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Geändert am: 18.03.2022 21:14:13

Ukraine-Krieg und Verfallstag an den Terminbörsen: US-Börsen gehen fester ins Wochenende -- SMI beendet Handel mit Gewinnen -- DAX letztlich im Plus -- Asiens Börsen schliessen mehrheitlich in Grün

Am heimischen Aktienmarkt ging es vor dem Wochenende aufwärts. Der DAX zeigte sich ebenfalls etwas fester. Die US-Börsen präsentierten sich freundlich. Anleger in Asien zeigten sich am Freitag schlussendlich mehrheitlich optimistisch.

SCHWEIZ

Schweizer Anleger zeigten sich am Freitag unentschlossen.

Der SMI war mit einem kleinen Plus gestartet, im Verlauf pendelte das Börsenbarometer zwischen Gewinn- und Verlustzone hin und her. Am Nachmittag setze sich der Leitindex dann in der Gewinnzone fest, wo er die Sitzung auch 1,02 Prozent höher bei 12'184,99 Punkten beendete.

Auch bei den Nebenwerteindizes zeigten sich nach einem freundlichen Start ähnliche Tendenzen: Der SLI ging 0,98 Prozent höher bei 1'929,98 Punkten ins Wochenende, der SPI schloss 0,96 Prozent höher bei 15'517,79 Zählern.

Am grossen Verfallstag an den Terminbörsen habe man einen Gang zurückgeschaltet, hiess es im Handel. Der hiesige Börsenplatz vermochte damit nicht den Vorgaben aus Übersee zu folgen. Die Hoffnung auf eine starke US-Konjunktur hatte am Donnerstagabend die Wall Street gestützt.

Der Krieg in der Ukraine blieb derweil das bestimmende Thema an den Finanzmärkten.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt legte zum Feierabend noch zu.

Der DAX war mit einem kleinen Abschlag in den Handel eingestiegen, im Verlauf wurden die Verluste jedoch grösser. Letztendlich ging es dann aber doch um 0,17 Prozent aufwärts auf 14'413,09 Punkte.

Für etwas Erleichterung sorgten Agenturberichte sorgen, wonach das von den westlichen Sanktionen bedrängte Russland fällige Zinszahlungen auf Anleihen im Volumen von 117 Millionen US-Dollar offenbar bedienen konnte. Dies wird als Hinweis gewertet, dass der befürchtete russische Zahlungsausfall - mit weitreichenden Folgen für die Finanzsysteme - vorerst abgewendet werden konnte.
Es werde jedoch immer deutlicher, dass Russlands Interesse an einem ausgehandelten Abkommen mit der Ukraine "wahrscheinlich nicht über die Optik hinausgeht und dass es ihm mit einer Einstellung der Feindseligkeiten nicht ernst ist", schrieb Michael Hewson von CMC Markets am Morgen. Eine baldige Deeskalation im Ukraine-Krieg hält er für unwahrscheinlich. Diese Skepsis liess zuletzt auch die Ölmärkte wieder sprunghaft steigen.

An den Aktienmärkten kam es vor dem Wochenende zu grösseren Kursausschlägen ohne sichtbare Nachrichten dahinter. Da zum grossen Verfallstermins Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien auslaufen, versuchen oft grosse Marktteilnehmer die aktuellen Kurse auf jene Preise zu treiben, zu denen sie an der Terminbörse engagiert sind.

WALL STREET

An den US-Börsen ging es am Freitag aufwärts.

Der Dow Jones startete kaum verändert in die Sitzung. Anschliessend fiel er auf rotes Terrain zurück, wechselte im Verlauf jedoch das Vorzeichen und ging schliesslich 0,8 Prozent höher bei 34'755,00 Punkten in den Feierabend. Der NASDAQ Composite gab zum Start noch nach, kletterte dann aber schon bald ins Plus und legte letztlich deutlich auf 13'893,84 Zähler zu (+2,05%).

Die Kurse trotzten damit Hinweisen auf künftig noch stärker steigende US-Zinsen und den weiterhin fehlenden Verhandlungsfortschritten zwischen Russland und der Ukraine. Im Fokus stand am Freitag zudem der Grosse Verfallstag. Derweil sprachen sich ranghohe Vertreter der US-Notenbank Fed zum Wochenausklang für eine rasche Straffung der amerikanischen Geldpolitik aus.

Zuletzt telefonierten US-Präsident Joe Biden und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping wegen der Ukraine. China ist der wichtigste Verbündete Russlands, lässt aber bei dem Angriff auf die Ukraine eine gewisse Distanz erkennen. Xi Jinping appellierte an Biden, sich gemeinsam mit der Volksrepublik für Frieden in der Welt einzusetzen. "Die Krise in der Ukraine ist etwas, das wir nicht sehen wollen", sagte Xi Jinping nach einem Bericht des staatlichen Fernsehsenders CCTV. Als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und wichtigste Volkswirtschaften der Welt sollten beide Staaten auch "internationale Verantwortung übernehmen und Anstrengungen für Frieden und Ruhe in der Welt unternehmen". Von amerikanischer Seite gab es zunächst keine Angaben zum Verlauf des Telefonats.

ASIEN

Die Anleger in Asien zeigten sich am Freitag schlussendlich optimistisch und bescherten den meisten Börsen einen versöhnlichen Wochenausklang.

In Japan schloss der Nikkei fester und legte schlussendlich um 0,65 Prozent auf 26'827,43 Punkte zu.

Auch auf dem chinesischen Festland waren die Tendenzen freundlich, der Shanghai Composite gewann am letzten Handelstag der Woche 1,24 Prozent auf 3'254,88 Indexpunkte. In Hongkong ging es unterdessen gegen den Trend abwärts, der Hang Seng verlor am Freitag 0,25 Prozent auf 21'447,10 Indexpunkte.

Zum Wochenausklang war die Stimmung an den Börsen Asien verhalten positiv nach festen Vorgaben der Wall Street. Marktbeobachter nannten mehrere Gründe für die Zurückhaltung der Anleger: Zum einen waren die Ölpreise wieder auf klar über 100 Dollar je Barrel gestiegen, zum anderen scheinen die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zu stocken. Speziell an den chinesischen Börsen trat die Sorge über die wirtschaftlichen Folgen der jüngsten Corona-Welle wieder mehr in den Vordergrund.

Derweil hat die Bank of Japan (BoJ) ihre ultralockere Geldpolitik bestätigt. Damit weicht sie weiter vom Kurs anderer grossen Notenbanken ab, die sich gezwungen sehen, die zu hohe Inflation zu bekämpfen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern ist Inflation in Japan weiter kein Thema. Allerdings rechnet die BoJ mit einer Zunahme des bereinigten Inflationsdrucks, wie es im Begleitkommentar hiess.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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