Shell Aktie 115606002 / GB00BP6MXD84
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| Nahost |
08.04.2026 22:15:00
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Shell senkt Prognose für Gas - Auch Aktien von Exxon, Chevron, BP & Co. im Blick
Wegen des Nahostkonflikts hat Shell seine Annahmen für die Erdgasförderung im ersten Quartal nach unten korrigiert.
Für Biraj Borkhataria von der kanadischen Bank RBC zeigt sich der Ölkonzern im laufenden Geschäft robust. Der deutliche Aufbau des Betriebskapitals spiegle das derzeit beispiellose Umfeld wider. Analyst Mark Wilson von Jefferies verwies auf ein starkes Raffinerie- und Handelsgeschäft.
Für das erste Quartal erwartet Shell bei der integrierten Gasproduktion nun 880.000 bis 920.000 Barrel Öl-Äquivalent und damit weniger als die bisher angepeilten 920.000 bis 980.000 Barrel. Das erwartete Volumen von Flüssigerdgas (LNG) dürfte 7,6 bis 8,0 Millionen Tonnen eher etwas höher ausfallen als zuletzt als Minimum angekündigt. Shell erklärte dies mit dem Hochlauf der LNG-Produktion in Kanada. Allerdings hatte der Konzern auch mit wetterbedingten Einschränkungen in Australien und LNG-Ausfällen in Katar zu kämpfen.
Bei der Ölförderung erwartet der Konzern nun 1,76 bis 1,86 Millionen Barrel pro Tag. Zuvor hatte Shell 1,70 bis 1,90 Millionen angepeilt. Die Raffinerie-Marge soll dabei etwas höher ausfallen als im vierten Quartal.
Die tatsächlichen Zahlen des ersten Quartals will Shell am 7. Mai veröffentlichen.
Exxon sieht Produktionseinbussen durch Krieg im Nahen Osten
Der Krieg im Iran hat beim US-Ölkonzern Exxon zu deutlichen Einbussen geführt. So seien im ersten Quartal sechs Prozent seiner weltweiten Produktion ausgefallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Spring (Texas) mit. Der Krieg hat weite Teile der Energiewirtschaft am Persischen Golf lahmgelegt. Die Hälfte dieser Ausfälle konzentriere sich auf einen Flüssiggaskomplex in Katar, an dem Exxon beteiligt ist, hiess es. Zwei Produktionslinien für Flüssiggas seien beschädigt worden.
"Öffentliche Berichte deuten darauf hin, dass die Reparatur der Schäden einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen wird", erklärte Exxon laut Mitteilung. Bis zur Begutachtung vor Ort könnten keine Angaben dazu gemacht werden, wie lange es dauern werde, bis die beiden Produktionslinien wieder normal in Betrieb genommen werden könnten.
Exxon gehört zu den ersten internationalen Ölkonzernen, welche die Auswirkungen des Krieges auf ihre Anlagen im und um den Golf beziffern. Normalerweise entfällt etwa ein Fünftel der weltweiten Produktion des texanischen Unternehmens auf diese Region. Der britische Konkurrent Shell hatte am Morgen bereits über die Beeinträchtigung seines Gas-Geschäftes berichtet.
Die Exxon-Aktie verlor im frühen US-Handel wie andere Öl- und Gaswerte deutlich und gab um mehr als sechs Prozent nach, nachdem eine vereinbarte Waffenruhe im Iran die Öl- und Gaspreise hat fallen lassen.
Jüngsten Aussagen zufolge schätzt Katar, dass die Schäden an der Flüssiggas-Anlage jährliche Einnahmeverluste von rund 20 Milliarden US-Dollar verursachen und die Reparatur bis zu fünf Jahre dauern wird.
Wie Exxon weiter mitteilte, werden die Ergebnisse des ersten Quartals in der Energiesparte, die Raffinerie und Handel umfasst, aufgrund von Preisschwankungen und dem Zeitpunkt der Lieferungen um rund 3,7 Milliarden US-Dollar (rund 3,2 Mrd Euro) niedriger ausfallen als im Vorquartal. Bereinigt um die zeitlichen Effekte war der Gewinn je Aktie den Angaben zufolge höher als im Vorquartal.
Exxon erwartet im ersten Quartal Gewinne von im Mittel rund 2,1 Milliarden Dollar beziehungsweise 400 Millionen US-Dollar aus höheren Rohöl- und Erdgaspreisen. Konzernchef Darren Woods hat die Produktion in den vergangenen drei Jahren durch Akquisitionen und Wachstumsprojekte um mehr als 30 Prozent auf fast 5 Millionen Barrel pro Tag gesteigert.
Detaillierte Quartalszahlen legt Exxon am 1. Mai vor.
So reagieren die Aktien
Im US-Handel zeigten sich die Papiere von Energieaktien mit erheblichen Verlusten: Die ExxonMobil-Aktie verlor im NYSE-Handel letztlich 4,7 Prozent auf 156,21 US-Dollar, während Chevron-Papiere um 4,34 Prozent auf 192,79 US-Dollar fielen.
Die europäischen Vertreter wie Shell und BP tendierten an der London Stock Exchange letztlich 4,68 Prozent tiefer bei 34,01 Pfund bzw. 5,82 Prozent schwächer bei 5,63 Pfund.
Im EUROSTOXX sackten TotalEnergies und Eni an das Ende des Leitindexes der Euroregion. Die französische Ölaktie gab zum Handelsschluss um 3,09 Prozent auf 76,81 Euro nach, die italienische sank derweil um 5,57 Prozent auf 23,50 Euro. In Oslo sackten Equinor sogar um 12,12 Prozent ab auf 361,90 NOK.
DOW JONES / awp international
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