Bajaj Mobility Aktie 41860974 / AT0000KTMI02
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| 500 Jobs weg |
14.01.2026 09:34:00
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Bajaj Mobility-Aktie in Rot: Umsatz brach in 2025 heftig ein
Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Zweiradhersteller Bajaj Mobility (vormals Pierer Mobility) hat im vergangenen Jahr einen Umsatzeinbruch erlitten.
Bajaj Mobility rechnet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernumsatz knapp über 1 Milliarde Euro, wie die ehemalige Pierer Mobility am Dienstagabend in einem Communiqué bekannt gab. Das sei ein Taucher um 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Auch der Absatz brach ein: Insgesamt sanken die Verkäufe von Motorrädern um 28 Prozent auf 209'704 Stück. Gleichzeitig konnte das Lager um gut 100'000 Motorräder abgebaut werden. Damit standen per Ende 2025 noch rund 147'000 Töffs in den Lagerräumen des Unternehmens. Dies sei ein wesentlicher Meilenstein in der Restrukturierung der Tochtergesellschaft KTM.
Im Rahmen der Schliessung der Fahrrad-Division wurden 64'000 E-Bikes und normale Velos verkauft. Das sei ein Minus von 40 Prozent, hiess es. Die vorläufigen Kennzahlen der Bajaj Mobility-Gruppe für das Geschäftsjahr 2025 werden am 29. Januar veröffentlicht.
Rund 500 Stellen werden gestrichen
Die KTM AG leitet nach dem erfolgreichen Abschluss des Sanierungsverfahrens im Jahr 2025 eine globale Restrukturierung ein. Im Rahmen dieser Neuausrichtung sei ein Abbau von rund 500 Beschäftigten unumgänglich, hiess es. Ende Dezember 2025 hatte das Unternehmen 3794 Mitarbeiter, nachdem es im Vorjahr noch 5310 gewesen waren.
Ziel sei die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Senkung der Fixkosten, die Straffung von Strukturen, die Fokussierung des Produkt- und Projektportfolios. Zudem wolle man das internationale Standort- und Führungsnetzwerk optimieren.
"Dieser Stellenabbau ist eine schwierige, aber notwendige Entscheidung, um unsere Kosten zu senken, Strukturen zu verschlanken und das Unternehmen damit langfristig stabil aufzustellen", erklärte Konzernchef Gottfried Neumeister. "Wir reduzieren in allen Bereichen an Komplexität beispielsweise bei unserer Modellpalette, in der IT und auch in der Organisation unserer Abteilungen, insbesondere durch die Herausnahme einer Führungsebene."
Fokussierung auf 3 Töffmarken
Alle Massnahmen würden mit Blick auf die Fokussierung auf Motorräder mit den drei Kernmarken KTM, Gasgas und Husqvarna erfolgen. Zudem wurde der Vertrieb von der Motorradmarke CFMOTO eingestellt sowie die Töffmarke MV Agusta und das Auto X-Bow abgestossen. Mit einem verkleinerten Kernteam und deutlich geringeren Strukturkosten wolle die KTM AG wieder zu einem der führenden Motorradhersteller der Welt werden, hiess es weiter. Beim Motorradabsatz im zweiten Halbjahr 2025 habe es wieder einen positiven Trend gegeben.
Nach der Corona-Krise war vor allem die Pierer-Tochter KTM in finanzielle Schwierigkeiten geraten, was eine umfassende Sanierung der Pierer Mobility erforderlich machte. Im Zuge dieser Restrukturierung übernahm der indische Partner Bajaj die Mehrheit, stellte insgesamt 600 Millionen Euro an Darlehen bereit und sicherte damit die Finanzierung sowie die Bedienung der Gläubiger.
In der Folge beschlossen die Aktionäre die Umbenennung in Bajaj Mobility, personelle Änderungen im Verwaltungsrat und die Verlegung des Firmensitzes in Österreich von Wels in das etwa eine Autostunde westlich gelegene Mattighofen. Die Bajaj Mobility-Aktie verliert am Mittwoch an der SIX zeitweise 3,01 Prozent auf 14,84 Franken.
jb/
Mattighofen (awp)
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