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25.08.2023 19:12:00
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Apple präsentiert im September wohl neues iPhone 15: Diese Neuerungen könnten anstehen
Wie auch in den vergangenen Jahren rechnen Apple-Experten fest damit, dass der iKonzern im September seine neue iPhone-Serie vorstellen wird. Fans des Apple-Smartphones können sich auf einige Neuerungen freuen - dies legen zumindest jüngste Leaks zum neuen Produkt nahe.
• Viele Änderungen betreffen wohl lediglich die beiden Pro-Varianten
• Pro-Modelle dürften teurer werden
Auch wenn Apple im zweiten Quartal 2023 weniger iPhones verkaufte als noch im Vorjahr - Apple erzielte mit iPhone-Verkäufen einen Erlös von 39,67 Milliarden Dollar (2,4 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2022) -, bleibt das iPhone nicht nur der Umsatztreiber Nummer eins, sondern auch das Lieblingsprodukt der meisten Apple-Fans. Umso wichtiger ist es für den iKonzern, seine iPhone-Anhängerschaft mit Produktneuerungen an der Stange zu halten. Für diesen Herbst könnte Apple durchaus liefern, mutmassen einige Experten.
"Bloomberg"-Informationen: iPhone-Vorstellung am 12. oder 13. September
Zwar hat Apple die Vorstellung der neuen iPhone-Serie noch nicht offiziell terminiert, jedoch erwarten viele Fachleute wie der üblicherweise gut informierte "Bloomberg"-Autor Mark Gurman, dass Apple am 12. oder 13. September das neue iPhone 15 vorstellen wird. Denn: Erstens findet diese Veranstaltung inzwischen traditionell Anfang oder Mitte September statt, zweitens bevorzugt Apple die Ansetzung von Keynotes am Dienstag oder Mittwoch. Nicht nur der Termin der iPhone-Vorstellung, sondern auch die einzelnen Neuerungen der neuen iPhone-Serie können bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt dank zahlreicher Leaks recht gut eingeschätzt werden.
Offenbar wieder zwei Pro- und zwei Standardmodelle
Demnach scheint alles darauf hinzudeuten, dass die iPhone 15-Serie - ebenso wie die vorherigen Modellreihen - erneut vier verschiedene Modelle beinhalten wird. Wie "ntv" schreibt, werde es aller Voraussicht nach zwei Pro-Varianten und zwei Standard-Geräte geben. An der Grösse - 6,7 Zoll Displaygrösse bei den beiden Max-Modellen und 6,2 Zoll bei den Standard-Varianten - werde sich wohl vorerst nichts ändern. Erst für 2024 könne Apple die Bildschirmgrössen verändern: Laut "9to5Mac" plant Apple im kommenden Jahr ein iPhone 16 Ultra mit 6,9-Zoll-Bildschirm. Dem erfahrenen Analysten Ming-Chi Kuo zufolge könne dann auch das Display der Standard-Variante anwachsen, damit wie bei der Pro-Version genügend Platz für eine Periskop-Kamera da sein wird. Möglicherweise schon in diesem Jahr ändert sich der Name des grossen iPhone-Pro-Modells von Pro Max in "iPhone 15 Ultra".
Hinsichtlich des Designs bahnen sich indes keine Revolutionen an. Jedoch ist es laut X (Ex-Twitter)-Nutzer @ShrimpApplePro gut möglich, dass die neuen iPhones einen etwas runderen Rahmen haben werden, der in ein leicht gewölbtes Glas übergeht. Zudem könnten künftig für alle vier Modelle matte Glas-Rückseiten verfügbar sein, wohingegen demnach nur die Pros über einen Titan-Rahmen verfügen werden.
Still have a back glass btw
- ShrimpApplePro ?? (@VNchocoTaco) November 21, 2022
Personally i think this design will create a really beautiful edge transition from the back to the camera bump https://t.co/VcXQaI4MDx
Neues Ladesystem
Während sich folglich weder an der Anzahl noch an der Grösse der Modelle bislang grosse Veränderungen anbahnen, gibt es aber sehr wohl interessante Neuigkeiten in puncto Ladesystem zu erwarten. So dürfte die vielleicht augenscheinlichste Änderung darin liegen, dass das iPhone 15 nicht mehr mit einer Lightning-, sondern einer USB-C-Buchse zum Laden versehen sein wird. Dieser Schritt ist jedoch grösstenteils fremdbestimmt: So schreibt ein EU-Beschluss die flächendeckende Verwendung der USB-C-Ladesysteme ab Mitte 2024, um dem Kabelsalat mit Dutzenden verschiedenen Systemen Einhalt zu gebieten. Dieser Verordnung muss sich auch Apple beugen.
