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Ab 6 Jahren 27.06.2022 17:50:00

Novartis-Aktie in Grün: Erweiterte Zulassung für Cosentyx in der EU - Erfolg bei Kesimpta - Crowdfunding für teures Novartis-Medikament

Novartis-Aktie in Grün: Erweiterte Zulassung für Cosentyx in der EU - Erfolg bei Kesimpta - Crowdfunding für teures Novartis-Medikament

In Ägypten hat die Familie eines kleinen Mädchens mittels eines Crowdfundings umgerechnet gut 2 Millionen Franken (40 Millionen ägyptische Pfund) für ein Novartis-Medikament gesammelt.

Mit dem Geld will sie dem Kind eine Behandlung gegen eine Erbkrankheit ermöglichen.

Das Novartis-Arzneimittel Zolgensma des Schweizer Pharmariesen gelte als teuerstes Medikament der Welt, berichtete die Website des arabischsprachigen TV-Senders "Al Arabiya" am Samstag. Sie berief sich auf lokale Medien. Eine einzelne Injektion ins Rückenmark kostet demnach umgerechnet rund 2 Millionen Franken.

Zolgensma wird zur Behandlung von Spinaler Muskelatrophie verwendet. Die Erkrankung bestimmter Nervenzellen im Rückenmark führt zu Muskelabbau. Das Medikament muss den kleinen Patientinnen und Patienten vor Vollendung des zweiten Lebensjahrs verabreicht werden.

Das Mädchen aus der ägyptischen Grossstadt Alexandria ist dem Medienbericht zufolge ein Jahr und elf Monate alt und leidet an einem Typ der Krankheit, bei dem vor allem die Beine betroffen sind.

An der Sammelaktion hätten sich unter anderem prominente ägyptische Geschäftsleute, Schauspieler und Sportler beteiligt, schrieb "Al Arabiya". Studierende der Wirtschaftsfakultät der Kairoer Universität hätten auf ihre Abschlussfeier verzichtet und das dafür vorgesehene Geld gespendet.

Novartis erhält erweiterte Zulassung für Cosentyx in der EU

Novartis darf sein Mittel Cosentyx in der EU für weitere Indikationen vermarkten. Die Europäische Kommission hat das Medikament zur Behandlung von Kindern ab sechs Jahren zugelassen, die an bestimmter Ausprägung von Arthritis leiden.

Konkret kann der Wirkstoff allein oder in Kombination mit Methotrexatemit bei Kindern mit enthesitis-assoziierter Arthritis (ERA) sowie Psoriasis-Arthritis (PsA) eingesetzt werden, wie der Pharmakonzern am Montag mitteilte. Im Mai hatte bereits ein Unterausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eine positive Empfehlung ausgesprochen, nun folgt die offizielle Zulassung.

"Diese Zulassung ist ein wichtiger Schritt in unserem Bestreben, Cosentyx auf zehn Indikationen für Kinder und Erwachsene mit rheumatischen und dermatologischen Erkrankungen auszuweiten", lässt sich Todd Fox, Global Head of Medical Affairs Immunology bei Novartis, zitieren. Schon vor zwei Jahren erhielt der Konzern von der EU die Zulassung für Cosentyx zur Behandlung von Kindern mit Psoriasis.

Novartis-Therapie Kesimpta auch langfristig gegen MS wirksam

Der Pharmakonzern Novartis untermauert mit neuen Daten die Wirksamkeit seiner MS-Therapie Kesimpta (Ofatumumab). Das bereits zugelassene Mittel verbessere auch längerfristig den Gesundheitszustand bei der chronisch-entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems.

Neue Daten aus erweiterten Studien hätten gezeigt, dass nach vier Jahren fast acht von zehn Patienten mit so genannter schubförmig remittierender Multipler Sklerose, die kontinuierlich mit Kesimpta (Ofatumumab) behandelt wurden, keine Anzeichen von Krankheitsaktivität aufwiesen, wie Novartis am Montag mitteilte. Bei einer anfänglichen Teriflunomid-Behandlung, die erst später auf Kesimpta umgestellt wurde, waren es lediglich fünf von zehn Patienten.

Es habe sich gezeigt, dass der frühzeitige Einsatz die Langzeitergebnisse verbessert, wird Professor Ludwig Kappos vom Universitätsspital Basel in der Mitteilung zitiert. Mit diesen neuesten Daten könne man eindeutig den Vorteil eines frühen Starts mit Kesimpta gegenüber einem späteren Wechsel von Teriflunomid erkennen.

Die Erkenntnisse wurden an der Jahrestagung der European Academy of Neurology (EAN) vorgestellt, die vom 25. bis 28. Juni in Wien stattfindet.

Ofatumumab ist den Angaben zufolge für die Behandlung der schubförmig remittierenden Multiple Sklerose in zahlreichen Ländern zugelassen - unter anderem in den USA, der EU, in UK, Kanada, China und in der Schweiz.

Für die Novartis-Aktien ging es im Schweizer Handel schlussendlich um 1,49 Prozent auf 81,90 Franken aufwärts.

Kairo / Basel (awp/sda/ans)


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