Schaeffler Aktie 146215522 / DE000SHA0100
| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Aktion | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (gross) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Strukturierte Produkte | Portfolio |
| Times + Sales | Chartvergleich | Analysen | Schätzungen | Profil | Watchlist | |
| Börsenplätze | Realtime Push | Kursziele | Dividende/GV | |||
| Orderbuch | Analysen | |||||
| Historisch | ||||||
|
17.06.2026 18:19:39
|
MÄRKTE EUROPA/Freundlich - Autoaktien von BMW ausgebremst
DOW JONES--Europas Börsen haben den Handel am Mittwoch überwiegend freundlich beendet. Der DAX hinkte dabei aber hinterher, weil er nach einer Gewinnwarnung von BMW stark unter nachgebenden Kursen der Autoaktien litt. Der DAX rettete sich ein Plus von 0,1 Prozent auf 24.935 Punkte aus dem Tag, der Euro-Stoxx-50 legte dagegen um 0,7 Prozent auf 6.300 Zähler zu. Der DAX wurde laut Marktexperten auch vom Vorziehen des Grossen Verfalltags an den Terminbörsen am Freitag gebremst. Viele Marktteilnehmer wollten ihre Positionen unbedingt noch vor der Fed-Sitzung am Abend schliessen, hiess es. Dabei hätten sie einen DAX-Stand unter der wichtigen runden Marke von 25.000 Punkten präferiert.
Für Unterstützung sorgten weiter sinkende Marktzinsen, nachdem die Ölpreise zuletzt stark gefallen waren in Reaktion auf das angekündigte US-iranische Friedensabkommen am Freitag. Mit niedrigeren Ölpreisen gehen auch sinkende Inflationserwartungen einher.
Das Interesse der Anleger galt vor allem der Sitzung der US-Notenbank am Abend mit der ersten Pressekonferenz des frischgebackenen Fed-Chefs Kevin Warsh. Marktteilnehmer waren vor allem gespannt auf die Art, wie er das Thema Inflation im geldpolitischen Ausblick behandelt, zumal allgemein unveränderte Zinsen als ausgemachte Sache galten. Warsh wurde von US-Präsident Trump ins Amt gehievt, der bekanntlich immer wieder für Zinssenkungen plädiert.
BMW reisst gesamte Branche nach unten
Die Gewinnwarnung von BMW schickte die Aktie um 8,3 Prozent nach unten. Wegen des schwierigen China-Geschäfts sieht BMW die operative Gewinnmarge im Autogeschäft nun nur noch bei 1 bis 3 statt bei 4 bis 6 Prozent und die Rendite auf das eingesetzte Kapital bei 1 bis 5 Prozent statt bei 6 bis 10 Prozent. Die schwache Entwicklung in China sei vor allem marktbedingt und könne deshalb auch als negatives Signal für andere europäische Autobauer wie Mercedes-Benz und Volkswagen gewertet werden, die ebenfalls mit Gewinnwarnungen reagieren könnten, warnten die Analysten der RBC.
Im Sog von BMW verloren VW 3,5 und Mercedes-Benz 4,4 Prozent. Für Renault ging es um 2,1 und für Stellantis um 3,3 Prozent abwärts. Zulieferer gaben ebenso nach: Continental um 1,4 oder Schaeffler um 3,2 Prozent. Der Stoxx-Subindex der Autoaktien war mit einem Minus von 3,3 Prozent klar das Schlusslicht.
Während die Aktien der Autohersteller kräftig Federn liessen, machten Auto1 einen Satz um 8,4 Prozent nach oben. Der Anbieter einer digitalen Plattform für den An- und Verkauf von Gebrauchtwagen teilte zu seinem Kapitalmarkttag mit, im Privatkundengeschäft ein langfristiges Absatzwachstum von 20 bis 40 Prozent pro Jahr anzustreben. Zugleich bestätigte Auto1 die Prognose für das laufende Jahr.
Tagessieger im DAX waren Commerzbank mit einem Anstieg um 5,2 Prozent. Hier könnten Akteure auf weiter steigende Kurse vor dem Hintergrund der anhaltenden Übernahmebemühungen durch Unicredit gesetzt haben. Unicredit kamen um weitere 2,4 Prozent voran.
Mit einem Plus von 2,3 Prozent fanden sich Zalando weit oben. Laut einer Studie von RBC hat sich die Stimmung für das Papier in den vergangenen Wochen klar verbessert und man ziehe Zalando Wettbewerbern wie H&M und Primark vor.
Deutsche Telekom gaben um 2,5 Prozent, Orange um 3,3 und Vodafone um 1,0 Prozent. Händler vermuteten Gewinnmitnahmen im als defensiv geltenden Telekomsektor. Zu hören war aber auch von der Sorge, Elon Musks SpaceX könnte mit seinem Starlink-System in den USA eine flächendeckende Konkurrenz zum Mobilfunk aufbauen.
Bayer stiegen nachrichtenlos um 4,8 Prozent. Marktteilnehmern zufolge trieben hier Hoffnungen auf ein positives US-Supreme-Court-Urteil im sogenannten Durnell-Fall, das Signalwirkung für zahlreiche Glyphosat-Klagen haben könnte. Während die Analysten der UBS im Basisszenraio ein Kursziel für die Aktie von 52 Euro sehen, verorten sie es im als unwahrscheinlicher erachteten Negativszenario auf 28 Euro. Bei Berenberg hiess es mit Blick auf das Urteil, hier könne man auch eine Münze werfen.
