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Geändert am: 23.01.2026 11:08:27

SMI vor dem Wochenende etwas leichter -- DAX wenig bewegt -- Asiens Börsen letztlich höher

Während der heimische Aktienmarkt vor dem Wochenende leichte Verluste einsteckt, tendiert der deutsche Leitindex seitwärts. Am Freitag bewegten sich die wichtigsten asiatischen Indizes auf grünem Terrain.

SCHWEIZ

Anleger am Schweizer Aktienmarkt halten sich am Freitag zurück.

So ging der SMI mit Verlusten von 0,39 Prozent bei 13'176,56 Punkten in den Handel und bewegte sich auch anschliessend auf rotem Terrain. Aktuell wird das Minus kleiner.
Auch die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI präsentieren sich eine Spur tiefer, nachdem sie die Sitzung 0,35 Prozent leichter bei 18'250,86 Zählern, bzw. 0,46 Prozent schwächer bei 2'137,29 Stellen.

Der Schweizer Aktienmarkt präsentiert sich zum Wochenschluss etwas schwächer. Die Hoffnungen auf eine nachhaltige Entspannung bei den geopolitischen Brandherden Grönlandkonflikt und Ukrainekrieg seien bereits wieder gewissen Zweifeln gewichen, ob die Entspannung wirklich von Dauer sei, meint ein Händler. Denn zu oft schon habe der US-Präsident eine unerwartete Volte vollzogen. Das Misstrauen zeige sich auch darin, dass die Edelmetalle Gold und Silber weiterhin auf Rekordkurs seien und auch der Franken kaum etwas von seiner Stärke eingebüsst habe, heisst es weiter.

Am Vortag hatte ein Rahmenabkommen zur Zukunft Grönlands für Zuversicht gesorgt und die Kurse weltweit steigen lassen. In diesem Zusammenhang hat Trump auch die Zollankündigungen gegenüber mehreren europäischen Ländern wieder zurückgenommen. Ausserdem keimten neue Hoffnungen auf ein Ende des Ukrainekriegs auf. Und auch zur US-Notenbank Fed gab es positive News. So äusserte das Oberste Gericht der USA Zweifel an der rechtmässigen Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook und betonte die Unabhängigkeit der Notenbank. Doch alle diese Fragen seien noch nicht wirklich gelöst. Zudem dürfte bei den transatlantischen Beziehungen inzwischen einiges Geschirr zerschlagen worden sein, was für eine erhöhte Unsicherheit sorge. Damit dürfte der Markt auch volatil bleiben, heisst es weiter.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt kommt am Freitag nicht von der Stelle.

So eröffnete der DAX die Sitzung vor dem Wochenende mit einem Minus von 0,15 Prozent bei 24'819,94 Stellen und pendelt auch anschliessend in einer engeren Range um die Nulllinie.

Nach der Stabilisierung am Vortag bewegt sich der deutsche Leitindex am Freitag leicht abwärts. "Die Details zum Grönland-Deal sind an der Börse gut angekommen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Am Donnerstag hätten die Anleger wieder "im grossen Stil gekauft" - mit dem höchsten Handelsumsatz in den 40 Dax-Werten in diesem Jahr.

"Ruhe bewahren, Absicherung betreiben und weitermachen", lautet am Morgen die Empfehlung des Barclays-Analysten Emmanuel Cau. Die rasche Deeskalation der Grönlandkrise deute darauf hin, dass die Trump-Regierung wenig Toleranz für eine gestresste Marktsituation zeige.

WALL STREET

Die US-Börsen legten am Donnerstag zu.

Der Dow Jones hat die Sitzung mit Gewinnen begonnen und stieg auch anschliessend weiter. Er verabschiedete sich letztlich 0,63 Prozent stärker bei 49'384,01 Punkten.
Der NASDAQ Composite bewegte sich ebenfalls auf positivem Terrain, nachdem er den Handelstag bereits fester startete. Sein Schlussstand: 23'436,02 Zähler (+0,91 Prozent).

Die US-Börsen haben am Donnerstag dank des etwas entschärften geopolitischen Konflikts um Grönland und gemilderter Handelsspannungen zwischen den USA und Europa an ihre Vortageserholung angeknüpft.

Für die deutlichen Kursgewinne am Mittwoch hatte die Nachricht gesorgt, dass es keine US-Strafzölle gegen acht europäische Länder einschliesslich Deutschland zum 1. Februar geben soll, die Donald Trump wegen des Streits um Grönland angedroht hatte.

Der US-Präsident hatte zudem ein Rahmenabkommen mit der Nato zur Beilegung des jüngsten Streits um Grönland angekündigt. Zuvor hatte Trump noch seinen Anspruch bekräftigt, Grönland müsse aus Sicherheitsgründen an die USA übergehen, gleichzeitig aber in diesem Fall die Anwendung von Gewalt ausgeschlossen. Anleger atmen nun weiter durch, bleiben aber ob der Unberechenbarkeit Trumps auf der Hut.

ASIEN

Vor dem Wochenende legten die wichtigsten asiatischen Indizes zu.

In Tokio gewann der Nikkei 225 schliesslich 0,29 Prozent zu auf 53'846,87 Indexpunkte.

Auf dem chinesischen Festland war ebenso eine positive Tendenz zu erkennen: Der Shanghai Composite notierte letztlich 0,33 Prozent höher bei 4'136,16 Einheiten.

Aufwärts ging es unterdessen auch in Hongkong: Der Hang Seng präsentierte sich zwischenzeitlich 0,45 Prozent fester bei 26'749,51 Stellen.

Mit einer leicht positiven Tendenz zeigten sich die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenausklang. Die Bank of Japan (BoJ) bestätigte wie erwartet den Leitzins bei 0,75 Prozent. Die Zentralbank hob die Zinsen im Dezember auf dieses Niveau - den höchsten Stand seit drei Jahrzehnten - an. Die erste BoJ-Sitzung in diesem Jahr fand vor dem Hintergrund von Turbulenzen am Anleihemarkt, Sorgen um die Regierungspolitik und einem volatilen Yen statt. In ihrem vierteljährlichen Ausblick hielt die BoJ an der Einschätzung fest, dass die zugrunde liegende Inflation - die volatile und vorübergehende Faktoren ausklammert - in naher Zukunft ihr Ziel von 2 Prozent erreichen wird.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 13’712.61 19.45 SFIBXU
Short 13’984.05 13.92 BI7SCU
Short 14’514.15 8.94 B0PS9U
SMI-Kurs: 13’193.46 23.01.2026 10:53:57
Long 12’615.75 19.45 SYWB0U
Long 12’340.13 13.92 SRZBNU
Long 11’816.99 9.00 SVFBVU
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Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
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23.01.26 Jibun Bank Manufacturing PMI
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