nikkei ging um 2,64 Prozent höher bei 26'427,65 Punkten aus dem Handel.

Auf dem chinesischen Festland schloss der Shanghai Composite bei 3'084,28 Stellen mit einem Plus von 0,96 Prozent. Der Hang Seng in Hongkong verabschiedete sich bei 19'898,77 Zählern um 2,67 Prozent höher ins Wochenende.

Deutlich erholt von den Vortagesverlusten zeigten sich die Börsen in Asien am Freitag. Von einer Trendwende wollten Marktteilnehmer indessen nicht sprechen. Zwar würden die jüngsten Rücksetzer zum Wiedereinstieg genutzt, doch bestünden die übergeordneten Belastungsfaktoren - Inflations- und Rezessionssorgen - unverändert fort.

Die am Donnerstag veröffentlichten US-Erzeugerpreise für April bestätigten, was die am Mittwoch bekanntgegebenen Verbraucherpreise schon gezeigt hatten: Der Preisauftrieb hat sich zwar verlangsamt, doch bewegt sich die Inflation nach wie vor auf hohem Niveau. Das schürte Befürchtungen, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik noch rigoroser straffen könnte und dabei Gefahr laufe, die Wirtschaft in eine Rezession zu treiben.

Auch das Thema Lieferkettenprobleme war noch nicht abgehakt. In China dauern die Lockdowns zur Pandemiebekämpfung an, wodurch die Wirtschaftsmetropole Schanghai mit dem wichtigsten Hafen der Volksrepublik praktisch lahmgelegt ist. Nun drohen auch für die Hauptstadt Peking strenge Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen. Die örtlichen Behörden wollen von Freitag bis Sonntag Massentests vornehmen, nachdem in der Stadt mit 21 Millionen Einwohnern 70 Corona-Fälle aufgetreten sind, wie Barron's schreibt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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