Lufthansa Aktie 667979 / DE0008232125
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03.03.2026 17:59:00
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Lufthansa-Aktie sinkt: Deutsche sollen im Regierungsauftrag aus Maskat evakuiert werden
Lufthansa fliegt im Auftrag der Bundesregierung von Maskat nach Frankfurt.
Israel kündigt neue Angriffe in Teheran an
Das israelische Militär hat angekündigt, eine weitere Welle umfangreicher Angriffe in Teheran durchzuführen. Dies folgt auf einen nächtlichen Einsatz, bei dem nach Angaben des Militärs wichtige Regierungs- und Sicherheitskomplexe in der iranischen Hauptstadt zerstört wurden. Kamal Penhasi, der persischsprachige Sprecher des israelischen Militärs, forderte in den sozialen Medien die Einwohner Teherans auf, die Industriezone "Hakimiya" und das Gebiet des Flughafens Payam in Karadsch zu räumen. Penhasi sagte, das israelische Militär werde die militärische Infrastruktur in diesen Gebieten angreifen.
QatarEnergy stellt Downstream-Produktion ein
QatarEnergy, die staatliche Erdölgesellschaft von Katar, hat mitgeteilt, sie werde die Produktion einiger Downstream-Produkte einstellen. Dazu gehören Harnstoff, Polymere, Methanol, Aluminium und andere Produkte. Die Entscheidung folgt auf die Ankündigung des Unternehmens vom Montag, die Produktion von Flüssigerdgas einzustellen. Hintergrund waren Angriffe auf seine Energieanlagen, welche die Energiemärkte erschüttert haben.
Selenskyj bietet Emiraten Hilfe an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, sein Land werde den Vereinigten Arabischen Emiraten helfen. Er bezeichnete die iranischen Angriffe in dem Land als "wahnsinnig". In einem Beitrag auf X teilte Selenskyj mit, er habe mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed Al Nahyan, gesprochen. "Wir haben besprochen, wie wir in dieser Situation helfen und den Schutz von Menschenleben unterstützen können", sagte Selenskyj. "Es wurde vereinbart, dass unsere Teams daran arbeiten werden. Der Schutz von Menschenleben ist eine gemeinsame Priorität für alle auf der Welt."
Tui-Chef sieht keinen fahrlässiger Umgang mit Sicherheitslage in Golfregion
TUI-Chef Sebastian Ebel sieht keinen fahrlässigen Umgang mit der angespannten Sicherheitslage in der Golf-Region. Es sei von offiziellen Stellen keine Reisewarung ausgesprochen worden, sagte Ebel dem Sender Welt-TV. "Und die gesamte Intelligenz, die wir hatten, hat auch eine solche Reaktion gar nicht vermuten lassen. Die Entfernung von Teheran nach Dubai sind, glaube ich, 700, 800 Kilometer. Das Gebiet wurde vom Auswärtigen Amt als sicher eingeschätzt und dem sind wir gefolgt." Dass die Reiseveranstalter die Verantwortung für die Rückholung der Reisegäste hätten, sei klar. "Es ist unsere Verantwortung, die Pauschalreisegäste, die mit der Tui gebucht haben, wieder nach Hause zu bringen", sagte Ebel. Was die Urlaubsbuchungen für die Golfregion angeht, erwartet er eine Delle. "Selbst wenn sich dieser Konflikt kurzfristig befriedet, was wir ja alle hoffen, dann wird das schon einige Monate dauern, bis sich das wieder normalisiert", so Ebel. "Was wir sehen, ist, dass die Kunden sehr dynamisch sich dann für andere Destinationen entscheiden." Man sehe etwa in den letzten drei Tagen einen "sehr starken Shift in die Karibik."
