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Geändert am: 21.01.2026 22:04:48

US-Börsen beenden Handel stark im Plus -- SMI schliesst stabil -- DAX schlussendlich tiefer -- Märkte in Fernost letztlich uneinheitlich

Der heimische Aktienmarkt präsentierte sich zur Wochenmitte stabil, während der deutsche Leitindex abgab. Der Dow legte hingegen kräftig zu. Am Mittwoch wiesen die wichtigsten asiatischen Indizes verschiedene Vorzeichen aus.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt tendierte zur Wochenmitte seitwärts.

Der SMI war mit einem moderaten Abschlag gestartet und fiel dann zunächst tiefer in rotes Terrain. Nach der mit Spannung erwarteten Rede von Donald Trump in Davos konnten die Verluste jedoch eingegrenzt werden. Letztlich schloss der Leitindex nur 0,10 Prozent schwächer bei 13'156,81 Punkten.
Auch die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI konnten sich nach einem negativen Start im weiteren Verlauf wieder der Nullllinie annähern und beendeten den Handel 0,04 Prozent höher bei 18'205,85 Einheiten bzw. 0,19 Prozent fester bei 2'135,55 Stellen.

Die Trump-Administration will sich weiterhin Grönland aneignen. Jedoch sagte US-Präsident Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, er werde dafür keine Gewalt anwenden.

Das Europäische Parlament hat derweil die Arbeiten zur rechtlichen Umsetzung des Handelsabkommens zwischen den USA und der EU ausgesetzt, nachdem Präsident Donald Trump damit gedroht hatte, wegen Grönland Zölle gegen einige europäische Länder zu verhängen, wie ein hochrangiger Parlamentarier mitteilte. Durch diese Entscheidung wird der Plan der EU, die Zölle auf eine Reihe von US-Industrieprodukten zu senken, vorerst auf Eis gelegt. Die Zollsenkungen wurden als Teil eines Handelsabkommens zwischen den USA und der EU vereinbart, das erstmals im vergangenen Sommer angekündigt wurde, aber noch der Zustimmung der Parlamentarier bedarf, um vollständig in Kraft zu treten.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt waren am Mittwoch tiefrote Vorzeichen zu sehen.

Der DAX rutschte nach einer schwachen Eröffnung zunächst noch tiefer in die Verlustzone. Am Nachmittag konnte das Minus jedoch eingegrenzt werden und der deutsche Leitindex ging schlussendlich nur 0,58 Prozent leichter bei 24'560,98 Punkten aus der Sitzung.

US-Präsident Donald Trump hat seine Forderung bekräftigt, dass die USA die zu Dänemark gehörige Insel Grönland übernehmen müsse. In seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos begründete Trump seine Forderung damit, dass die USA "dieses Stück Eis" für seine Verteidigung brauchten. "Die Leute glauben, ich werde Gewalt anwenden, aber ich muss keine Gewalt anwenden und ich werde keine Gewalt anwenden", versicherte er jedoch.

WALL STREET

Die US-Börsen konnten am Mittwoch deutlich zulegen.

So eröffnete der Dow Jones mit einem knappen Gewinn und baute diesen anschliessend kräftig aus. Sein Schlussstand: 49'077,23 Punkte (+1,21 Prozent).
Auch der NASDAQ Composite zog deutlich an, nachdem er bereits zum Start gestiegen war. Er ging 1,18 Prozent stärker bei 23'224,82 Punkten aus dem Handel.

US-Präsident Donald Trump will die angekündigten Strafzölle gegen Deutschland und andere europäische Länder zum 1. Februar nun doch nicht verhängen. Zur Begründung verwies er auf der Plattform Truth Social auf einen Rahmen für eine künftige Vereinbarung über Grönland und die Arktis, der nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte entstanden sei. Details nannte Trump nicht.
Die Lösung werde, sofern sie umgesetzt werde, für die USA und alle Nato-Staaten von Vorteil sein, erklärte Trump. Auf dieser Grundlage werde er auf die für Anfang Februar geplanten Zölle verzichten. Zugleich bekräftigte er seine Forderung nach einem Verkauf Grönlands von Dänemark an die USA und kündigte weitere Gespräche zum Raketenabwehrprojekt "Golden Dome" an.

