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Goldpreis und Ölpreis 25.06.2026 08:30:31

Goldpreis: Unter Marke von 4'000 Dollar abgerutscht

Goldpreis: Unter Marke von 4'000 Dollar abgerutscht

Der Goldpreis tendierte im frühen Donnerstagshandel weiter bergab und bewegt sich nun mit weniger als 4.000 Dollar nahe am Siebenmonatstief.

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Goldpreis
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Hauptgrund sind die erwarteten Zinserhöhungen in den USA zur Bekämpfung der durch den Krieg mit dem Iran angeheizten Inflation. Nach Angaben des FedWatch-Tools der CME Group rechnen Marktteilnehmer mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent, dass wir in diesem Jahr mindestens zwei Zinsreduktionen sehen werden. Für eine Zinserhöhung bereits im September wird derzeit sogar eine Wahrscheinlichkeit von über 64 Prozent angezeigt. An den Goldmärkten drückt zudem der starke Dollar auf die Stimmung der Marktakteure. So behauptete sich der Dollarindex nahe seinem höchsten Stand seit 14 Monaten. Dadurch verteuerte sich Gold für Käufer ausserhalb des Dollarraums. Im weiteren Tagesverlauf richten sich die Blicke der Anleger auf die für 14.30 Uhr angekündigte Veröffentlichung der US-Daten zu den persönlichen Konsumausgaben (PCE). Dieser Preisindex gilt als bevorzugtes Inflationsmass der US-Notenbank und könnte neue Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs liefern.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MESZ) ermässigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 11,30 auf 3'997,50 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Auf Vorkriegsniveau zurückgefallen

Der Ölpreis fiel im frühen Donnerstagshandel auf ein Niveau zurück, das er zuletzt vor Beginn des Iran-Krieges erreicht hatte. Ausschlaggebend waren steigende Erwartungen an ein höheres Ölangebot aus dem Nahen Osten, die die Sorgen um die Nachfrage überwogen. Die Geschwindigkeit dieses Preisrückgangs hat viele Marktteilnehmer überrascht, da die Märkte eine deutlich schnellere Rückkehr der Öllieferungen aus dem Nahen Osten einpreisen, als noch vor zwei Wochen erwartet worden war. Der zunehmende Ölfluss aus dem Nahen Osten sowie die Aussicht auf steigende iranische Exporte infolge der vorübergehenden Lockerung der US-Sanktionen setzten auch die Preise für physische Rohöllieferungen weltweit unter Druck.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit rückläufigen Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MESZ) ermässigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,69 auf 69,65 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,71 auf 73,15 Dollar zurückfiel.


von Jörg Bernhard, Redaktion finanzen.at

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