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03.03.2026 07:35:44

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Das Edelmetall könnte in dieser Woche ein Rekordhoch von über 5.600 US-Dollar je Unze erreichen, falls es keine Anzeichen für eine Deeskalation im Nahen Osten gebe, so BMI. Käufer suchten nach sicheren Häfen, um sich gegen die Auswirkungen des Konflikts abzusichern. Falls der Konflikt zwei oder drei Wochen andauere, könnte der Goldpreis in Richtung 5.850 US-Dollar je Unze und potenziell sogar auf bis zu 6.500 US-Dollar steigen, heisst es weiter.

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 5.316,09 -0,2 -10,73 5.326,82

Silber 86,56 -3,2 -2,88 89,44

Platin 2.221,80 -3,5 -81,10 2.302,90

ÖL

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 72,78 +2,2 1,55 71,23

Brent/ICE 79,51 +2,3 1,77 77,74

Nutzniesser der jüngsten Entwicklungen war vor allem der Ölpreis. Die Erwartung einer Angebotsverknappung für den Fall, dass der Iran die Seestrasse von Hormus und damit einen wichtigen Seeweg für den Öltransport blockiert, trieb die Preise für Brent und WTI um mehr als 7 Prozent nach oben, wobei diese bis Börsenschluss von den Tageshochs bereits deutlich zurückkamen.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

IRANKRIEG

Die US-Operation im Iran wird nach Aussage von US-Präsident Donald Trump vier bis fünf Wochen dauern. "Aber wir haben die Fähigkeit, auch weitaus länger durchzuhalten", sagte er bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus. Die Operation entwickele sich schneller als die USA erwartet hätten.

Katar hat die Produktion von verflüssigtem Erdgas (LNG) eingestellt, nachdem zwei iranische Drohnen abgefangen wurden, die auf eine zentrale Energieanlage zielten. Die Anlage im Industriegebiet Ras Laffan beherbergt ein wichtiges LNG-Drehkreuz für Katar, einen der weltweit führenden Exporteure des Brennstoffs, der fast 20 Prozent des globalen LNG-Bedarfs deckt. Katar ist derzeit dabei, seine LNG-Exportkapazität bis 2030 nahezu zu verdoppeln, was das Land zum zweitgrössten Lieferanten nach den USA machte. Die Erdgaspreise in Europa schossen infolgedessen um rund 50 Prozent in die Höhe. Auch China wäre als bedeutender Abnehmer von LNG aus Katar betroffen.

Von den grossen Drehkreuzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind in Abstimmung mit den Behörden wieder einige wenige kommerzielle Flüge gestartet. Etihad aus Abu Dhabi hat in den vergangenen Stunden 15 Maschinen unter anderem nach London, Paris und Amsterdam abheben lassen, wie aus Flugverfolgungsdaten hervorgeht. Emirates teilte mit, dass das Unternehmen mit der Durchführung einer "begrenzten Anzahl von Flügen" beginnen werde.

DEUTSCHE TELEKOM

arbeitet zur Schliessung von Versorgungslücken im Netz mit Starlink zusammen. Wie der DAX-Konzern im Rahmen der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona mitteilte, erweitert er so seine Netzabdeckung durch satellitengestützte Direktkonnektivität.

Der Rechtsstreit zwischen T-Mobile US und Verizon Wireless eskaliert. Die Telekom-Tochter hat nun Gegenklage gegen den Rivalen eingereicht. T-Mobile wirft Verizon Irreführung der Kunden darüber vor, wie viel sie bei einem Wechsel des Mobilfunkanbieters einsparen würden.

SMA SOLAR

Ein schwächerer Absatz, Wertminderungen und Restrukturierungskosten haben SMA Solar im vergangenen Jahr tiefer in die roten Zahlen gedrückt. Der im Hersteller von Wechselrichtern sterbt für kommendes Jahr wieder einen operativen Gewinn an. Der Umsatz sank nach vorläufigen Zahlen auf 1,49 Milliarden Euro von 1,53 Milliarden im Vorjahr. SMA selbst hatte 1,45 bis 1,5 Milliarden in Aussicht gestellt. Der EBITDA-Verlust betrug 65 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 16 Millionen Euro im Vorjahr. Analysten hatten in einem vom Unternehmen selbst zusammengestellten Konsens einen EBITDA-Verlust von 70 Millionen Euro prognostiziert. Der hauseigene Ausblick hatte auf minus 80 bis minus 30 gelautet. Die entsprechende Marge sackte auf minus 4,3 Prozent von minus 1,0 Prozent ab. Bereinigt um Sondereffekte sank das EBITDA auf 107 Millionen Euro von 148 Millionen Euro im Vorjahr. Unter dem Strich fuhr SMA einen Verlust von 181 Millionen Euro ein nach einem Fehlbetrag von 118 Millionen im Vorjahr.

DOCMORRIS

Bei der Online-Apotheke werden drei Sitze im Verwaltungsrat neu besetzt. Stefan Feuerstein und Christian Mielsch aus persönlichen Gründen sowie Rongrong Hu aufgrund neuer beruflicher Verpflichtungen stehen nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung Thomas Bucher, Thomas Reutter und Nicole Formica-Schiller zur Wahl vor, um die Kompetenzen im Gremium gezielt zu ergänzen und die nächste Phase der Unternehmensentwicklung zu unterstützen.

ROCHE

Der will im lukrativen Geschäft mit Abnehmmitteln aufholen und peilt einen zweistelligen Marktanteil an. "Wir erwarten, dass wir mindestens unter die Top drei des Marktes gelangen werden", sagte Konzernchef Thomas Schinecker dem Handelsblatt. Europas grösster Pharmakonzern setzt auf die für 2029 geplante Abnehmspritze CT-388. Um über Platz drei hinauszukommen, müsste Roche an Pionier Novo Nordisk vorbeiziehen. Analysten hegen jedoch Zweifel, ob sich der Konzern in dem intensiven Wettbewerb behaupten kann. (Handelsblatt)

ZURICH INSURANCE

besorgt sich zur Teilfinanzierung der Übernahme von Beazley frisches Geld über eine Kapitalerhöhung. Wie der Schweizer Versicherungskonzern mitteilte, gibt er über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren neue Aktien aus, die 4,6 Prozent seines Aktienkapitals entsprechen. Zurich strebt einen Bruttoerlös von 3,9 Milliarden Franken an.

VINCORION

Der Börsengang von Vincorion rückt offenbar näher. Nach Informationen der Börsen-Zeitung aus Finanzkreisen plant die Rüstungsfirma die Veröffentlichung ihrer "Intention to Float" noch in dieser Woche. Das Unternehmen aus dem Portfolio des britischen Finanzinvestors Star Capital wäre mit einer Gesamtbewertung von rund 1,5 Milliarden Euro das grösste deutsche IPO seit der Prothesenfirma Ottobock im Oktober. Die bei Vincorion federführenden Banken Berenberg und BNP Paribas lehnten einen Kommentar dazu ab. (Börsen-Zeitung)

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die massgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 03, 2026 01:36 ET (06:36 GMT)

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