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Geändert am: 20.04.2022 22:20:22

Ukraine-Krieg im Fokus: Wall Street schlussendlich uneins -- SMI geht fester in den Feierabend -- DAX letztlich weit im Plus -- Asiens Börsen schliessen uneinheitlich

Am Mittwoch präsentierte sich der heimische Leitindex freundlich. Der deutsche Leitindex konnte ebenfalls Gewinne verbuchen. Die US-Börsen tendierten zur Wochenmitte in verschiedene Richtungen. Die asiatischen Börsen zeigten sich mit unterschiedlichen Vorzeichen.

SCHWEIZ

Der heimische Leitindex präsentierte sich am Mittwoch stärker.

Der SMI notierte zum Handelsstart nur knapp über seinem Vortagesschlusskurs, konnte seine Gewinne im Verlauf jedoch etwas ausbauen und ging letztlich 0,23 Prozent höher bei 12'310,17 Punkten in den Feierabend.

Die beiden Nebenwertindizes folgten nach einem freundlichen Start zunächst der positiven Tendenz des Leitindex, rutschten letztlich jedoch auf rotes Terrain ab. Der SLI beendete die Sitzung 0,63 Prozent höher bei 1'919,74 Zählern, während der SPI um 0,25 Prozent auf 15'796,15 Einheiten stieg.

Teilnehmer sagten, die Hoffnung auf eine freundliche US-Berichtssaison habe etwas gestützt und von den negativen Faktoren abgelenkt. Der Ukrainekrieg, die hohe Inflation und die steigenden Zinsen schwelten aber im Hintergrund weiter und lasteten tendenziell auf den Aktienkursen. Die negativen Faktoren könnten ausserdem jederzeit wieder in den Vordergrund rücken, hiess es am Markt. Erschwerend kommen die coronabedingten Lockdowns in China hinzu, wobei mit Shanghai insbesondere das Herz der chinesischen Wirtschaft betroffen ist. Marktbeobachter befürchten, dass die jüngsten Massnahmen Chinas die ohnehin schon angespannten Lieferketten erneut durcheinanderbringen könnten.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt notierte zur Wochenmitte in der Gewinnzone.

Der DAX startete nur minimal im Plus. Danach ging es weiter aufwärts, dabei überwand der deutsche Leitindex zunächst die 14'200-Punkte- und dann auch die 14'300-Punkte-Marke. Letztlich notierte er 1,47 Prozent stärker bei 14'362,03 Zählern - auf Tageshöchststand.

Nach einer verhaltenen Rückkehr aus dem Osterwochenende gingen die Anleger am Mittwoch wieder optimistisch an Aktien heran. Mit den Kursgewinnen setzte sich der DAX von der psychologisch wichtigen 14'000-Punkte-Marke weiter ab. Durch den Ukraine-Krieg sei an den Finanzmärkten zuletzt viel Negatives bereits eingepreist worden, kommentierte der comdirect-Marktbeobachter Andreas Lipkow. Neben dem Krieg blieben die Inflations- und Zinsperspektiven und die Corona-Lage in China zentrale Themen.

Laut Lipkow gehen die Marktteilnehmer derzeit noch von einem vorübergehenden Effekt der aktuellen Inflationsdynamik aus. Er warnte aber, dass Zweifel an solch einem Szenario angebracht seien. Die Europäische Zentralbank sei in einer abwartenden Haltung. Er vermutet, dass sie zunächst die Auswirkungen der bereits gestrafften Geldpolitik der US-Notenbank Fed abwartet.

WALL STREET

Der US-Aktienmarkt fand am Mittwoch keine einheitliche Richtung.

So eröffnete der Dow Jones mit einem Gewinn und baute diesen anschliessend noch aus. Letztlich ging er 0,72 Prozent fester bei 35'160,99 Punkten aus dem Handel. Auf der anderen Seite war der Techwerteindex NASDAQ Composite ins Minus gedreht, nachdem er anfänglich noch gestiegen war. Sein Schlussstand: 13'453,07 Zähler (-1,22 Prozent).

Die Wall Street hat zur Wochenmitte uneinheitlich tendiert, nachdem die US-Börsen am Vortag deutliche Gewinne verzeichnet hatten. An dem übergeordnet unruhigen Marktumfeld hat sich indessen wenig geändert. Neben dem Ukrainekrieg sind die hohe Inflation und die hohen Marktzinsen die bestimmenden Faktoren. Im späten Geschäft brachte dies das Beige Book in Erinnerung, das über einen weiterhin hohen Inflationsdruck berichtete. Etwas in den Hintergrund gerieten solche Sorgen durch die Berichtsaison.

Der Fokus der Anleger richtete sich auf die auf vollen Touren laufende Berichtssaison. Hier steht die Frage im Raum, ob die Unternehmen ihre gestiegenen Kosten an die Endabnehmer weitergeben konnten. "Wir leben in einem Jahr mit höherer Inflation, und das wird für einige Unternehmen Probleme mit sich bringen", so Luc Filip, Investment-Leiter bei SYZ Private Banking. "Was wir versuchen zu bewerten, ist die Preissetzungsmacht eines Unternehmens, einige werden ihre Rentabilität unter Druck geraten sehen, wenn sie diese nicht haben", so Filip.

ASIEN

Die asiatischen Börsen zeigten sich auch am Mittwoch wieder mit gemischten Vorzeichen.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss 0,86 Prozent höher bei 27'217,85 Punkten.

In China zeigten sich die Börsen im Abwärtstrend. Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite schlussendlich 1,35 Prozent auf 3'151,05 Zähler, während der Hang Seng schlussendlich 0,40 Prozent nachgab und bei 20'944,67 Einheiten landete.

Wie schon am Vortag zählten die chinesischen Festlandsbörsen unter den asiatischen Aktienmärkten zu den Schlusslichtern. Insgesamt setzte sich in Asien eine leicht positive Tendenz durch. Der Yen hatte wegen der weiterhin ultralockeren Geldpolitik in Japan ein weiteres 20-Jahretief erreicht, wodurch sich die Exportaussichten der Branche verbessern. Zuletzt erholte sich der Yen jedoch leicht - die russische Grossoffensive im Osten der Ukraine stützte die japanischen Währung wegen ihres Rufs als vermeintlich sicherer Hafen.

In China zeigten sich Anleger angesichts der steigenden Konjunktureintrübung enttäuscht über die Unterstützungsmassnahmen der staatlichen Stellen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie in China mit immer weitreichenderen Massnahmen und neuen Abriegelungen durch die Behörden belasten besonders die Binnenwirtschaft. Vor allem der Konsum leidet merklich. Wenngleich die Zentralbank insbesondere dem Dienstleistungsgewerbe Unterstützung zusichert, überrascht teilweise das Stillhalten der Notenbank bei den Zinsen. Teile des Marktes hatten auf eine Senkung der Zinssätze zur Stabilisierung der schwächelnden Konjunktur gesetzt, wie IG-Marktstratege Yeap Jun Rong anmerkte.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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