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Geändert am: 01.06.2026 09:06:44
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SMI leichter -- DAX kaum verändert -- Asiens Börsen uneins - KI-Euphorie treibt KOSPI auf Rekordhoch
Der heimische Aktienmarkt zeigt sich am Montag etwas schwächer. Der deutsche Leitindex tendiert seitwärts. Die Börsen in Fernost zeigen sich zum Wochenstart uneinheitlich.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt gibt am Montag etwas nach.
So startete der SMI bewegt sich im frühen Handel auf rotem Terrain.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI zogen vor dem Wochenende an und beendeten die Sitzung mit Gewinnen von 0,39 Prozent bei 19'157,82 Zählern bzw. 0,63 Prozent bei 2'160,78 Einheiten.
Nach drei Wochen mit steigenden Kursen fehlt dem Leitindex SMI etwas der Schwung. Die Vorgaben aus den USA vom Freitag und aus Asien sind indes durchwegs positiv. Die Märkte hätten beschlossen, über den Nahostkonflikt hinwegzusehen und sich wieder auf die Fundamentaldaten zu konzentrieren, heisst es in Marktkreisen mit Blick auf die jüngsten Gewinne. Die globale Ölproduktion sei zwar seit Beginn des Krieges um über 10 Prozent zurückgegangen, im Gegensatz zu früheren Schocks würden die Märkte aber weiterhin von robusten Unternehmensgewinnen sowie von den KI-Investitionen gestützt. Dies habe zu einer ungewöhnlichen Entkopplung zwischen Konjunkturdynamik und Aktienmarktentwicklung geführt.
Fortschritte bei der Schlichtung des Kriegs im Iran sind derzeit nicht zu sehen. Seit Tagen ringen die USA und der Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe und weiteren Verhandlungen. Eine Einigung steht weiter aus. In Teheran rückt offenbar zunehmend die Bedeutung eingefrorener iranischer Auslandsvermögen in den Fokus. Iranische Medien und andere Beobachter der Verhandlungen gaben sich überzeugt, dass eine vorläufige Einigung in den Gesprächen aus Sicht der Führung in Teheran entscheidend mit der Freigabe von blockiertem Geld zusammenhängt.
DEUTSCHLAND
Nach dem ungewöhnlich guten Börsenmonat Mai startet der deutsche Aktienmarkt nur wenig verändert in den Juni.
Der DAX eröffnet die Sitzung marginale 0,09 Prozent tiefer bei 25'083,24 Punkten.
In der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex in der Hoffnung auf eine nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran bis auf 25'438 Punkte gestiegen. Diese Aussicht erhielt im Wochenverlauf allerdings keine neue Nahrung, und so entfernte sich der DAX wieder von seinem Rekordhoch vom Januar bei 25'507 Punkten.
In den USA eilen die wichtigsten Aktienindizes von Rekord zu Rekord. Am Montag setzten sich auch die Rekordrallys des japanischen Nikkei 225 und des südkoreanischen KOSPI fort. Am Aktienmarkt werde schon die Zukunft gekauft, während in Nahost noch die Gegenwart verhandelt werde, kommentierte Marktexperte Stephen Innes.
Der Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan sieht für das zweite Halbjahr weiter ein günstiges Verhältnis zwischen Chancen und Risiken am Aktienmarkt. Trotz der Rekorde im MSCI World UCITS und MSCI Emerging Markets Index sei der Markt noch fernab von "priced for perfection" - also einer Bewertung für den Optimalfall.
WALL STREET
Anleger waren am Freitag weiter in Kauflaune und trieben sämtliche wichtigen US-Indizes auf neue Rekordhochs.
Der Dow Jones Industrial zeigte sich freundlich und legte um 0,72 Prozent auf 51'032,46 Punkte zu.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite erzielte das siebte Tagesplus in Folge und verbesserte sich zum Handelsende um 0,2 Prozent auf 26'972,62 Zähler.
Bei einer Einigung zwischen den USA und dem Iran dürfte die Blockade der Strasse von Hormus als Belastungsthema für die Börsen wegfallen. Mit dann womöglich sinkenden Ölpreisen könnte das Narrativ vom nur temporären Inflationsschock wieder greifen und die Aktienkurse stützen. Passend zu den Hoffnungen am Markt fielen die Ölpreise zum Wochenschluss. Der Iran werde die Kontrolle über die Strasse von Hormus wahrscheinlich nicht aufgeben, da die Wasserstrasse bei allen künftigen Atomverhandlungen mit Washington eine wichtige strategische Trumpfkarte bleibe, meinte SEB-Analyst Bjarne Schieldrop.
Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben leicht nach. Sollten sich die Kriegsparteien auf ein Abkommen verständigen, dürften die Inflationssorgen über dann wohl nachgebende Ölpreise zurückgehen. Allerdings sei die Unsicherheit gross, weswegen die Renditen nur leicht gesunken seien, hiess es im Handel.
Gestützt wurde die Stimmung auch von einem deutlich besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanager-Index Chicago. Dieser stieg im Mai auf 62,7 Punkte, nach 49,2 Punkten im April. Es ist damit der höchste Stand seit Januar 2022. Die Neuaufträge sprangen ebenfalls auf das höchste Niveau seit Januar 2022.
ASIEN
Zum Start in die neue Woche lässt sich an den Börsen in Ostasien keine einheitliche Tendenz ausmachen.
Der Nikkei 225 notiert gegen 07:00 MESZ 0,83 Prozent im Plus bei 66'878,90 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland gibt der Shanghai Composite hingegen 0,12 Prozent auf 4'063,72 Stellen nach.