Iranische Cyberaktivitäten nehmen zu
Laut dem israelischen Cybersicherheitsunternehmen Check Point Software Technologies haben sich die digitalen Aktivitäten iranischer Cybergruppen seit Beginn des Konflikts verzehnfacht. Die Angriffe und Aktivitäten konzentrierten sich auf Israel und arabische Länder und umfassten Phishing-Versuche und mutmassliche "Hack-and-Leak"-Operationen, teilte das Unternehmen mit Sitz in Tel Aviv mit. Handala, eine mit dem Iran in Verbindung stehende Hackergruppe, gab an, eine offizielle Website der jordanischen Regierung lahmgelegt und jordanische Tankstellen gehackt zu haben. Eine mit dem Irak in Verbindung stehende Gruppe behauptete, einen Cyberangriff auf eine Website der kuwaitischen Regierung durchgeführt zu haben. Auch Israelis seien wiederholt Ziel von Phishing-Versuchen gewesen, so Check Point.
Iran und Hisbollah feuern weiter auf Israel
Iran und Hisbollah feuern offenbar weiter Raketen auf Israel ab. Das israelische Militär erklärte, es arbeite daran, aus dem Iran abgefeuerte Raketen abzufangen. Zudem riet es den Bewohnern Nordisraels, sich wegen des Raketenbeschusses aus dem Libanon in Schutzräume zu begeben. Bombensuchkommandos sowie Such- und Rettungsteams seien im Zentrum Israels im Einsatz, teilten israelische Behörden mit. Dort seien abgefangene Projektile des iranischen Raketenangriffs niedergegangen. Bislang seien keine Verletzungen durch die Einschläge gemeldet worden, hiess es weiter. Ein 64-jähriger Mann sei wegen Verletzungen durch Glassplitter infolge des Angriffs der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah behandelt worden.
Iranische Drohnen treffen Treibstofftank in Oman
Treibstofftanks im Handelshafen von Duqm in Oman sind von mehreren iranischen Drohnen ins Visier genommen worden. Dabei hat eine Drohne einen Tank getroffen, wie die Oman News Agency mitteilte. Der Schaden sei eingedämmt worden und es seien keine Opfer gemeldet worden, teilten die Behörden mit. Oman, das erfolglos versucht hatte, ein Atomabkommen zwischen Teheran und Washington zu vermitteln, verurteilte den Angriff auf die Anlage.
Swiss annulliert bis 6. März ihre Flüge nach Dubai
Die Fluggesellschaft Swiss annulliert nach der Destination Tel Aviv auch ihre Flüge nach Dubai. Dies gilt vorerst bis und mit 6. März, wie die Swiss am Dienstag mitteilte. Die Flüge nach Tel Aviv sind bis 8. März ausgesetzt.
Die Swiss sei sich bewusst, dass viele Reisende in den Golfstaaten derzeit auf eine Ausreise hoffen würden, heisst es in der Mitteilung. Für die Fluggesellschaft stehe die Sicherheit ihrer Besatzungen und Passagiere aber an erster Stelle.
Deshalb werde bis 6. März der Luftraum der Arabischen Emirate und von Zypern gemieden. Bis 8. März gelte dies auch für die Lufträume von Israel, Jordanien, Dammam in Saudi-Arabien, Libanon, Iran, Irak Bahrain, Kuwait und Katar. Viele dieser Lufträume seien derzeit sowieso generell geschlossen.
Die Lage werde dauernd geprüft, heisst es weiter. Sobald es die Sicherheitslage zulasse, würden die Flüge wieder aufgenommen. Ausserdem prüft die Swiss gemäss Communiqué, ob alternative Flugoptionen möglich sind. Dabei sei man aber auf die Kooperation der lokalen Behörden angewiesen.
Andere Länder haben am Montag Rückholaktionen angekündigt: Italien flog mit einem Charterflug 127 Staatsbürger aus dem Nahen Osten aus. Der Flug startete von der omanischen Hauptstadt Maskat in Richtung Heimat, wie das Aussenministerium in Rom mitteilte. Auch Deutschland hat angekündigt, Maschinen von Fluglinien nach Riad und Maskat zu schicken, um Kinder, Kranke und Schwangere zurückzuholen. Ebenfalls haben Österreich und Tschechien Rückholaktionen angekündigt.
Via XETRA verlor die Lufthansa-Aktie letztlich 4,06 Prozent auf 8,26 Euro.
Dow Jones Newswires / awp/sda
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