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Geändert am: 16.03.2022 21:10:22

Hoffnung auf Annäherung im Ukraine-Krieg: Wall Street nach Zinsentscheid fester -- SMI schliesst deutlich im Plus -- DAX verbuchte Gewinne -- Börsen in Asien legen letztlich kräftig zu

Der heimische Aktienmarkt präsentierte sich zur Wochenmitte stärker. Der deutsche Leitindex bewegte sich ebenfalls auf grünem Terrain. Die US-Börsen notierten letztlich höher. Die grössten Börsen in Fernost zeigten sich zur Wochenmitte deutlich im Plus.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt konnte zur Wochenmitte zulegen.

Der SMI bewegte sich am Mittwoch klar in der Gewinnzone, nachdem er bereits höher gestartet war. Zuletzt ging es noch um 1,87 Prozent aufwärts auf 11'900,96 Punkte.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI folgten der positiven Tendenz des Leitindex nach einer freundlichen Eröffnung. Sie legten letztendlich um 2,80 Prozent auf 1'889,48 Zähler bzw. 1,99 Prozent auf 15'105,67 Einheiten zu.

Das wilde Auf und Ab an den Finanzmärkten sorgte auch zur Wochenmitte für deutliche Kursbewegungen bei zahlreichen Einzelwerten. Wirklich nachvollziehbar seien einige der Bewegungen nicht, war von zahlreichen Händlern zu hören. "Die Märkte waren in den letzten Tagen ein einziges Durcheinander, bei dem der Schwerpunkt auf dem Spin und nicht auf der Substanz lag", kommentierte ein Stratege. Dies lag einerseits an der anhaltend kriegerischen Auseinandersetzung zwischen der Ukraine und Russland.

Vor allen aber die steigenden Corona-Infektionszahlen in zahlreichen Ländern Europas und Asiens haben viele Investoren zuletzt verschreckt und die Sorgen um eine weitere Verschlechterung der Lieferketten geschürt. Mit dem am Abend anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Fed dürfte das Thema Ukraine-Krieg allerdings "etwas in den Hintergrund gedrängt werden", meinte ein Händler. "Das Fed muss und wird auf die massiv gestiegene Inflation reagieren und den Leitzins anheben - dass eine Erhöhung kommen wird, ist also klar." Die Frage sei daher: wie stark hebt sie an?, so ein Analyst: "Eine Erhöhung um einen Viertel Prozentpunkt sind das Minimum, in der aktuellen Lage wären 50 Basispunkte allerdings eher angebracht."

DEUTSCHLAND

Der DAX verbuchte am Tag der US-Leitzinsentscheidung Gewinne.

Der DAX eröffnete die Sitzung deutlich höher und schaffte damit den Sprung über die 14'000-Punkte-Marke. Im Verlauf konnte er weiter zulegen, sodass er am Abend letztendlich noch 3,76 Prozent auf 14'440,74 Punkte gewann.

"Die Hoffnung auf eine Feuerpause in der Ukraine und die Entspannung im Energiesektor lässt Anleger aufatmen", schrieb Timo Emden von Emden Research. Wegen der erhofften Entspannung in der Ukraine hatte sich auch die Lage an den Ölmärkten zuletzt entspannt, was auch der Wall Street zur Wochenmitte weiter Auftrieb gab.

Aufmunternd wirkten auf die Börsianer zuletzt etwas mildere Äusserungen aus Moskau. Russlands Aussenminister Sergej Lawrow sprach von der Hoffnung auf einen Kompromiss mit der Ukraine. Aus dem Kreml verlautete, ein neutraler Status der Ukraine sei ein mögliches Modell für die Zukunft.

Für Aufsehen sorgte auch, dass der Internationale Gerichtshof angeordnet hat, dass Russland sofort die militärische Gewalt in der Ukraine beenden muss. Das höchste Gericht der Vereinten Nationen gab am Mittwoch in Den Haag einer Klage der Ukraine gegen Russland statt. Russland selbst blieb der Verlesung der Entscheidung im Friedenspalast fern.

WALL STREET

An der Wall Street griffen Anleger im Mittwochshandel zu.

Der Dow Jones begann die Sitzung etwas fester und stieg anschliessend weiter. Nach dem Zinsentscheid fiel er jedoch ins Minus zurück. Anschliessend wechselt er mehrmals die Richtung, konnte letztlich jedoch 1,55 Prozent auf 34'063,10 Punkte zulegen. Der NASDAQ Composite legte zum Start kräftig zu und verblieb auf grünem Terrain. Sein Schlussstand: 13'436,55 Zähler (+3,77 Prozent).

Die Währungshüter hoben den Leitzins angesichts der hohen Inflation wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 0,25 bis 0,50 Prozent an. Bis zum Ende des Jahres rechnet die Fed aber mit einem Anstieg des Leitzinses bis auf 1,9 Prozent, wie aus ihren neuen Prognosen hervorgeht. Das lag im Rahmen der Markterwartungen. Die Notenbanker selbst hatten im Dezember lediglich insgesamt drei Zinserhöhungen in diesem Jahr um je 0,25 Punkte angedeutet. Auch soll die durch Corona-Notprogramme angeschwollene Fed-Bilanz reduziert werden, was dem Finanzmarkt Liquidität entziehen würde.

Vor dem Zinsentscheid hatten vor allem Entspannungssignale im Ukraine-Konflikt für gute Stimmung gesorgt. Die Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau über ein Kriegsende wurden konkreter. Es würden Dokumente ausgearbeitet für mögliche direkte Gespräche zwischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak laut einem Interview mit dem US-Sender PBS.

ASIEN

Deutlich im Plus zeigten sich die Börsen Asien zur Wochenmitte.

In Japan gewann der Nikkei letztlich 1,64 Prozent auf 25'762,01 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland legte der Shanghai Composite um 3,48 Prozent auf 3'170,71 Indexpunkte zu. In Hongkong erholte sich der Hang Seng um satte 9,08 Prozent auf 20'087,50 Einheiten.

Rückenwind kam aus den USA, wo kräftig fallende Ölpreise in Verbindung mit etwas weniger stark als erwartet gestiegenen Erzeugerpreisen Inflationsängste gelindert hatten. Das dämpfte Befürchtungen über einen sehr aggressiven Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank, der am Mittwoch begonnen werden dürfte mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte.

Zugleich ging der Krieg in der Ukraine aber mit fortgesetzten Angriffen Russlands weiter, wobei am Markt dessen ungeachtet die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung nicht nachliess.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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