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02.03.2026 07:32:42

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Der US-Dollar legt im asiatischen Handel gegenüber den meisten anderen Währungen zu. Grund dafür ist Analysten zufolge die wahrscheinliche Nachfrage nach sofortiger Liquidität angesichts des Nahostkonflikts. Der US-Dollar könnte weiter zulegen, da die Mentalität "cash is king" den Greenback begünstige, urteilt Analyst Vishnu Varathan von Mizuho. Dies könne sich durch den grösseren Nachteil des Euro und der meisten anderen Nicht-Öl-Währungen weiter verfestigen. Diese litten unter "akzentuierten Anfälligkeiten gegenüber geopolitischen Risiken im Nahen Osten und einer stärker gefährdeten Energiesicherheit bei höheren Energiekosten", so der Leiter des Makro-Research für Asien ohne Japan. Der Dollar-Index notiert 0,5 Prozent höher.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 5.377,14 +1,9 99,85 5.277,29

Silber 95,12 +1,4 1,31 93,82

Platin 2.387,35 +1,0 22,60 2.364,75

Gold profitierte von der drohenden Eskalation des Atomstreits der USA mit dem Iran. Der Preis für die Feinunze stieg um 1,3 Prozent auf 5.255 Dollar.

Experten halten den Anstieg des Goldpreises am Morgen angesichts des Krieges im Iran für moderat.

ÖL

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 71,95 +7,4 4,93 67,02

Brent/ICE 78,22 +7,3 5,35 72,87

Die Möglichkeit einer Angebotsverknappung im Fall eines US-Angriffs auf den Iran gab dem Ölpreis Auftrieb. Das Barrel WTI-Rohöl verteuerte sich um 2,8 Prozent auf 67,02 Euro.

Die Ölpreise ziehen am Morgen mit dem Iran-Krieg deutlich an. Gleichwohl fällt der Preisanstieg deutlich geringer aus als zum Teil am Wochenende prognostiziert. Dort war unter anderem von kurzfristigen Preisschüben bis auf 100 Dollar pro Fass die Rede gewesen. Die Opec will zur Stabilisierung des Preises die Förderung ausweiten.

+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++

IRAN-KRIEG

Der Iran will nach Aussage seines Sicherheitschefs Ali Laridschani die Atomgespräche mit Washington nicht wieder aufnehmen. Er dementierte damit einen Bericht, wonach er inmitten des anhaltenden Konflikts mit den USA und Israel privat nach einem diplomatischen Ausweg gesucht habe. "Wir werden nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln", schrieb Laridschani auf X. Zuvor hatte das Wall Street Journal berichtet, dass Laridschani, der den Obersten Nationalen Sicherheitsrat des Irans leitet, über omanische Vermittler einen Vorstoss zur Wiederaufnahme der Gespräche unternommen habe.

DEUTSCHE LUFTHANSA

Die Kernmarke Lufthansa, seit Längerem das grösste Sorgenkind der Gruppe, soll ihre Kostenprobleme offenbar nach und nach in den Griff bekommen. Aus dem Umfeld des Unternehmens ist laut Handelsblatt zu hören, geht das Management aktuell davon aus, dass die sogenannten Stückkosten bei der "Lufthansa Classic" im laufenden Jahr nur halb so stark steigen werden wie die Inflation. Das soll Jens Ritter, der Chef von Lufthansa Airlines, nach Informationen des Handelsblatts intern berichtet haben. Die Stückkosten drücken den operativen Aufwand geteilt durch die angebotenen Sitzkilometer aus. Das Unternehmen wollte sich auf Anfrage nicht äussern. (Handelsblatt)

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die massgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 02, 2026 01:33 ET (06:33 GMT)

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SMI-Kurs: 13’065.19 10.03.2026 17:30:02
Long 12’535.58 19.26 SATBDU
Long 12’256.85 13.68 SO2B2U
Long 11’760.01 9.00 SQDBFU
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