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Geändert am: 21.01.2026 13:57:16
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Zollsorgen halten an: SMI und DAX tiefer -- Märkte in Fernost letztlich uneinheitlich
Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt präsentieren sich zur Wochenmitte unterhalb der Nulllinie. Am Mittwoch wiesen die wichtigsten asiatischen Indizes verschiedene Vorzeichen aus.
SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt tendiert zur Wochenmitte leichter.
Der SMI startete 0,3 Prozent im Minus bei 13'131,10 Punkten in die Sitzung und verbleibt auf rotem Terrain.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI folgen der Tendenz des Leitindex, nachdem sie 0,33 Prozent tiefer bei 18'139,56 Einheiten bzw. 0,33 Prozent schwächer bei 2'124,59 Stellen in den Handel gingen.
Der Schweizer Aktienmarkt bleibt am Mittwoch im Rückwärtsgang, und der Leitindex SMI hat seine Verluste noch etwas ausgeweitet. Die Anspannung unter Anlegern bleibt hoch, angesichts der weiter ungelösten Diskussion um Amerikas geplante Annexion von Grönland. Mit Spannung wird nun der Auftritt von Donald Trump am WEF in Davos am Nachmittag erwartet - zumal sich seine Ankunft durch eine kleine Flugzeugpanne wohl verzögert.
"Viele harte Makrodaten und auch Unternehmensergebnisse rücken angesichts der Gemengelage in den Hintergrund und der Markt wird nun genau auf das Auftreten und die Worte des US-Präsidenten achten - und natürlich auch auf die Reaktion der Europäer", sagte ein Händler. Insgesamt sei die zum Jahresstart positive Stimmung derzeit klar in Richtung Unsicherheit und Anspannung gekippt. Ein guter Indikator dafür sei der starke Anstieg des Goldpreises, der mittlerweile die nächste Marke von 5000 Dollar in den Blick nimmt.
DEUTSCHLAND
Am deutschen Aktienmarkt sind am Mittwoch tiefrote Vorzeichen zu sehen.
Der DAX verlor zu Beginn 0,27 Prozent auf 24'636,55 Punkte und gibt im Anschluss noch deutlicher ab.
Nachdem sich zuletzt die Unsicherheit wegen der Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump wieder verstärkt hat, warten Anleger gespannt auf dessen Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Trump hatte den jüngsten Rückschlag am Wochenende mit Zolldrohungen gegen acht europäische Länder im Streit um Grönland ausgelöst. Von seinem Rekordstand bei 25'507 Punkten aus der Vorwoche rutschte der DAX zwischenzeitlich um 1'000 Punkte ab und gab damit die Gewinne im laufenden Jahr von gut vier Prozent fast komplett wieder ab.
Der Anlagestratege Henry Morrison-Jones von der UBS erinnerte die Anleger daran, dass die so wichtigen Anleihemärkte für gewöhnlich zwischen dem vierten und sechsten Tag den Höhepunkt ihrer Reaktion auf Ankündigungen wie die neuen Trump-Pläne "Zölle 2.0" erreichen. Bislang sei sie recht moderat gewesen, so der Experte. Dabei wäre es gerade ein stärkerer Zinsanstieg, der Trump von aggressiver Rhetorik abbringen könnte.
WALL STREET
Die US-Börsen haben die verkürzte Handelswoche tief auf rotem Terrain begonnen.
Der Dow Jones verlor zur Startglocke bereits klar und rutschte anschliessend noch stärker ab. Er beendete den Handel 1,76 Prozent tiefer bei 48'488,77 Punkten.
Der NASDAQ Composite machte zur Eröffnung ebenfalls Verluste und tendierte auch weiterhin tief im Minus. Er schloss den Tag 2,39 Prozent schwächer bei 22'954,32 Einheiten ab.
Für den S&P 500 ging es zum Beginn der Sitzung deutlich abwärts. Auch im weiteren Verlauf ging es weiter runter. Schlussendlich wurden Verluste in Höher von 2,06 Prozent bei 6'796,93 Stellen verzeichnet.
An der Wall Street liessen sich am Dienstag deutliche Kursverluste beobachten. Nach dem feiertagsbedingten Handelspause am Montag reagierten die US-Anleger nun auf die Eskalation im Streit um Grönland. Präsident Donald Trump hatte am Wochenende erneut Anspruch auf die zu Dänemark gehörende Insel erhoben und europäischen NATO-Staaten Strafzölle angedroht, die Dänemark militärisch unterstützen. Die Europäische Union kündigte daraufhin entschiedene Gegenmassnahmen an.
Im Mittelpunkt des Interesses stand nun das Weltwirtschaftsforum in Davos. Während EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die geplanten US-Strafzölle am Dienstag als "Fehler" bezeichnete und die Souveränität Grönlands verteidigte, wird am Mittwoch die Rede von Präsident Trump erwartet.
Anders als erwartet stellte sich im Handelsverlauf noch heraus, dass es an diesem Dienstag doch noch keine Entscheidung über die Rechtmässigkeit schon geltender US-Zölle durch den Obersten Gerichtshof geben wird.
Im Fokus der Anleger stand zudem die Netflix-Bilanz, die nach US-Börsenschluss veröffentlicht wurde.
ASIEN
An den Börsen in Fernost waren am Mittwoch verschiedene Vorzeichen zu sehen.
In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 0,41 Prozent auf 52'774,64 Indexpunkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite leichte 0,08 Prozent höher bei 4'116,94 Einheiten.
Deutlicher aufwärts ging es unterdessen in Hongkong: Der Hang Seng präsentierte sich schlussendlich mit einem Plus von 0,37 Prozent auf 26'585,06 Stellen.
Die Blicke waren vor allem auf die Entwicklungen um Grönland gerichtet. US-Präsident Donald Trump will sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit europäischen Politikern treffen. Der Markt hofft auf eine einvernehmliche Lösung. Daneben stand weiter Japan im Fokus, wo es am Vortag mit der Sorge um übermässig aggressive fiskalische Massnahmen zu Turbulenzen am Anleihemarkt mit einem starken Ausverkauf von japanischen Staatsanleihen gekommen war. Im Zuge dessen war die Rendite zehnjähriger Papiere auf den höchsten Stand seit 27 Jahren geklettert. Die Finanzministerin des Landes ist jedoch zuversichtlich, dass die Situation nicht ausser Kontrolle geraten wird.
"Japans Plan für die Emission von Staatsanleihen ist sorgfältig ausgearbeitet", so Satsuki Katayama in einem Bloomberg-Interview am Rande des Weltwirtschaftsforums. "Ich glaube, das japanische Finanzministerium ist vielleicht die aufmerksamste Behörde der Welt, wenn es darum geht, einen detaillierten und sorgfältigen Dialog mit den Marktteilnehmern zu führen." Sie ergänzte, das Ministerium habe die notwendigen Massnahmen ergriffen, um die Marktstabilität zu sichern. Sie sei zuversichtlich, dass der Markt in der Lage sei, das Angebot an Staatsanleihen aufzunehmen. Aktuell fällt die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen um 9 Basispunkte auf 2,29 Prozent.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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