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Energiekosten 12.05.2026 14:40:41

US-Inflation erhöht sich im April

US-Inflation erhöht sich im April

Der Inflationsdruck in den USA hat sich im April verstärkt, primär getrieben durch die kriegsbedingt gestiegenen Energiekosten infolge des Konflikts mit dem Iran.

Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent und lagen um 3,8 (Vormonat: 3,3) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,6 Prozent und einer Jahresteuerung von 3,8 Prozent gerechnet.

Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,4 Prozent auf Monats- und um 2,8 (Vormonat: 2,6) Prozent auf Jahressicht. Die befragten Ökonomen hatten eine monatliche Rate von 0,3 Prozent und eine Jahresrate von 2,7 Prozent erwartet.

Die durch den Iran-Krieg bedingten höheren Energiepreise könnten sich in den kommenden Monaten auf viele andere Waren auswirken. So treiben beispielsweise höhere Benzinpreise die Transportkosten in die Höhe, was wiederum zu einem Anstieg der Preise für Lebensmittel und Kleidung führen könnte.

Ein Anstieg der Erdgaspreise hat bereits die Kosten für Düngemittel in die Höhe getrieben - ein weiterer Grund, warum die Lebensmittelpreise steigen könnten. Auch viele andere Produkte, von Lippenstift bis hin zu Golfbällen, könnten von dem Konflikt im Nahen Osten betroffen sein, da bei ihrer Herstellung Erdölderivate zum Einsatz kommen.

Ökonomen befürchten, dass die steigende Inflation die Verdienste der Arbeitnehmer weiter schmälern wird, was zu einer geringeren Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen führen könnte. Als Reaktion auf die Auswirkungen des Krieges erklärte Präsident Donald Trump, er befürworte die Aussetzung der Bundessteuer auf Benzin.

DJG/DJN/apo/kla

DOW JONES

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