In Zürich schossen Straumann nach einer erhöhten Prognose um 10,8 Prozent nach oben. Von Jefferies hiess es, der Zahntechnikexperte habe reichlich Spielraum, um auf dem wachsenden Markt Anteile zu gewinnen.
Index Schluss* Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%)
Euro-Stoxx-50 6.300 +0,7 +8,1
Stoxx-50 5.357 +0,7 +8,2
Stoxx-600 639 +0,5 +7,4
DAX 24.935 +0,1 +1,7
FTSE-100 London 10.494 +0,1 +5,7
CAC-40 Paris 8.447 -0,2 +3,7
AEX Amsterdam 1.070 +1,2 +12,5
ATHEX-20 Athen 6.302 +0,3 +17,8
BEL-20 Brüssel 5.665 +0,7 +11,5
BUX Budapest 138.731 +0,1 +25,0
OMXH-25 Helsinki 6.308 +0,3 +10,6
OMXC-20 Kopenhagen 1.503 +1,2 -6,6
PSI 20 Lissabon 9.022 +0,8 +9,2
IBEX-35 Madrid 19.164 +1,4 +10,7
FTSE-MIB Mailand 52.433 +0,3 +16,7
OBX Oslo 1.897 +0,1 +18,7
PX Prag 2.583 +0,2 -3,8
OMXS-30 Stockholm 3.142 +0,6 +9,0
WIG-20 Warschau 140.340 +0,6 +19,1
ATX Wien 6.445 +1,9 +21,0
SMI Zürich 13.762 +0,4 +3,7
* gerundet
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 22:13
EUR/USD 1,1590 -0,2 -0,0017 1,1607 1,1606
EUR/JPY 185,71 -0,3 -0,5300 186,24 186,2600
EUR/CHF 0,9193 -0,2 -0,0014 0,9207 0,9207
EUR/GBP 0,8653 +0,1 0,0010 0,8643 0,8645
USD/JPY 160,21 -0,2 -0,2400 160,45 160,4600
GBP/USD 1,3392 -0,3 -0,0034 1,3426 1,3422
USD/CNY 6,7577 +0,0 0,0015 6,7562 6,7562
USD/CNH 6,7595 +0,1 0,0034 6,7561 6,7573
AUS/USD 0,7069 +0,0 0,0003 0,7066 0,7063
Bitcoin/USD 65.931,71 +0,2 151,08 65.780,63 65.677,97
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 76,61 +0,7 0,56 76,05
Brent/ICE 79,44 +0,6 0,48 78,96
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.364,39 +0,8 34,26 4.330,13
Silber 70,70 +0,8 0,53 70,17
Platin 1.791,07 -0,7 -13,07 1.804,14
(Angaben ohne Gewähr)
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/mod/gos
(END) Dow Jones Newswires
June 17, 2026 12:20 ET (16:20 GMT)
Trading Signals: Sika: Konsolidierung als Chance
Das Umfeld für den Bauchemie- und Spezialmaterialkonzern ist derzeit anspruchsvoll. Doch Marktanteilsgewinne, Effizienzprogramme und die anstehenden Halbjahreszahlen könnten der zuletzt konsolidierenden Aktie neuen Schwung verleihen.
Weiterlesen!Nachrichten zu Bayer AG (spons. ADRs)
|
13.07.26 |
Bayer-Aktie fällt: Fitch bestätigt Rating mit "BBB"; Ausblick negativ (Dow Jones) | |
|
25.06.26 |
Bayer-Aktie dank Entscheidung des US-Supreme Court im Glyphosat-Streit zweistellig im Plus (Dow Jones) | |
|
22.06.26 |
Bayer setzt auf Künstliche Intelligenz: Neue Partnerschaft in der Medikamentenforschung - Aktie höher (Dow Jones) | |
|
18.06.26 |
Bayer-Aktie: Gericht verweist Roundup-Vergleich zurück nach Missouri (Dow Jones) | |
|
15.06.26 |
Bayer erzielt wichtigen Erfolg in den USA - Aktie dennoch im Minus (Dow Jones) | |
|
10.06.26 |
Bayer kommt mit Asundexian in Europa einen Schritt weiter - Aktie fällt (Dow Jones) | |
|
02.06.26 |
Bayer-Aktie rutscht ab: Sorgen um Glyphosat-Vergleich (Dow Jones) | |
|
22.05.26 |
Bayer-Aktie trotzdem tiefer: Kerendia in China für weitere Indikation zugelassen (Dow Jones) |
Analysen zu Schaeffler AG
| 16.07.26 | Schaeffler Neutral | UBS AG | |
| 15.07.26 | Schaeffler Hold | Deutsche Bank AG | |
| 15.07.26 | Schaeffler Sell | UBS AG | |
| 14.07.26 | Schaeffler Buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 14.07.26 | Schaeffler Neutral | JP Morgan Chase & Co. |
3 Knaller-Aktien im BX Musterportfolio: HSBC, BNP Paribas & Swiss Life mit François Bloch
Im BX Morningcall werden folgende Aktien analysiert und erklärt
✅ HSBC
✅ BNP Paribas
✅ Swiss Life
https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside ETF
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Börse aktuell - Live Ticker
SMI fester -- DAX in Rot -- Asiens Börsen letztlich im MinusDer heimische Aktienmarkt tendiert im Freitagshandel leicht aufwärts, während der deutsche Leitindex abgibt. Asiens Börsen zeigten sich am Freitag in Rot.


