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Geändert am: 21.03.2022 21:03:10

Ukraine-Krieg weiterhin im Fokus: Verluste an den US-Börsen -- SMI geht etwas leichter in den Feierabend -- DAX schliesst in Rot -- Asiens Börsen letztendlich uneinheitlich

Der heimische und der deutsche Aktienmarkt präsentierten sich am Montag in Rot. Die US-Börsen gaben zum Wochenstart nach. Die asiatischen Börsen notierten mit unterschiedlichen Tendenzen.

SCHWEIZ

Der Schweizer Markt tendierte am Montag etwas tiefer.

Der SMI zeigte sich zum Handelsstart etwas leichter und pendelte im Verlauf lange Zeit um seinen Schlussstand vom Freitag. Zum Sitzungsende notierte er schliesslich 0,11 Prozent im Minus bei 12'171,28 Punkten.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI folgten dem Trend des Leitindex und gingen marginale 0,01 Prozent schwächer bei 1'929,87 Zählern respektive 0,16 Prozent tiefer bei 15'517,08 Einheiten in den Feierabend.

Neben dem mit unverminderter Härte weitergehenden Ukraine-Krieg, bei dem sich nach wie vor keine diplomatische Lösung abzeichnet, belasteten vor allem die weiter steigenden Ölpreise das Sentiment. Dies verstärkte die Sorgen vor einer Stagflation.

Seit dem Zwischentief in der Vorwoche hat US-Öl der Sorte WTI wieder fast 15 Prozent gewonnen. Damit trüben sich die Aussichten für die Konsumnachfrage und für die Margen der Unternehmen weiter ein. Tendenziell gefragt war der Dollar, da Kapitalanleger weiter aus Europa fliehen. Die Aussagen der US-Notenbank zur Inflationsbekämpfung lassen hier weitere Zinserhöhung erwarten. Nicht aber in Europa, wo die EZB die Inflation ungebremst laufen lässt. Untermauert wurde dies von den Erzeugerpreisen aus Deutschland für Februar, die mit einem Anstieg von fast 26 Prozent zum Vorjahr eine weitere Beschleunigung der Teuerung anzeigten.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Montag die Bären.

Der DAX ging etwas leichter in die Sitzung. Im Verlauf pendelte er dann zwischen Gewinn- und Verlustzone. Am Nachmittag rutschte er erneut ins Minus und verharrte dort bis zum Ertönen der Schlussglocke. Letztlich gab er um 0,6 Prozent auf 14'326,97 Zähler nach.

In der Vorwoche hatte sich der DAX-Gewinn auf fast 6 Prozent summiert. Zuletzt hatte sich der deutsche Leitindex von dem im Zuge des Ukraine-Krieges erreichten Zwischentief wieder um bis zu 17 Prozent erholt. Damit hatte er mehr als die Hälfte seines Rückschlags vom Rekordhoch bei 16'290 Punkten aufgeholt, bevor er zuletzt wieder etwas Federn liess.

Ein Ende des Krieges in der Ukraine ist indes weiterhin nicht in Sicht. Die ukrainische Führung lehnte am Montag ein Ultimatum der russischen Truppen an die seit Wochen belagerte Stadt Mariupol ab, die Waffen niederzulegen und die Stadt zu verlassen. Die Zweifel wachsen an einem baldigen Ende des Konflikt wüchsen, kommentierte Marktexperte Timo Emden von Emden Research.

WALL STREET

Am Montag zeigten sich die US-Märkte schwächer.

Der Dow Jones schloss 0,58 Prozent schwächer bei 34'552,99 Zählern. Der NASDAQ Composite verlor daneben 0,40 Prozent auf 13'838,46 Punkte.

In einem andauernd unruhigen Marktumfeld agierten die Anleger weiter mit Vorsicht. Überschattet wurde der Handel vom Ukraine-Krieg, der mit unverminderter Härte weitergeht. Die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine zeigen kaum Anzeichen für Fortschritte. Die Ukraine hat ein Ultimatum zur Übergabe der belagerten Hafenstadt Mariupol an die russischen Streitkräfte abgelehnt.

"In den kommenden Tagen und vielleicht sogar Wochen geht es um alles, was sich aus dem Ukraine-Konflikt ergibt", so Carsten Brzeski, globaler Makro-Leiter der ING Groep. "Dies ist der Haupttreiber der Märkte." Belastet wurde das Sentiment auch von wieder deutlich anziehenden Ölpreisen, die den ohnehin bestehenden Inflationssorgen Nahrung geben. Bestimmender Preisfaktor ist auch hier der Ukraine-Krieg. So hat Russland erneut davor gewarnt, sein Erdöl mit einem Embargo zu belegen. "Uns wird zunehmend bewusst, dass einige Lieferketten endgültig unterbrochen werden könnten. Die Energiepreise werden, egal wie der Krieg ausgeht, hoch bleiben", so Brzeski.

Derweil erklärte US-Notenbankpräsident Jerome Powell in einer Rede, dass die Inflation viel zu hoch sei und signalisierte Bereitschaft, den Leitzins auch um mehr als 25 Basispunkte anzuheben.

ASIEN

Die wichtigsten Märkte in Asien notierten am Montag mit verschiedenen Vorzeichen.

In Japan blieb die Börse aufgrund des Frühlingsanfangs geschlossen. Zuletzt kletterte der Nikkei am Freitag um 0,65 Prozent auf 26'827,43 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite am ersten Handelstag der Woche 0,08 Prozent auf 3'253,69 Indexpunkte. In Hongkong verlor der Hang Seng derweil 0,89 Prozent auf 21'221,34 Indexpunkte.

Marktexperte Jeffrey Halley vom Broker Oanda sagte, dass es mit Blick auf China wohl Enttäuschungen gegeben habe, da der Leitzins für ein- und fünfjährige Anleihen (Loan Prime Rate) nicht weiter gesenkt worden sei. Zudem sei dem Markt an diesem Tag nur ein bescheidener Betrag über das Repogeschäft zur Verfügung gestellt worden.

Im Blick blieb zudem der Krieg in der Ukraine und der erneute Anstieg der Ölpreise. Die ukrainische Führung lehnte am Montagmorgen ein Ultimatum der russischen Truppen an die seit Wochen belagerte Stadt Mariupol ab, die Waffen niederzulegen und die Stadt zu verlassen. Laut Halley preisen die US-Märkte derweil ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland weiter als fast sicher ein.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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