Zuvor hatte Trump unter Verweis auf den Grönland-Konflikt Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Nato-Staaten angedroht. Ein für Donnerstag geplanter EU-Sondergipfel zu dem Thema soll dennoch stattfinden.

ASIEN

An den Börsen in Fernost waren am Mittwoch verschiedene Vorzeichen zu sehen.

In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 0,41 Prozent auf 52'774,64 Indexpunkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite leichte 0,08 Prozent höher bei 4'116,94 Einheiten.

Deutlicher aufwärts ging es unterdessen in Hongkong: Der Hang Seng präsentierte sich schlussendlich mit einem Plus von 0,37 Prozent auf 26'585,06 Stellen.

Die Blicke waren vor allem auf die Entwicklungen um Grönland gerichtet. US-Präsident Donald Trump will sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit europäischen Politikern treffen. Der Markt hofft auf eine einvernehmliche Lösung. Daneben stand weiter Japan im Fokus, wo es am Vortag mit der Sorge um übermässig aggressive fiskalische Massnahmen zu Turbulenzen am Anleihemarkt mit einem starken Ausverkauf von japanischen Staatsanleihen gekommen war. Im Zuge dessen war die Rendite zehnjähriger Papiere auf den höchsten Stand seit 27 Jahren geklettert. Die Finanzministerin des Landes ist jedoch zuversichtlich, dass die Situation nicht ausser Kontrolle geraten wird.

"Japans Plan für die Emission von Staatsanleihen ist sorgfältig ausgearbeitet", so Satsuki Katayama in einem Bloomberg-Interview am Rande des Weltwirtschaftsforums. "Ich glaube, das japanische Finanzministerium ist vielleicht die aufmerksamste Behörde der Welt, wenn es darum geht, einen detaillierten und sorgfältigen Dialog mit den Marktteilnehmern zu führen." Sie ergänzte, das Ministerium habe die notwendigen Massnahmen ergriffen, um die Marktstabilität zu sichern. Sie sei zuversichtlich, dass der Markt in der Lage sei, das Angebot an Staatsanleihen aufzunehmen. Aktuell fällt die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen um 9 Basispunkte auf 2,29 Prozent.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
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21.01.26 Kern-Verbraucherpreisindex (Jahr)
21.01.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
21.01.26 Erzeugerpreisindex - Kernrate Output n.s.a. (Jahr)
21.01.26 Einzelhandelspreisindex (Jahr)
21.01.26 Erzeugerpreisindex - Output (Monat) n.s.a
21.01.26 Erzeugerpreisindex - Input n.s.a (Monat)
21.01.26 Erzeugerpreisindex - Output n.s.a (Jahr)
21.01.26 Erzeugerpreisindex - Kernrate Output n.s.a. (Monat)
21.01.26 Verbraucherpreisindex (Jahr)
21.01.26 Weltwirtschaftsforum - Davos
21.01.26 Producer Price Index - Input (YoY) n.s.a
21.01.26 ECB's President Lagarde speech
21.01.26 Bank Indonesia Rate
21.01.26 Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich)
21.01.26 Consumer Price Index (YoY)
21.01.26 ECB's Escrivá speech
21.01.26 Unemployment Rate
21.01.26 ECB's Villeroy speech
21.01.26 EZB-Mitglied Panetta spricht
21.01.26 DCLG House Price Index (YoY)
21.01.26 30-y Bond Auction
21.01.26 Retail Sales (YoY)
21.01.26 Einzelhandelsumsätze ( Jahr )
21.01.26 Retail Sales (MoM)
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21.01.26 Rohstoffpreisindex
21.01.26 US-Präsident Donald Trump spricht
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21.01.26 Pending Home Sales (MoM)
21.01.26 Konstruktionsausgaben (Monat)
21.01.26 EZB-Präsidentin Lagarde spricht
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