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Konjunktur im Fokus 23.06.2022 16:55:00

Darum fällt der Euro zum Franken auf Dreimonatstief

Darum fällt der Euro zum Franken auf Dreimonatstief

Der Euro und der Dollar haben am Donnerstag an nachgegeben.

Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung Euro 1,0526 Dollar. Am Morgen hatte er noch bei 1,0572 Dollar notiert.

Zur Schweizer Währung fiel der Euro auf 1,0076 Franken und damit unter die Marke von 1,01 Franken. Damit erreichte die Gemeinschaftswährung den tiefsten Stand seit Anfang März. Der US-Dollar sank derweil auf 0,9573 Franken, nachdem er am Morgen noch 0,9612 gekostet hatte.

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Der Euro gab angesichts wachsender Rezessionssorgen nach. In der Eurozone gab es weitere Anzeichen für eine Abschwächung. So trübten sich die Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone im Juni überraschend deutlich ein. Dem Wirtschaftswachstum gehe allmählich die Puste aus, kommentierte Chris Williamson, Chefökonom von S&P Global.

"Das Dilemma für die EZB wird damit immer grösser", kommentierte Christoph Weil, Volkswirt bei der Commerzbank. Die in die Höhe geschossene Inflationsrate spreche eigentlich für eine massive Straffung der Geldpolitik. "Doch dies würde die Wirtschaft noch stärker bremsen." Die EZB will erst im Juli mit ihren Zinserhöhungen beginnen und agiert damit deutlich vorsichtiger als andere Notenbanken.

Am Nachmittag trübte sich auch die entsprechenden Einkaufsmanagerindizes für die USA stärker als erwartet ein. Der Euro erholte sich daraufhin zum Dollar etwas, nachdem er zeitweise unter 1,05 Dollar gefallen war. Am Mittwoch hatte US-Notenbankchef Jerome Powell die Möglichkeit einer Rezession eingeräumt. Eine solche zu vermeiden, sei "sehr herausfordernd".

Die norwegische Notenbank hob unterdessen ihren Leitzins stärker als erwartet an. Der Leitzins steige um 0,5 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent, hiess es. Ökonomen hatten lediglich mit einer Erhöhung um 0,25 Punkte gerechnet. Die norwegische Krone profitierte jedoch nicht von der Entscheidung. Schliesslich stellte Notenbankchefin Ida Wolden Bache für die nächste Sitzung im August nur eine kleinere Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte in Aussicht.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85818 (0,85885) britische Pfund, 142,11 (143,11) japanische Yen und 1,0130 (1,0153) Schweizer Franken fest.

Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1843 US-Dollar gehandelt. Das waren 5 Dollar mehr als am Vortag.

jsl/bgf/stk/pre

FRANKFURT (awp international)


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