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Geändert am: 16.05.2022 22:08:50

Schwache chinesische Konjunkturdaten: Dow schliesst kaum verändert - US-Techwerte rot -- SMI schliesst fester -- DAX schlussendlich in Rot -- Asiatische Börsen gehen uneinheitlich aus dem Handel

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich zum Start in die neue Handelswoche freundlich, wogegen es für den deutschen Leitindex abwärts ging. Die Wall Street zeigte sich zum Wochenstart uneinheitlich. An den Börsen in Fernost waren unterschiedliche Vorzeichen zu sehen.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich zum Wochenstart von seiner volatilen Seite.

Der SMI wechselte nach einem schwächeren Start mehrfach das Vorzeichen und ging letztlich mit einem Zuwachs von 0,19 Prozent bei 11'672,23 Zählern in den Feierabend.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI entwickelten sich unterschiedlich. Zum Handelsende stieg der SPI um 0,13 Prozent auf 15'001,59 Punkte, während der SLI um 0,24 Prozent auf 1'809,19 Einheiten fiel.

Die Stimmung war weiterhin eher getrübt. Die jüngsten Konjunkturdaten aus China wurden durchweg als enttäuschend bewertet. Das Reich der Mitte falle aktuell als Konjunkturmotor einer schon strauchelnden Weltwirtschaft aus, erklärte ein Händler. "Da die Stimmung durch die Straffung der Geldpolitik, die schlechten Wachstumsaussichten und die geopolitischen Risiken (insbesondere nach den Bemühungen Finnlands und Schwedens um einen NATO-Beitritt) belastet wird, ist es für die Anleger nach wie vor sehr schwer zu erkennen, wo der Tiefpunkt bei den Aktien liegen wird", hiess es in einem anderen Kommentar. Daher sei damit zu rechnen, dass diese Woche für risikoreichere Anlagen unbeständig bleibe. "Die Anleger werden sich von dem Treffen der G7-Finanzminister am Mittwoch sowie von den Reden mehrerer FED-Sprecher leiten lassen."

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Montag volatil.

Der DAX war anfänglich unter die 14'000-Punkte-Marke gefallen und wechselte anschliessend immer wieder die Richtung. Zwar konnte er im Handelsverlauf vorübergehend die wichtige Marke von 14'000 Einheiten wieder überschreiten, zum Handelsschluss stand dann aber doch ein Minus von 0,45 Prozent bei 13'964,38 Einheiten an der Kurstafel.

"Zum wiederholten Mal streiten sich Bullen und Bären um die 14'000-Punkte-Marke", kommentierte Analyst Christian Henke vom Broker IG das Marktgeschehen. "Zum Wochenauftakt machen schwache Konjunkturdaten aus China den Anlegern das Leben schwer."

Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets sah die jüngsten Wirtschaftsnachrichten aus der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft ebenfalls als Belastung: "Die dicken Minuszeichen bei Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätzen sprechen eine eindeutige Sprache: das Reich der Mitte fällt aktuell als Konjunkturmotor einer schon strauchelnden Weltwirtschaft aus." Auch für Martin Utschneider, technischer Analyst bei der Bank Donner & Reuschel, und für Marktexperte Stephen Innes von SPI Asset Management steht das Thema Rezession in der Wahrnehmung der Anleger derzeit ganz oben.

Aus den USA kamen am Nachmittag weitere schlechte Konjunkturnachrichten: Der Empire-State-Index, der die Stimmung in den Industrieunternehmen im Bundesstaat New York misst, belegte überraschend einen regelrechten Einbruch. Mit einem Stand unter der Nulllinie signalisiert der Indikator jetzt einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität.

Unternehmensseitig war die Agenda am deutschen Aktienmarkt zu Wochenbeginn übersichtlich.

WALL STREET

Nach der Erholung zum Wochenschluss agierten Anleger an der Wall Street am Montag unentschlossen.

So eröffnete der Dow Jones mit einem Verlust von 0,14 Prozent bei 32'152,15 Punkten, schaffte es im Verlauf aber auf grünes Terrain. Mit einem Miniplus von 0,08 Prozent ging der Leitindex bei 32'223,42 Punkten in den Feierabend. Der NASDAQ Composite geriet unterdessen erneut unter Druck und schloss 1,20 Prozent tiefer bei 11'662,79 Zählern.

Belastet wurde der Aktienmarkt zum Teil von schwachen Daten aus China. Die chinesische Industrieproduktion und auch der Einzelhandelsumsatz haben enttäuscht.

Verstärkt wurden die Stagflations- und Konjunktursorgen vom New Yorker Konjunkturindex. Denn die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes ist im Mai überraschend stark und sogar in den negativen Bereich gesunken. Volkswirte hatten das so nicht auf dem Schirm. Doch setzten Anleger darauf, dass die Fed angesichts der negativen Daten nicht ganz so forsch an der Zinsschraube drehen wird. Diese Sicht bremst die Abwärtsbewegung erkennbar.

Die Volkswirte von Goldman Sachs senken ihre US-Wachstumsprognose für 2022 und 2023. Sie sehen ein "sehr, sehr hohes" Risiko, dass die USA in die Rezession abgleiten. In der Folge reduzieren sie ihre Annahmen für den S&P-500 erneut. Auch aus Europa kommen konjunkturelle Warnsignale: Die EU-Kommission hat ihre Wachstumserwartungen deutlich gesenkt.

"Wir bewegen uns auf eine schwierigere Zeit für die Märkte zu. Wir müssen Anzeichen dafür sehen, dass die Inflation nicht nur ihren Höhepunkt erreicht, sondern sich tatsächlich verlangsamt, bevor wir einen nachhaltigen Boden am Markt finden. Das wird noch mindestens ein paar Monate dauern", warnt Investmentstratege David Donabedian von CIBC Private Wealth. Zwar könne es immer mal wieder Gegenbewegungen geben, aber eine echte Erholung sei noch nicht in Sicht.

ASIEN

Die Börsen in Asien zeigten sich zum Wochenstart mit unterschiedlichen Vorzeichen.

Der Nikkei schloss mit einem Plus von 0,45 Prozent bei 26'547,05 Einheiten.

Auf dem chinesischen Festland beendete der Shanghai Composite den Handel im roten Bereich: Der Index sank schlussendlich um 0,34 Prozent auf 3.073,75 Punkte. Der Hang Seng in Hongkong drehte dagegen leicht ins Plus, und schloss mit plus 0,26 Prozent bei 19'950,21 Einheiten. Er blieb jedoch weiterhin unter der psychologisch bedeutsamen 20'000-Punkte-Marke.

An den wichtigsten asiatischen Aktienmärkten haben die Börsen in Festlandchina zu Wochenbeginn unter enttäuschenden Konjunkturdaten gelitten. Ansonsten jedoch herrschte am Montag nach den deutlichen Gewinnen zum Wochenschluss weiterhin recht gute Stimmung.

Die schwachen chinesischen Konjunkturdaten schürten am Montag die Befürchtung einer sinkenden Nachfrage und lassen die Preise wieder merklich zurückkommen. Die strikten Beschränkungen durch Chinas Null-COVID-Strategie bremsen die zweitgrösste Volkswirtschaft stärker als erwartet. Die Industrieproduktion fiel im April überraschend im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die Einzelhandelsumsätze brachen deutlicher als von Analysten vorhergesagt ein. Zudem fielen die Sachinvestitionen schwächer als erwartet aus.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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