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Geändert am: 23.01.2026 22:23:11

US-Börsen schliessen ohne gemeinsame Richtung -- SMI geht leichter ins Wochenende -- DAX schliesst fester -- Asiens Börsen letztlich höher

Während der heimische Aktienmarkt Verluste einsteckte, tendierte der deutsche Leitindex aufwärts. Der Dow zeigte sich im Freitagshandel mit Minuszeichen. Am Freitag bewegten sich die wichtigsten asiatischen Indizes auf grünem Terrain.

SCHWEIZ

Anleger am Schweizer Aktienmarkt hielten sich am Freitag zurück.

So baute der SMI seine anfänglichen Verlusten anschliessend noch aus und ging 0,61 Prozent tiefer bei 13'147,13 Punkten ins Wochenende.
Auch die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI blieben nach einem netativen Start in rotem Terrain und beendeten den Handelstag mit Abschlägen von 0,51 Prozent bei 18'221,56 Zählern, bzw. 0,72 Prozent bei 2'131,64 Stellen.

Trotz aller positiver Zeichen im Zusammenhang mit der "Grönland-Frage" und der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Ukrainekriegs blieben die Anleger vorsichtig, hiess es am Markt. Zudem dominierten weiterhin Zweifel, dass sich die geopolitischen Brandherde nach der jüngsten Volte des US-Präsidenten Donald Trump wirklich dauerhaft entspannten. Dies auch, weil Trump ja immer wieder für Überraschungen gut sei. "Was heute gilt, ist morgen eventuell schon Makulatur", sagte ein Händler. Daher sei noch unklar, in welche Richtung der Markt letztlich weitergehe. "Wir bleiben damit auf Richtungssuche", so ein anderer Händler.

Am Vortag hatte ein Rahmenabkommen zur Zukunft Grönlands für Zuversicht gesorgt und die Kurse weltweit steigen lassen. Zudem hatte Trump auch die Zollankündigungen gegenüber mehreren europäischen Ländern wieder zurückgenommen. Ausserdem keimten neue Hoffnungen auf ein Ende des Ukrainekriegs auf. Und auch zur US-Notenbank Fed gab es positive Neuigkeiten. So äusserte das Oberste Gericht der USA Zweifel an der rechtmässigen Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook. Doch alle diese Fragen seien noch nicht wirklich gelöst, heisst es weiter am Markt. Dass das Misstrauen anhalte, zeige sich denn auch darin, dass die Edelmetalle Gold und Silber den Rekordkurs fortsetzten und auch der Franken kaum etwas von seiner Stärke eingebüsst habe, hiess es am Markt.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt legte am Freitag vorsichtig zu.

So hatte der DAX die Sitzung vor dem Wochenende mit einem kleinen Minus eröffnet und pendelte auch anschliessend in einer engeren Range um die Nulllinie. Am Abend schloss er mit einem kleinen Zuwachs von 0,18 Prozent bei 24'900,71 Stellen.

Nach der Stabilisierung am Vortag bewegte sich der deutsche Leitindex am Freitag nur wenig. "Die Details zum Grönland-Deal sind an der Börse gut angekommen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Am Donnerstag hätten die Anleger wieder "im grossen Stil gekauft" - mit dem höchsten Handelsumsatz in den 40 DAX-Werten in diesem Jahr. Nun agierten sie vor dem Wochenende wieder zurückhaltender.

Die Europäische Kommission will derweil verhindern, dass am 7. Februar eine Reihe von Importzöllen auf US-Waren in Kraft treten, nachdem sich die transatlantischen Spannungen zuletzt entspannt haben. Ein Sprecher der Kommission sagte am Freitag vor Journalisten, dass in Kürze ein Gesetzesvorschlag vorlegt werde, mit dem die derzeit gültige Aussetzung von Zöllen verlängert wird.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Freitag ohne gemeinsame Richtung.

Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung in der Verlustzone und gab zum Handelsschuss um 0,58 Prozent auf 49'098,71 Zähler nach.
Der NASDAQ Composite verbrachte nach leicht negativem Handelsstart den Rest der Sitzung um Plus und legte um 0,28 Prozent auf 23'501,24 Punkte zu.

Nach zweitägiger Erholung hat sich am US-Aktienmarkt am Freitag keine einheitliche Tendenz ausgebildet. Standardwerte gaben nach, im Tech-Sektor war die Stimmung etwas besser.

Geprägt war die turbulente Handelswoche von geopolitischen und handelspolitischen Spannungen wie dem vorerst entschärften Konflikt um Grönland und den zurückgenommenen Strafzolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen acht europäische Länder. Die Stimmung der US-Verbraucher hellte sich im Januar stärker auf als erwartet, wie am Freitag eine zweite Schätzung des von der Universität Michigan erhobenes Konsumklimas zeigte.

ASIEN

Vor dem Wochenende legten die wichtigsten asiatischen Indizes zu.

In Tokio gewann der Nikkei 225 schliesslich 0,29 Prozent zu auf 53'846,87 Indexpunkte.

Auf dem chinesischen Festland war ebenso eine positive Tendenz zu erkennen: Der Shanghai Composite notierte letztlich 0,33 Prozent höher bei 4'136,16 Einheiten.

Aufwärts ging es unterdessen auch in Hongkong: Der Hang Seng präsentierte sich zwischenzeitlich 0,45 Prozent fester bei 26'749,51 Stellen.

Mit einer leicht positiven Tendenz zeigten sich die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenausklang. Die Bank of Japan (BoJ) bestätigte wie erwartet den Leitzins bei 0,75 Prozent. Die Zentralbank hob die Zinsen im Dezember auf dieses Niveau - den höchsten Stand seit drei Jahrzehnten - an. Die erste BoJ-Sitzung in diesem Jahr fand vor dem Hintergrund von Turbulenzen am Anleihemarkt, Sorgen um die Regierungspolitik und einem volatilen Yen statt. In ihrem vierteljährlichen Ausblick hielt die BoJ an der Einschätzung fest, dass die zugrunde liegende Inflation - die volatile und vorübergehende Faktoren ausklammert - in naher Zukunft ihr Ziel von 2 Prozent erreichen wird.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Wirtschaftsdaten

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23.01.26 Gfk Verbrauchervertrauen
23.01.26 Jibun Bank Manufacturing PMI
23.01.26 Jibun Bank Services PMI
23.01.26 BoJ Monetary Policy Statement
23.01.26 BoJ Outlook Report
23.01.26 Zinsentscheidung der BoJ
23.01.26 Customs-Based Trade Balance
23.01.26 Consumer Price Index (YoY)
23.01.26 HSBC Services PMI
23.01.26 HSBC Manufacturing PMI
23.01.26 HSBC Composite PMI
23.01.26 BoJ Pressekonferenz
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23.01.26 Einzelhandelsumsätze ohne Treibstoff (Monat)
23.01.26 Einzelhandelsumsätze (Monat)
23.01.26 Weltwirtschaftsforum - Davos
23.01.26 Retail Sales (YoY)
23.01.26 Unemployment Rate
23.01.26 Industrial Outlook
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23.01.26 Unemployment Rate (3M)
23.01.26 Business Climate in Manufacturing
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23.01.26 BoE-Mitglied Greene spricht
23.01.26 S&P Global Services PMI
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23.01.26 EZB-Präsidentin Lagarde spricht
23.01.26 M3-Geldmenge
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23.01.26 Industrieertrag
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23.01.26 Michigan Consumer Expectations Index
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