Grüezi! Sie wurden auf finanzen.ch, unser Portal für Schweizer Anleger, weitergeleitet.  Zurück zu finanzen.net geht es hier.
SMI 10’893 1.1%  SPI 14’004 0.9%  Dow 31’097 1.1%  DAX 12’826 0.1%  Euro 1.0015 0.1%  EStoxx50 3’461 0.4%  Gold 1’808 -0.2%  Bitcoin 18’412 -0.5%  Dollar 0.9595 0.0%  Öl 111.0 -0.5% 

NASDAQ Comp.

<
Kurse + Charts + Realtime
Snapshot
Chart (gross)
Historisch
Chartvergleich
>
<
Nachrichten
Marktberichte
Analysen
>
Geändert am: 27.04.2022 22:05:46

Gegenbewegung: Wall Street beendet Hanel gespalten -- SMI schliesst deutlich fester -- DAX rettet kleines Plus in den Feierabend -- Asiens Börsen letztlich uneinheitlich

Der heimische Aktienmarkt legte zur Wochenmitte zu, während der deutsche Leitindex zwischen Gewinnen und Verlusten pendelte. Die US-Börsen zeigten sich im Mittwochshandel schwankungsanfällig. Die asiatischen Indizes wiesen am Mittwoch gemischte Vorzeichen auf.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Mittwoch in Grün.

So eröffnete der SMI mit einem Verlust von und vergrösserte diesen vorübergehend noch. Im Verlauf konnte der Leitindex dann aber ins Plus drehen, wo er den Handel auch 0,99 Prozent fester bei 12'051,48 Punkten beendete.

Auch die Nebenwertindizes SLI und SPI wiesen letztlich grüne Vorzeichen aus und beendeten den Handel 0,63 Prozent höher bei 1'852,59 Zählern bzw. 0,73 Prozent stärker bei 15'439,09 Einheiten.

Der Aktienmarkt in der Schweiz hat sich am Mittwoch von der rasanten dienstäglichen Abwährtsfahrt erholt. Teilnehmer sprachen von einer Gegenbewegung, hinzu komme die eine oder andere positive Überraschung von der Bilanzsaison. Doch die Gründe für die Vorsicht seien nicht verschwunden. So spitzt sich der Gas-Konflikt zwischen Russland und seinen europäischen Abnehmerländern weiter zu. Nachdem am Mittwoch das Gas für Polen und Bulgarien abgedreht wurde, warnte Russland nun vor ähnlichen Massnahmen gegen andere Staaten.

Das Hauptaugenmerk galt unternehmensseitig der Credit Suisse, die weiterhin nicht aus den roten Zahlen kommt.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt wechselte am Mittwoch zwischen Gewinnen und Verlusten hin und her.

So startete der DAX mit einem minimalen Plus und tendierte nach einem volatilen Verlauf letztlich 0,27 Prozent höher bei 13'793,94 Zählern.

Der Börsenhandel war von teils starken Kursschwankungen geprägt, die Verunsicherung ist nach wie vor gross. Sorgen bereitete den Investoren vor allem, dass Russland ab Mittwoch kein Gas mehr nach Polen und Bulgarien liefert. Hintergrund war ein Streit über die Zahlungsmodalitäten.

Im Falle von Polen betreffe das die Lieferungen über die Jamal-Pipeline, erläuterte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Diese habe in den vergangenen Monaten bei der Gasversorgung Europas allerdings keine nennenswerte Rolle mehr gespielt. Ausserdem verfüge Polen über ein Flüssiggas-Terminal und bekomme ab Herbst eine Pipeline-Anbindung nach Norwegen. Auch sollen die polnischen Gasspeicher zu 80 Prozent gefüllt sein.

Die Reaktion auf die Quartalsberichte einiger DAX-Konzerne fiel überwiegend positiv aus.

WALL STREET

Zur Wochenmitte fanden die US-Märkte keine gemeinsame Richtung.

Der Dow Jones startete höher in den Handel und bewegte sich dann weiter auf grünem Terrain. Zeitweise fiel er jedoch unter die Nulllinie zurück. Er beendete den Tag mit einem Zuwachs von letztlich 0,19 Prozent bei 33'302,26 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite stieg zum Handelsbeginn minimal. Im Anschluss kletterte er ebenfalls weiter ins Plus, gab seine Gewinne schlussendlich jedoch wieder abgab. Sein Schlussstand: 12'488,93 Zähler (-0,01 Prozent).

Im Mittelpunkt standen Quartalsausweise bedeutender Unternehmen wie Microsoft, der Google-Mutter Alphabet oder Texas Instruments, um nur einige zu nennen.

