| Trading Signals |
07.05.2026 09:20:45
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Trading Signals: Stadler Rail: Auf dem richtigen Gleis
Der Zughersteller ist dabei, zentrale Bremsklötze zu lösen. Mit einem optimistischen Ausblick hat Stadler Rail die Investoren dazu gebracht, wieder einzusteigen - jetzt nimmt der Mid Cap Fahrt auf.
Starke Zahlen
An der Börse hatte der Industriekonzern schon im Vorfeld der Generalversammlung Fahrt aufgenommen. Seit dem 18. März 2026 dehnte sich die Kapitalisierung um knapp ein Drittel aus. An diesem Tag hatte Stadler Rail die Bilanz für das vergangenen Jahr vorgestellt. Offenbar konnte das Management um CEO Markus Bernsteiner mit den Ergebnissen sowie dem Ausblick bei Analysten und Investoren punkten. Ein kurzer Überblick: 2025 steigerten die Thurgauer den Nettoumsatz um 13 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken. Das operative Ergebnis (Stufe Ebit) schoss um 60 Prozent auf 161 Millionen Franken nach oben. Dadurch dehnte sich die Marge um 1,3 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent aus. Beachtlich ist auch der Auftragsbestand. Ende 2025 verfügte Stadler Rail über Bestellungen in einem Gesamtvolumen von 32,3 Milliarden Franken. Seit 2016 ist das Auftragspolster im Schnitt mit einer Rate von 15 Prozent jährlich gewachsen.
Positiver Ausblick - trotz Belastungsfaktoren
2026 möchte das Unternehmen weiter zulegen. Der CEO rechnet mit einem Umsatz von mehr als fünf Milliarden Franken und peilt eine Ebit-Marge von über fünf Prozent an. Mittelfristig sollen die Erlöse um weitere 500 Millionen Franken steigen und die Marge in einen Korridor von sechs bis acht Prozent vordringen. Dieser Optimismus spricht dafür, dass Stadler Rail die Probleme, welche den Small Cap in den vergangenen Jahren ausgebremst haben, erfolgreich angepackt hat. Tiefe Spuren hinterliess vor allem die Flut im spanischen Valencia im Herbst 2024.
"Die Stabilität der Lieferketten hat sich per Ende 2025 verbessert", erklärt Stadler Rail dazu in einer Medienmitteilung. Gleichwohl wird die Unwetterkatastrophe bis in das kommende Jahr hinein spürbar sein. Weiter Belastungsfaktoren sind die strauchelnde deutsche Wirtschaft sowie der notorisch starke Schweizer Franken. Und doch ist die Zugtechnik von Stadler auch und gerade in Deutschland gefragt. Zu den Highlights des vergangenen Jahres zählte ein 700 Millionen Euro schwerer Auftrag der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) zur Lieferung von 132 Hochflur-Stadtbahnen.
Nächster Halt: 25 Schweizer Franken
Natürlich bleiben Risiken. Neben knappen öffentlichen Kassen und dem Währungs-Gegenwind zählt dazu die Herausforderung, dass prall gefüllte Auftragsbuch fristgerecht und möglichst kosteneffizient abzuarbeiten. Unter Investoren hat die Zuversicht nach der jüngsten Bilanzvorlage zugenommen. Jetzt sieht auch das Chartbild von Stader Rail vielversprechend aus. Die Aktie ist dabei, den horizontalen Widerstand im Bereich oberhalb von 23 Schweizer Franken aus dem Weg zu räumen. Bei einem Erfolg würde sich das Areal um 25 Franken als nächstens Kursziel auftun.
Mit einem Mini Future Long können Trader auf einen erfolgreichen Ausbruch nach oben setzen. Der Hebel beträgt aktuell 4,6. Mit 19,2984 Franken liegt der Stop-Loss knapp 19 Prozent unter dem Kurs des Basiswertes. Ungeachtet dessen drohen überproportionale Verluste, falls Stadler Rail an der Börse auf das Abstellgleis zurückkehren sollte.
| Trading Idee Stadler Rail | |
|---|---|
| Basiswert | Stadler Rail |
| Produktgattung | Mini Future |
| Investmentrichtung | Long |
| Emittent | Leonteq |
| ISIN / Valor | CH1546048393 / 154604839 |
| Laufzeit | Open End |
| Stand | 07.05.26 09:00 Uhr |
| Kurs Hebelprodukt | 0,532 Franken |
| Basispreis variabel | 18,7363 Franken |
| Knock-out-Schwelle | 19,2984 Franken |
| Hebel | 4,62 |
| Abstand zum Knock-out | 18,81% |
| Stop-Loss | 0,25 Franken |
| Ziel | 0,70 Franken (32%) |
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