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04.03.2026 18:03:36
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5200 gestrandete Schweizer warten in Golfstaaten auf Rückreise
(Zusammenfassung)
Bern (awp/sda) - Der für Donnerstag geplante Rückflug mit der Swiss von Maskat im Oman nach Zürich ist ausgebucht. In verschiedenen Golfstaaten befinden sich noch rund 5200 Reisende, wie am Mittwoch an einem Point de Presse des Bundes mitgeteilt wurde. Über weitere Ausreiseflüge ist im Moment nichts bekannt.
Der erste und vorerst noch einzige Swiss-Flug bietet 120 Rückkehrenden Platz, wie Marianne Jenni, Direktorin der Konsularischen Direktion des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), sagte.
Es handle sich um einen kommerziellen Flug ohne Kostenbeteiligung des Bundes. Jenni verwies auf das Auslandschweizergesetz, wonach jeder Bürger und jede Bürgerin Eigenverantwortung wahrnehmen müsse. Die Fluggesellschaft Swiss sei den Reisenden aber mit nicht kostendeckenden Ticketpreisen entgegengekommen.
Auf der Travel App des EDA hätten sich rund 5200 Schweizerinnen und Schweizer registriert. Die meisten von ihnen würden in Doha, Dakar, in Dubai und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabische Emiraten und in Maskat im Oman festsitzen.
Notfälle aus Krankheitsgründen seien bislang nur sehr wenige gemeldet worden. Jenni sprach von lediglich zwei bis drei Fällen. Betroffene sollen sich an die jeweiligen diplomatischen Vertretungen wenden.
Im Moment könne das EDA nichts zu weiteren Flügen sagen, so Jenni. Man befinde sich mit der Swiss im engen Austausch, aber die Organisation solcher Flüge gestalte sich wegen der sicherheitsrelevanten Situation und der Überflugsrechte nicht einfach.
"Bleiben Sie wo Sie sind"
Die Gestrandeten rief Jenni auf: "Bleiben Sie dort, wo Sie sind." Von Reisen nach Maskat, von wo aus am Donnerstag der Swiss-Flug abheben wird, oder gar Saudi Arabien riet sie mit Nachdruck ab. Der Grenzübertritt gestalte sich schwierig, und von Riad in Saudi Arabien aus seien sowieso keine Flüge möglich.
Ganz allgemein veröffentlichte das EDA am Mittwoch eine erweiterte Reisewarnung. Konkret wird von nicht dringlichen Reisen in die Provinzen Dhofar und Al Wusta sowie auf die Insel Masirah im Oman abgeraten.
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