Der Dow hatte tags zuvor den tiefsten Stand seit sechs Wochen erreicht und der Nasdaq 100 sogar das niedrigste Niveau seit fast einem Jahr. Allerdings hatte es am Montag schon einmal einen Erholungsversuch gegeben, der sich als nicht nachhaltig erwiesen hatte. Bestimmende Faktoren an den Börsen bleiben der Ukraine-Krieg, Lockdown-Massnahmen in China und der inflationsbedingte Handlungsbedarf, der die US-Notenbank Fed bei ihren geldpolitischen Straffungen unter Druck setzt.

ASIEN

Die Börsen in Fernost präsentierten sich am Mittwoch mit gemischten Vorzeichen.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit einem Verlust von 1,17 Prozent bei 26'386,63 Zählern.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite hingegen bis Handelsende 2,49 Prozent auf 2'958,28 Punkte. Der Hang Seng in Hongkong legte um 0,06 Prozent auf 19'946,36 Stellen zu.

Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch äusserst schwache Vorgaben der Wall Street nur zum Teil nachvollzogen. Die chinesischen Börsen konnten sich der negativen Vorgabe sogar komplett entziehen, in Shanghai kam es zu einer Erholungsrally. In den USA hatten Sorgen vor enttäuschenden Quartalszahlen und Unternehmensausblicken im Umfeld steigender Zinsen, steigender Rohstoffpreise und Lieferkettenproblemen für starke Verkäufe gesorgt, insbesondere bei Technik- und Wachstumsunternehmen.

Dazu hatte Russland mit der Ankündigung, Polen und Bulgarien kein Gas mehr zu liefern, die Sorgen vor einem Energieengpass angeheizt, worauf die Ölpreise deutlicher zulegten, was die ohnehin schon hohe Inflation weiter antreiben dürfte.

Am späten Vorabend hatte ein US-Branchenverband einen deutlichen Anstieg der wöchentlichen Ölvorräte gemeldet und Polen wie auch Bulgarien versicherten, auf die Kappung der Gasversorgung aus Russland gut vorbereitet zu sein. Ausserdem sagte der deutsche Wirtschaftsminister, dass ein vollständiges Embargo von Öllieferungen aus Russland mittlerweile beherrschbar sei.

Die chinesischen Aktienmärkte wurden befeuert von Chinas Präsident Xi Jinping, der zu Investitionen in die Infrastruktur aufgerufen hat. Dies bedeute eine Stützung der Wirtschaft, die unter den andauernden Lockdowns zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leide, so Marktbeobachter. Erst zu Beginn der Woche hatte die chinesische Notenbank Unterstützung für die Wirtschaft des Landes signalisiert, das eine Null-COVID-Strategie verfolgt und deshalb immer wieder mit harten Massnahmen auf neue COVID-19-Fälle reagiert.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


BITCOIN KURSZIEL 100'000 US-DOLLAR? WELCHER COIN KÖNNTE DER NÄCHSTE VERDOPPLER SEIN?

Informieren Sie sich aus erster Hand über Nachrichten, die Krypto-Kurse bewegen. Abonnieren Sie jetzt kostenlos unseren neuen Krypto-Newsletter!

Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


Eintrag hinzufügen

Erfolgreich hinzugefügt!. Zu Portfolio/Watchlist wechseln.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Kein Portfolio vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen des neuen Portfolios angeben. Keine Watchlisten vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen der neuen Watchlist angeben.

CHF
Hinzufügen

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 11’271.87 19.94 USSM6U
Short 11’505.16 13.93 WSSMBU
Short 11’960.27 8.76 SSSMVU
SMI-Kurs: 10’899.29 04.07.2022 11:17:11
Long 10’375.85 17.67 WSSM8U
Long 10’172.39 13.25 OSSMLU
Long 9’689.49 8.39 S2BMIU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
27.04.22 AB InBev SA-NV (Anheuser-Busch InBev) / Generalversammlung
27.04.22 Aboitiz Equity Ventures Inc Registered Shs / Quartalszahlen
27.04.22 Aboitiz Power Corp / Quartalszahlen
27.04.22 Aboitiz Power Corp Unsponsored American Deposit Receipt Repr 20 Shs / Quartalszahlen
27.04.22 Advantest Corp (spons. ADRs) / Quartalszahlen
27.04.22 Advantest Corp. / Quartalszahlen
27.04.22 Aena / Quartalszahlen
27.04.22 Aena S.A Unsponsored American Deposit Receipt Repr 1-10 Sh / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
n/a

finanzen.net News

Datum Titel
{{ARTIKEL.NEWS.HEAD.DATUM | date : "HH:mm" }}
{{ARTIKEL.NEWS.BODY.TITEL}}

Nachrichten

  • Nachrichten zu Aktien
  • Alle Nachrichten
pagehit