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Geändert am: 25.04.2022 22:27:42

Rezessions-Ängste: Dow schliesst höher -- SMI und DAX sacken zum Handelsschluss ab -- Börsen in Fernost letztlich tiefrot

Die Wall Street notierte am Montag fester. Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt gaben am Montag deutlich nach. Die Börsen Asiens tendierten tiefer.

SCHWEIZ

Am Schweizer Markt ging es zum Wochenstart steil abwärts.

So eröffnete der SMI mit einem klaren Abschlag und lag auch anschliessend deutlich in der Verlustzone. Zuletzt notierte er 1,41 Prozent im Minus bei 12'084,98 Punkten.

Auch die Nebenwertindizes SLI und SPI gaben kräftig nach. Am Abend ging es noch um 1,80 Prozent auf 1'868,21 Zähler bzw. um 1,22 Prozent auf 15'544,41 Einheiten abwärts.

Damit knüpften die hiesigen Aktien ziemlich nahtlos an die schwache Vorwoche an. Getrübt wurde die Börsenstimmung insbesondere von den steigenden Zins- und Konjunktursorgen. Ohne Zweifel sei das wirtschaftliche und geopolitische Umfeld für die Märkte zurzeit sehr anspruchsvoll, hiess es etwa in einem Kommentar der Zürcher Kantonalbank. Der anhaltende Krieg in der Ukraine, die problematische Null-COVID-Strategie in China und die sich abzeichnende, rasche geldpolitische Kehrtwendung der wichtigsten Notenbanken seien dabei die grossen Herausforderungen.<

In die gleiche Kerbe schlug der Broker RoboMarkets: "Die Börsen belastet die Angst, dass die zur Bekämpfung der hartnäckigen Inflation notwendigen Zinserhöhungen den Konjunkturmotor, der erst durch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die globalen Lieferketten und dann durch den Krieg in der Ukraine ins Stocken geraten ist, endgültig abwürgen", hiess es dort. Es scheine jetzt nicht mehr die Frage, ob, sondern nur noch wie stark eine Rezession in Europa ausfallen werde.

Das Augenmerk lag hierzulande zudem auf die Reaktion der Börse auf die Zahlen von Roche gerichtet.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex ist am Montag wegen grösser werdender Zins- und Konjunktursorgen unter die Marke von 14'000 Punkte gerutscht.

So startete der DAX deutlich schwächer und stand auch im weiteren Handelsverlauf klar im Minus. Letztlich verliess er den Tag 1,54 Prozent tiefer bei 13'924,17 Zählern.

Weder das überraschend aufgehellte ifo-Geschäftsklima noch der Wahlsieg des französischen Präsidenten Emmanuel Macron waren dem DAX eine Stütze. Wegen der Perspektive rasant steigender US-Leitzinsen, extremer Inflationstendenzen, dem Ukraine-Krieg, gestresster Lieferketten und der sich zuspitzenden Corona-Situation in China geht die Sorge vor einer Rezession um.

WALL STREET

Die US-Börsen konnten zum Wochenbeginn ihre frühen Verluste abschütteln.

Der Dow Jones rückte nach einem schwachen Start in die Gewinnzone vor und beendete die Montagssitzung letztlich 0,70 Prozent höher bei 34'049,46 Punkten. Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite drehte im Handelsverlauf ins Plus und schloss 1,29 Prozent stärker bei 13'004,85 Zählern.

Somit konnte sich die Wall Street trotz des schlechten Umfelds etwas von ihren Vortagesverlusten erholen. Unterstützung lieferte dabei die gerade angelaufene Bilanzsaison.

Unternehmensseitig sorgte für Aufsehen, dass der Kurznachrichtendienst Twitter einer Übernahme durch Tesla-Milliardär Elon Musk zugestimmt hat.

Ungeachtet dessen lastet weiterhin eine verstärkte Zinsangst auf der Stimmung der Anleger. Insbesondere Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell über einen grossen Zinsschritt auf der nächsten Sitzung der Fed Anfang Mai hatten die zuvor gute Marktstimmung kippen lassen. Hinzu kam am Montag die Sorge um die Auswirkungen der chinesischen Corona-Politik auf die Weltwirtschaft. Nach der Entdeckung von einigen Dutzend Infektionen in Peking müssen sich alle 3,5 Millionen Einwohner des grössten Stadtteils Chaoyang in drei Runden alle zwei Tage testen lassen. Die Angst vor strengen Ausgangssperren auch in der chinesischen Hauptstadt sorgte für Hamsterkäufe und leere Regale in Supermärkten.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen zu Wochenbeginn tiefrote Vorzeichen aus.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit einem Verlust von 1,90 Prozent bei 26'590,78 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite bis Handelsschluss um 5,13 Prozent auf 2'928,51 Zähler. Der Hang Seng gab um 3,73 Prozent auf 19'869,34 Einheiten ab.

Die Indizes folgten damit der sehr schwachen Tendenz an der Wall Street zum Ende der Vorwoche, wo in erster Linie die Erwartung einer Reihe weiterer US-Zinserhöhungen in grossen Einzelschritten für ausgeprägte Verkaufsstimmung gesorgt hatte. Der Ausverkauf an der Wall Street wegen der Erwartung einer beschleunigten weiteren Straffung der US-Geldpolitik sorge in der gesamten Region für Risikoscheu, kommentierte IG-Marktstratege Yeap Jun Rong.

Daneben verwiesen Marktbeobachter auf den zuletzt eher noch an Schärfe zunehmenden Krieg in der Ukraine.

Belastend wirkten vor allem an den chinesischen Börsen auch die Lockdowns in China - insbesondere in der Finanzmetropole Shanghai - wegen der grassierenden Corona-Pandemie. Sie gehen bereits in den zweiten Monat, ohne dass die Situation unter Kontrolle zu sein scheint. Eher im Gegenteil scheinen weitere Lockdowns in den Metropolen zu drohen angesichts immer wieder auftretender Corona-Infektionsfälle. Das beeinträchtigt mehr und mehr die wirtschaftliche Aktivität, nicht nur in China, sondern auch global beispielsweise über Störungen der Lieferketten und ausfallende Nachfrage in China. Dazu passend gaben die Ölpreise um rund 4 Prozent nach.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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