Ein Vorteil des USB-C-Systems liegt aber auch in seiner schnelleren Datenverarbeitung. Statt Datenraten auf USB-2.0-Niveau (480 Megabit pro Sekunde) - wie bei dem gegenwärtigen iPhone-Lightning-Anschluss - ermöglichen die UBS-C-Buchsen bis zu 40 Gigabit pro Sekunde. Jedoch rechnet Analyst Kuo damit, dass die iPhone-Serie 15 trotz des neuen Ladesystems vorerst nur das langsamere USB-2.0-Tempo bieten werden.
Vor allem Pro-Serie bietet einige Neuerungen
Die weiteren Änderungen werden offenbar hauptsächlich die beiden Pro-Modelle betreffen. Apple geht damit einen Schritt weiter in seiner grundsätzlichen Strategie, die Unterschiede zwischen der Standard- und der Pro-Variante des iPhones zu vergrössern. Dadurch sollen iPhone-Fans zum Kauf der teureren Varianten animiert werden.
Zwar erhalten vermutlich neuerdings auch die Standardmodelle Dynamic Island-Displays (Sensoren und Frontkamera werden hierbei nicht mehr in einer grossen Notch untergebracht), jedoch werden wohl nur die Pro-Varianten des iPhone 15 mit den neuen A17-Chips versehen. Die Standardmodelle müssen hingegen wohl mit dem A16-Chip Vorlieb nehmen, der derzeit auch schon bei den iPhone 14-Pros verwendet wird. Generell werden die neuen Standardmodelle der 15er-Baureihe wohl einige Features der 14-Pro-Baureihe erhalten. Neben den A16-Chips sollen laut "AppleInsider" die iPhone 15-Standardmodelle auch die 48-Megapixel-Hauptkamera des aktuellen 14 Pro erhalten. Die Ultraweitwinkel-Kamera soll bei diesen Varianten jedoch weiterhin bei 12 Megapixeln verbleiben, mutmasst Kuo.
Hinsichtlich der Kameras der iPhone 15-Pros kann erstmals mit einem sogenannten Periskop-Teleobjektiv gerechnet werden, das unter anderem bei Samsung-Smartphones schon länger verwendet wird. Zwecks einer besseren Brennweite wird bei dem Periskop-Teleobjektiv der Lichtstrahl mit einem Prisma im 90-Grad-Winkel umgelenkt. "MacRumors"-Informationen zufolge werden beide Pro-Modelle überdies einen verbesserten LiDAR-Scanner zur Tiefenmessung aufweisen.
Neue Aktionstaste: Die wohl spektakulärste Veränderung
Auch die womöglich spektakulärste Neuerung betrifft aller Voraussicht nach nur die beiden Pro-Modelle des iPhone 15. So soll eine neue Aktionstaste eingeführt werden an Stelle der bisherigen Klingeln-/Lautlos-Taste. Laut "ntv" deuten verschiedene Quellen in diese Richtung. Im Internet veröffentlichte Schutzhüllen-Bilder bestätigen das neue Design. Die Aktionstaste könnte Funktionen zugewiesen werden und möglicherweise auch die bisherige Tastenkombination Einschalten-/Leiser-Taste für das Ausschalten des Geräts ersetzen.
Ursprünglich wurde angenommen, dass das iPhone 15 Pro und Pro Max Touch-Flächen anstelle von physischen Tasten haben würden. Kuo prognostizierte diese Änderung bereits im Oktober 2022. Ein Apple-Patent im Januar schien die Pläne für kapazitive Tasten zu bestätigen. Im April änderte Kuo jedoch seine Aussage und erklärte, dass Apple seine Pläne überarbeiten müsse. Das neue Pro-Duo werde doch mit den traditionellen Tasten ausgestattet sein. Aufgrund ungelöster technischer Probleme während der Massenproduktion kehre Apple vom Solid-State-Button-Design zum traditionellen Button-Design zurück.
Werden die iPhone Pro-Modelle noch teurer?
In den vergangenen Monaten ist angesichts der hohen Inflationsraten so einiges deutlich teurer geworden. Wer darauf spekuliert, dass zumindest die iPhone Pro-Preise halbwegs stabil bleiben, dürfte im September bitter enttäuscht werden. So berichtete "Bloomberg" vor wenigen Wochen, dass Apple über eine deutliche Preisanhebung nachdenke. In den USA soll das normale Pro-Modell 100 US-Dollar mehr kosten, das Pro Max-Gerät sogar 200 US-Dollar mehr, wie der Barclays-Analyst Tim Long in einer von "MacRumors" zitierten Studie vermutet. Immerhin: An den Preisen der Standardmodelle soll Long zufolge vorerst nicht geschraubt werden. Andererseits dürften sich die Produktverbesserungen der iPhone 15-Standardmodelle auch in Grenzen halten - ein Indiz für Apples Absicht, die Pro-Modelle noch stärker von den herkömmlichen iPhone-Varianten abzugrenzen.
Redaktion finanzen.ch
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