In Hongkong gewinnt der Hang Seng 0,88 Prozent auf 25'402,80 Zähler.
Auf der Stimmung lastet vielerorts der ungelöste Nahostkonflikt. Die Ölpreise ziehen wieder an in Reaktion auf den jüngsten Vorstoss israelischer Streitkräfte im Libanon, notieren aber weit unter den Höchstständen, die sie im Zuge des Konflikts gesehen haben.
Technologiewerte profitieren derweil weiter von KI-Euphorie. Das zeigt sich besonders am südkoreanischen Aktienmarkt. Der Leitindex KOSPI steigt nach starken Exportdaten auf ein Rekordhoch. Im Mai stiegen die südkoreanischen Exporte so stark wie zuletzt vor rund 40 Jahren. Die durch künstliche Intelligenz (KI) angetriebene Nachfrage nach Chips liess den Wert der Lieferungen auf ein Rekordhoch steigen. Medienberichten zufolge wird NVIDIA-CEO Jensen Huang Ende dieser Woche nach Südkorea reisen, um Vertreter der dortigen Chipbranche zu treffen. Das befeuere die KI-Euphorie zusätzlich, heisst es.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
Trading Signals: Richemont: Luxus-Titel mit Kaufsignal
Richemont sendet gleich doppelt Kaufsignale: Charttechnisch hat die Aktie wichtige Widerstände überwunden, fundamental stützen robuste Zahlen. Die Chancen stehen gut, dass der SMI-Titel das Jahreshoch ins Visier nimmt.
Weiterlesen!In diesem Interview sprechen wir mit Tim Schäfer direkt aus New York über die sogenannten „Magnificent 7“ – also die grossen Tech-Giganten wie Microsoft, Apple, Amazon, Tesla oder NVIDIA. Nach dem riesigen KI-Hype der letzten Jahre stellt sich die Frage: Sind die Aktien noch attraktiv oder bereits zu teuer?
https://bxplus.ch/wall-street-live-mit-tim-schaefer/
Inside Trading & Investment
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Inside Fonds
Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
|---|---|
| 01.06.26 | ADC Therapeutics AG Act priv nom -C- / Generalversammlung |
| 01.06.26 | Adcorp Holdings LtdShs / Quartalszahlen |
| 01.06.26 | Adex Mining IncShs / Quartalszahlen |
| 01.06.26 | Algo Grande Copper Corp Registered Shs / Quartalszahlen |
| 01.06.26 | Allegiant Gold Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
| 01.06.26 | Alpha Teknova Inc Registered Shs / Generalversammlung |
| 01.06.26 | American Assets Trust Inc. / Generalversammlung |
| 01.06.26 | American Copper Development Corporation Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 01.06.26 | Ostermontag |
| 01.06.26 | Juni Feiertag |
| 01.06.26 | S&P Global Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | Capital Spending |
| 01.06.26 | Vorläufige Handelsbilanz |
| 01.06.26 | Fed-Chef Powell spricht |
| 01.06.26 | Jibun Bank Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | S&P Global Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | S&P Global Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | TD-MI Inflationsindikator (Jahr) |
| 01.06.26 | TD-MI Inflation Gauge (MoM) |
| 01.06.26 | ANZ Stellenanzeigen |
| 01.06.26 | RatingDog EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | Kerninflation ( Jahr ) |
| 01.06.26 | Handelsbilanz |
| 01.06.26 | Importe |
| 01.06.26 | Exporte |
| 01.06.26 | Inflation ( Jahr ) |
| 01.06.26 | Inflation (im Monatsvergleich) |
| 01.06.26 | Nevi Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | HSBC Manufacturing PMI |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Herstellung |
| 01.06.26 | Einzelhandelsumsätze (Monat) |
| 01.06.26 | Einzelhandelsumsätze (Jahr) |
| 01.06.26 | Nationwide Immobilienpreise s.a (Monat) |
| 01.06.26 | Nationwide Immobilienpreise n.s.a (Jahr) |
| 01.06.26 | RBA Rohstoffindex SDR (Jahr) |
| 01.06.26 | Reale Einzelhandelsumsätze (Jahr) |
| 01.06.26 | EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | Arbeitslosenquote |
| 01.06.26 | Arbeitslosenqoute |
| 01.06.26 | S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | HALPIM EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | Quartalsweise angegebenes Bruttoinlandsprodukt |
| 01.06.26 | Bruttoinlandsprodukt (QoQ) |
| 01.06.26 | Bruttoinlandsprodukt (BIP) (ggü. Vorjahr) |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex |
| 01.06.26 | SWME - Einkaufsmanagerindex |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe |
| 01.06.26 | HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.06.26 | HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.06.26 | M3 Geldmenge (Quartal) |
| 01.06.26 | M3 Geldmenge (Jahr) |
| 01.06.26 | Privatkredite (Jahr) |
| 01.06.26 | S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | Arbeitslosenquote |
| 01.06.26 | Kumulativer Industrieertrag |
| 01.06.26 | Industrieproduktion |
| 01.06.26 | Industrieproduktion |
| 01.06.26 | Haushaltsausgleich |
| 01.06.26 | Gesamtverkäufe von Neufahrzeugen |
| 01.06.26 | IMACEC |
| 01.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Industrie |
| 01.06.26 | S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.06.26 | S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 01.06.26 | Konstruktionsausgaben (Monat) |
| 01.06.26 | ISM Beschäftigungsindex für das verarbeitende Gewerbe |
| 01.06.26 | ISM Produktion Bezahlte Preise |
| 01.06.26 | ISM Index der Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe |
| 01.06.26 | ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe |
| 01.06.26 | Auktion 3-monatiger Treasury Bills |
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