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Goldpreis und Ölpreis 15.06.2026 09:05:57

Goldpreis: Preissprung nach Friedensabkommen

Goldpreis: Preissprung nach Friedensabkommen

Der Goldpreis startete mit steigenden Notierungen in die neue Handelswoche, weil der Iran und die USA eine erste Vereinbarung zur Beendigung des Kriegs getroffen haben.

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Damit verzeichnete er den dritten Handelstag in Folge mit Kursgewinnen. Vertreter der USA und des Iran erklärten am Sonntag, man habe sich auf einen Rahmenplan zur Beendigung des Krieges, zur Aufhebung der US-Blockade gegen den Iran sowie zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus verständigt. Diese Entwicklung drückte den Dollar auf den niedrigsten Stand seit zehn Tagen, wodurch Gold für Käufer aus anderen Währungsräumen günstiger wurde. Gleichzeitig gaben die Ölpreise um mehr als vier Prozent nach. Dies dämpfte die Inflations- und Zinssorgen. Laut dem FedWatch-Tool der CME Group rechnen die Märkte nach dem Friedensabkommen nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 52 Prozent für eine Zinserhöhung in den USA im Dezember. In der Vorwoche hatte dieser Wert noch bei 69 Prozent gelegen. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch sowie auf die Aussagen ihres Vorsitzenden Kevin Warsh. Allgemein wird erwartet, dass die Leitzinsen unverändert bleiben.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 8.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 88,20 auf 4.327,00 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Tiefster Stand seit drei Monaten

Im Zuge des angekündigten Friedensabkommens fiel der Ölpreis im frühen Montagshandel auf den tiefsten Stand seit drei Monaten. Nun wird mit Spannung erwartet, wie schnell die Produzenten im Nahen Osten ihre Förderung und Exporte nach den Kriegsschäden wieder hochfahren können. Zudem stellt sich die Frage, wie rasch mehr Tanker in die Region zurückkehren werden. Grundsätzlich sollten sich die Marktakteure allerdings darüber im Klaren sein, dass die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts nicht über Nacht verschwinden würden. Selbst wenn der Krieg dauerhaft beendet sein sollte und sich die Ölströme durch die Strasse von Hormus schrittweise normalisierten, blieben sowohl die Schäden an der Energieinfrastruktur als auch die Belastungen für ölimportierende Volkswirtschaften bestehen, die monatelang unter hohen Energiekosten gelitten hätten.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stark fallenden Notierungen. Bis gegen 8.45 Uhr (MESZ) ermässigte sich der nächstfällige WTI-Future um 4,29 auf 80,59 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 3,84 auf 83,49 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.ch

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