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18.12.2025 10:34:40

Von der Leyen: Mercosur-Abkommen hat enorme Bedeutung

Von Edith Hancock

DOW JONES--EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedstaaten dazu gedrängt, dem lang erwarteten Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten zuzustimmen. Hintergrund ist der erneute Widerstand von Ländern wie Frankreich in letzter Minute. Es sei von enormer Bedeutung, dass die EU grünes Licht für Mercosur erhalte und die Unterzeichnungen für Mercosur abschliessen könne, sagte von der Leyen am Rande des EU-Gipfels.

Das Abkommen mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay würde eine der weltweit grössten Freihandelszonen schaffen. Es nehme eine zentrale Rolle im Netzwerk der Handelsabkommen der Union ein. Die EU-Länder müssen dem Abkommen noch als Ganzes zustimmen, bevor es unterzeichnet werden kann.

Das Mercosur-Handelsabkommen dürfte Zölle auf eine Reihe von EU-Produkten wie Autos und Wein aufheben. Im Gegenzug könnten Produkte wie Rindfleisch und Zucker leichter aus der Region in die Union gelangen.

Die EU-Kommission hofft, das Abkommen bis zum Jahresende unterzeichnen zu können. Sie sieht sich jedoch dem Widerstand von Ländern wie Frankreich gegenüber. Hintergrund ist die Sorge, dass das Abkommen zu einem sprunghaften Anstieg der Verkäufe ausländischer Agrarprodukte in der EU führen und den europäischen Landwirten schaden könnte.

Das Büro des französischen Premierministers Sebastien Lecornu teilte am Sonntag mit, dass das Abkommen in seiner jetzigen Form nicht akzeptabel sei. Auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni signalisierte diese Woche, dass eine Unterzeichnung des Abkommens in den nächsten Tagen verfrüht wäre.

Die Spaltungen innerhalb der EU haben die Spannungen mit Brasilien verschärft. Präsident Luiz Inacio Lula da Silva sagte während eines Treffens in Brasilia am Mittwoch, dass das Land von dem Abkommen zurücktreten könnte, falls es nicht bald verabschiedet werde. Es sei schwierig, da Italien und Frankreich dies aufgrund interner politischer Probleme nicht wollten, sagte er. Er habe sie bereits gewarnt. Wenn man es jetzt nicht tue, werde Brasilien keine weiteren Abkommen mehr schliessen, während er Präsident sei.

Kontakt: redaktion.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/hab

(END) Dow Jones Newswires

December 18, 2025 04:34 ET (09:34 GMT)

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