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Geändert am: 23.03.2022 21:08:23

Ukraine-Krieg bleibt weiter Thema: Wall Street letztlich im Minus -- SMI zum Sitzungsende leichter -- DAX verbucht Verluste -- Asiens Börsen schliessen fester

Der heimische Aktienmarkt bewegte sich zur Wochenmitte auf rotem Terrain. Der deutsche Leitindex tauchte ins Minus ab. An den US-Börsen dominieren am Mittwoch die Bären. Die Börsen in Fernost tendierten zur Wochenmitte stärker.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich am Mittwoch schwächer.

Der SMI eröffnete die Sitzung kaum verändert und konnte anschliessend zeitweise noch Gewinne verbuchen. Im Verlauf fiel er jedoch ins Minus und verharrte dort. Letztlich verlor er 0,85 Prozent auf 12'099,50 Punkte.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI folgten der Tendenz des Leitindex. Der SLI ging schliesslich 1 Prozent tiefer bei 1'919,32 Punkten aus dem Handel, während der SPI um 0,89 Prozent auf 15'434,97 Einheiten nachgab.

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch nach einem wenig bewegten Start den Rückwärtsgang eingelegt. Nach dem starken Anstieg der letzten Tage konsolidierte die Börse, wie aus Marktkreisen zu hören war. Druck auf den Leitindex SMI übten vor allem die Verluste des Schwergewichts Nestlé aus. Nestlé ist ins Kreuzfeuer von aktivistischen Hackergruppen geraten. Laut Nestlé entbehrt die Behauptung eines Cyberangriffs allerdings jeglicher Grundlage. Und nach anhaltender Kritik hat Nestlé einen Grossteil seiner Produktlieferungen nach Russland gestoppt. Die Ausnahme bleiben lebenswichtige Güter.

Sorgen bereiteten den Anlegern der nicht enden wollende Krieg in der Ukraine, die anhaltend starken Inflationstendenzen und die jüngste Ankündigung der US-Notenbank, bei inflationsbedingtem Bedarf die Zinsen stärker zu erhöhen als ursprünglich angekündigt. Im Ukraine-Konflikt hat der russische Präsident Wladimir Putin mit der Äusserung, wonach "feindliche Staaten" Erdgas mit Rubel bezahlen sollten, die Anleger weiter verunsichert.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Mittwoch die Bären.

Der DAX notierte zum Handelsstart noch etwas fester. Am Vormittag rutschte er jedoch auf rotes Terrain ab und weitete seine Verluste im Laufe des Tages aus. Bis zum Handelsende fiel er um 1,31 Prozent auf 14'283,65 Zähler zurück.

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Am Vormittag hatten neue Inflationsprognosen für den Dreh nach unten gesorgt. Das ifo-Institut rechnet in Deutschland für 2022 mit einer Inflation zwischen 5,1 und 6,1 Prozent. Das wäre die höchste Rate seit 1982. Auf die Stimmung drückten zudem Äusserungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin, wonach "feindliche Staaten" Erdgas mit Rubel bezahlen sollten.

Zum Handelsstart seien laut Marktexperte Andreas Lipkow von der comdirect noch zaghafte Käufer in der Überzahl gewesen, die dann aber von der Realität eingeholt worden seien. "Die Ukraine-Krise ist noch ungelöst. Die Anleiherenditen steigen und machen Aktienengagements im derzeitigen Umfeld uninteressanter. Die Inflationsdynamik nimmt zu und drückt auf die Kostenseite der Unternehmen. Von den Lieferkettenproblemen und dem COVID-Thema nicht gesprochen", so Lipkow.

WALL STREET

Der Krieg in der Ukraine belastete zur Wochenmitte die Wall Street.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung tiefer und baute die Abschläge im Verlauf immer weiter aus. Schlussendlich stand ein Minus von 1,29 Prozent auf 34'358,50 Zähler an der Tafel. Der NASDAQ Composite gab zum Start ebenfalls nach. Auch er vergrösserte seine Verluste zusehends und beendete die Sitzung 1,32 Prozent schwächer bei 13'922,60 Punkten.

Auf die Stimmung drückten am Mittwoch Äusserungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin, wonach "feindliche Staaten" Erdgas mit Rubel bezahlen sollten.

In Brüssel findet am Donnerstag ein Gipfeltreffen der NATO, der Siebener-Gruppe wichtiger Industriestaaten (G7) und der Europäischen Union (EU) statt, um einen Monat nach dem Angriff auf die Ukraine auf höchster Ebene das weitere Vorgehen gegen Russland zu organisieren.

Die Ölpreise zeigten sich davor weiter sehr schwankungsanfällig. Bei den Gesprächen soll es auch um neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland und die Frage möglicher Importverbote von russischem Rohöl gehen. Die USA haben schon entschieden, kein russisches Öl mehr importieren zu wollen. US-Präsident Joe Biden ist indes bereits zu seiner Europareise aufgebrochen.

Zudem bleibt die US-Geldpolitik Thema. Der Chef der Notenbank, Jerome Powell, hatte bereits zu Wochenbeginn angesichts der "viel zu hohen" Inflationsrate die Möglichkeit schnellerer Erhöhungen des Leitzinses ins Spiel gebracht.

ASIEN

Die asiatischen Märkte schlossen am Mittwoch mit Pluszeichen.

Der Nikkei in Japan beendete den Tag mit einem Plus von 3,0 Prozent bei 28'040,16 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite schlussendlich 0,19 Prozent auf 3'259,86 Zähler. In Hongkong ging es für den Hang Seng ebenfalls nach oben: Der Leitindex legte um 1,01 Prozent auf 22'094,05 Einheiten zu.

Auf breiter Front war es am Mittwoch an den asiatischen Aktienmärkten aufwärts gegangen. Stützend wirkten feste Vorgaben der Wall Street und insbesondere in Tokio die Schwäche des Yen.
Für den schwachen Yen sorgten die jüngsten Kommentare aus Kreisen der US-Notenbank, an erster Stelle von Fed-Chef Jerome Powell, die für den Jahresverlauf auch grosse Zinserhöhungsschritte für angemessen halten. Gleichzeitig fuhr die japanische Notenbank weiter einen ultraexpansiven geldpolitischen Kurs, womit sich die Zinsdifferenz zwischen beiden Ländern immer stärker ausweitete.

Wie schon in den USA zu beobachten, führten Aktien aus dem Techniksegment die Gewinnerlisten an. Sie hatten in den vergangenen Wochen zu den grössten Verlierern gehört. Der Alibaba-Aktienrückkauf hellte laut DailyFX die Stimmung für Technikaktien insgesamt auf, weil sie vermuten lassen könnten, dass nach den derben Kursverlusten im Techniksegment nun der Boden erreicht worden sein könnte. Neben Technikaktien waren auch Finanztitel stärker gesucht. Sie profitierten von den anziehenden Marktzinsen angesichts des eingeleiteten Zinserhöhungszyklus.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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