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28.11.2025 12:48:36

SBB: Grosser Preisvorsprung von Siemens auf Stadler über 25 Jahre

Bern (awp) -

SBB: Grosser Preisvorsprung von Siemens auf Stadler über 25 Jahre

Die SBB kontert die Vorwürfe von Stadler Rail, die Rekurs gegen die Vergabe des Riesenauftrags an Siemens eingelegt hat. Der Preisvorsprung des deutschen Konzerns auf Stadler sei gross.

Über die gesamte Lebensdauer belaufe er sich auf einen dreistelligen Millionenbetrag, teilte die SBB am Freitag in einer Stellungnahme mit. Stadler hatte zuvor bekannt gegeben, gegen die Vergabe der 116 neuen Doppelstockzüge für die Zürcher S-Bahn und die Westschweiz Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht zu haben.

Die von Stadler Rail genannte preisliche Differenz von 0,6 Prozent beziehe sich nur auf die Investitionskosten, betonten die SBB. Das Angebot von Siemens habe jedoch auch beim Betriebsaufwand, also den Kosten für Energie, Trassen und Instandhaltung, am besten abgeschnitten.

"Der Preisunterschied der Angebote ist signifikant: Er summiert sich über die ganze Lebensdauer von 25 Jahren auf einen dreistelligen Millionenbetrag", schrieben die SBB.

Kein Kopf-an-Kopf-Rennen

Die Siemens Mobility AG mit Sitz in der Schweiz habe das vorteilhafteste Angebot eingereicht und deshalb die Ausschreibung gewonnen. "Massgebend für den Entscheid war die sachliche und unabhängige Bewertung der einzelnen Kriterien durch rund 100 Fachspezialisten und Fachspezialistinnen der SBB. Die Auftragsvergabe war kein Kopf-an-Kopf-Rennen: Der Vorsprung von Siemens Mobility fiel klar aus", erklärte die SBB.

"Die SBB hat während des gesamten Verfahrens grössten Wert auf die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben gelegt. Die SBB habe sich an das öffentliche Beschaffungsrecht gehalten, hiess es.

Die Züge aller drei Anbieter hätten die technischen Anforderungen gemäss Pflichtenheft erfüllt. "Und alle haben weiterentwickelte Standardfahrzeuge mit bewährten Komponenten angeboten", schrieben die SBB mit Blick auf die Vorwürfe von Stadler.

Die Ostschweizer hatten moniert, dass ein Siemens-Zug, der erst auf dem Papier existiere, bessere Werte erhalte als ein seit vielen Jahren bewährter Doppelstockzug von Stadler, für den es belastbare Daten gebe.

Dauer der Verzögerung noch nicht abschätzbar

Wie lange die Beschaffung der 116 Doppelstockzüge durch die Beschwerde verzögert werde, könne zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden, hiess es: "Die SBB bedauert die entstehende Verzögerung. Der Lieferplan sieht den Einsatz der neuen Züge ab 2031 vor."

Grundsätzlich nimmt die SBB den Rekurs von Stadler Rail zur Kenntnis und zeigt auch Verständnis: Die SBB "versteht die Enttäuschung der unterlegenen Anbieter".

jb/pre

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