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Geändert am: 19.05.2022 22:06:44

Im Abwärtssog: US-Börsen beendet Tag niedriger -- SMI und DAX sacken schlussendlich deutlich ab -- Asiatische Börsen letztlich überwiegend mit Verlusten

Der heimische und der deutsche Aktienmarkt verbuchten am Donnerstag klare Abschläge. Die US-Börsen entwickelten sich am Donnerstag überwiegend nach unten. Die asiatischen Indizes knickten mehrheitlich ein.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt geriet am Donnerstag unter Druck.

Der SMI weitete seine anfänglich schon deutlichen Verluste im weiteren Verlauf noch aus und schloss somit am Abend 2,33 Prozent tiefer bei 11'309,49 Punkten.

Auch die Nebenwerteindizes SPI und SLI vergrösserten ihre Verluste. Schlussendlich verloren sie 2,26 Prozent auf 14'524,27 Zähler, bzw. 2,17 Prozent auf 1'759,01 Einheiten.

Die internationalen Finanzmärkte sind von Inflations- und Zinssorgen sowie Rezessionsängsten belastet in einen Abwärtsstrudel geraten, dem sich auch die hiesige Börse nicht entziehen konnte. Besonders schwer lastete der Einbruch des Schwergewichts Nestlé auf den Leitindex SMI.

Das Zinsgespenst gehe um, kommentierte ein Händler das Börsengeschehen. Immer weniger Anleger glaubten daran, dass der US-Notenbank Fed im Kampf gegen die Inflation eine weiche Landung der US-Wirtschaft gelingt. Fed-Chef Jerome Powell versprach, die Zinsen so lange wie nötig und gegebenenfalls aggressiver zu erhöhen, bis die Inflation rückläufig sei. Nun preise der Markt eine weitere Straffung der Geldpolitik ein, was den Druck auf risikoreichere Anlagen erhöhe. Auch in Europa mehren sich die Stimmen, die einen strikteren Kurs der EZB fordern.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt rutschte im Donnerstagshandel deutlich ab.

Der DAX blieb nach einem schwachen Start klar in der Verlustzone und ging letztlich 0,9 Prozent schwächer bei 13'882,30 Punkten in den Feierabend.

Zins- und Rezessionsängste drückten den deutschen Leitindex am Donnerstag wieder unter die Marke von 14'000 Punkten. Damit setzte sich am deutschen Aktienmarkt die Schwäche vom Vortag fort.

"Die zuletzt vorherrschende Euphorie an den Aktienmärkten war augenscheinlich wesentlich verfrüht gewesen", stellte Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect fest. Die in den USA zuletzt veröffentlichten schwachen Konjunkturdaten sorgten am Nachmittag für weiteren Gegenwind.

Die Investoren verkauften Aktien aus Angst vor Bremsspuren beim Wirtschaftswachstum und den Unternehmensgewinnen, resümierte Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Dabei nehme das Vertrauen in die Zentralbanken deutlich ab. "Immer weniger Anleger glauben, dass der US-Notenbank Fed eine weiche Landung der US-Wirtschaft gelingt."

"Die Risikobereitschaft der Anlegerinnen und Anleger sei im Moment äusserst gering. Und das ist auf der anderen Seite des Atlantiks besonders deutlich zu spüren", verwies Altmann auf die sehr schwachen US-Börsen zur Wochenmitte. Auch am Donnerstag verzeichnet der US-Leitindex weitere Verluste. Dort überschatten merklich gestiegene Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und ein deutlich eingetrübtes Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia den Handelsstart.

WALL STREET

Am Donnerstag ging es an den US-Börsen volatil zu.

Der Dow Jones begann den Tag deutlich tiefer. Zeitweise konnte er seine Verluste bis auf Vortagesniveau aufholen - die Aufwärtsbewegung erwies sich jedoch nicht als nachhaltig. Schlussendlich gab der US-amerikanische Leitindex 0,75 Prozent auf 31'253,13 Zähler nach. Der NASDAQ Composite startete ebenfalls im Minus. Nachdem er kurzzeitig weit im Plus tendierte, fiel auch er wieder zurück. Er beendete die Sitzung 0,26 Prozent schwächer bei 11'388,50 Punkten.

Anleger fürchten, dass die US-Notenbank mit ihrer rigorosen Straffung der Geldpolitik die heimische Wirtschaft in eine Rezession treiben könnte. Zudem hatten enttäuschende Geschäftszahlen und Ausblicke mehrerer grosser US-Einzelhandelsunternehmen in den vergangenen Tagen verdeutlicht, dass die Inflation den privaten Konsum, eine der wichtigsten Säulen der US-Wirtschaft, schon spürbar dämpft.

ASIEN

An den Börsen in Asien ging es am Donnerstag überwiegend klar abwärts.

Der japanische Nikkei gab bis zur Schlussglocke um 1,89 Prozent auf 26'402,84 Punkte nach.

Auf dem chinesischen Festland drehte der Shanghai Composite im späten Handel noch ins Plus und schloss mit einem Gewinn in Höhe von 0,36 Prozent bei 3'096,97 Einheiten. Der Hang Seng in Hongkong beendete den Handel mit einem Verlust von 2,54 Prozent bei 20'120,68 Zählern.

Die asiatischen Aktienmärkte konnten sich am Donnerstag der extrem schwachen Entwicklung an der Wall Street vom Vortag nicht entziehen. In den USA hatten Stagflationsängste für einen Ausverkauf und Indexverluste von 3,6 bis 5,1 Prozent gesorgt. Verstärkt worden waren sie von schwachen Ergebnissen diverser US-Einzelhandelsunternehmen, die deutliche Spuren der gestiegenen Preise gezeigt hatten und das, nachdem erst tags zuvor US-Notenbankpräsident Jerome Powell eine kompromisslose weitere Straffung der Geldpolitik angekündigt hatte. Das befeuerte die Ängste vor einer einknickenden Verbrauchernachfrage und einem Abrutschen in die Rezession.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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