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12.02.2026 07:31:58

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ TAGESTHEMA +++++

Siemens ist im abgelaufenen Quartal in allen drei Konzernbereichen deutlich profitabel gewachsen und hat auf dieser Basis ihren Ausblick für das neue Geschäftsjahr 2025/26 angehoben. Den um Effekte aus der Kaufpreisallokation bereinigten Gewinn je Aktie erwartet der Technologiekonzern nun zwischen 10,70 und 11,10 Euro statt wie bisher zwischen 10,40 und 11,00 Euro.

BERICHTET PROG PROG

1. QUARTAL 1Q25/26 ggVj 1Q25/26 ggVj 1Q24/25

Auftragseingang 21.371 +7% 20.836 +4% 20.065

Umsatz 19.139 +4% 19.097 +4% 18.353

Vergleichbares Umsatzwachstum 8,0 -- 7,0 -- 3,0

Ergebnis nach Steuern/Dritten 2.030 -45% 1.595 -57% 3.705

Ergebnis je Aktie 2,60 -45% 2,04 -57% 4,71

Ergebnis je Aktie vor PPA 2,80 -42% 2,24 -54% 4,86

AUSBLICK Gj 2025/26 - das Unternehmen erwartet:

- Umsatz: auf vergleichbarer Basis von 6% bis 8%

- Auftragseingang zu Umsatzerlösen (Book-to-Bill-Verhältnis) von über 1

- Ergebnis je Aktie (pre PPA): 10,70 bis 11,10 Euro (bisher: 10,40 bis 11,00 Euro)

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Umsatzwachstum und Margen in Prozent;

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

CANCOM (08:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr (in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie und Dividende in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

PROG PROG PROG

GESAMTJAHR 2025 Gj25 ggVj Zahl Gj24

Umsatz 1.723 -1% 4 1.738

EBITDA 102 -10% 5 113

EBITDA-Marge 5,9 -- -- 6,5

Ergebnis nach Steuern/Dritten 25 -25% 5 34

Ergebnis je Aktie unverwässert 0,82 -17% 5 0,99

Dividende je Aktie 1,00 0% 5 1,00

Weitere Termine:

07:00 BE/Anheuser-Busch Inbev SA, Jahresergebnis

07:00 DE/Carl Zeiss Meditec AG, ausführliches Ergebnis 1Q

07:00 DE/KWS Saat SE & Co KGaA, Ergebnis 1H

07:30 NL/Adyen NV, Jahresergebnis

07:30 JP/Softbank Corp, Ergebnis 3Q

08:00 FR/Hermes International SCA, Jahresergebnis

08:00 GB/British American Tobacco plc (BAT), Jahresergebnis

08:00 GB/Unilever plc, Jahresergebnis

08:00 DE/Verbio Vereinigte BioEnergie AG, Ergebnis 1H

08:00 GB/Relx plc, Jahresergebnis

08:30 JP/Softbank Group Corp, Ergebnis 3Q

09:00 DE/Hamburg Commercial Bank AG, vorläufiges Jahresergebnis (14:00 Analystenkonferenz)

09:25 JP/Nissan Motor Co Ltd, Ergebnis 3Q

10:00 DE/Aurubis AG, HV

18:00 FR/L'Oreal SA, Jahresergebnis

22:00 US/Airbnb Inc, Ergebnis 4Q

22:00 US/Expedia Group Inc, Ergebnis 4Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Aktie Dividende

Fortec Elektronik: 0,40 EUR

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- GB

08:00 BIP (1. Veröffentlichung) 4Q

PROGNOSE: +0,2% gg Vq/+1,2% gg Vj

3. Quartal: +0,1% gg Vq/+1,3% gg Vj

08:00 BIP Dezember

PROGNOSE: +0,1% gg Vm/+1,1% gg Vj

zuvor: +0,3% gg Vm/+1,4% gg Vj

Drei-Monats-Rate

PROGNOSE: k.A.

3. Quartal: +0,1% gg Vq/+1,3% gg Vj

08:00 Handelsbilanz Dezember

PROGNOSE: -22,5 Mrd GBP

zuvor: -23,7 Mrd GBP

08:00 Industrieproduktion Dezember

PROGNOSE: 0,0% gg Vm/+1,5% gg Vj

zuvor: +1,1% gg Vm/+2,3% gg Vj

- US

14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

PROGNOSE: 225.000

zuvor: 231.000

16:00 NAR, Verkauf bestehender Häuser Januar

PROGNOSE: -4,6% gg Vm

zuvor: +5,1% gg Vm

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell:

Index zuletzt +/- %

DAX Futures 25.036,00 +0,2%

E-Mini-Future S&P-500 6.981,75 +0,3%

E-Mini-Future Nasdaq-100 25.334,50 +0,2%

Nikkei-225 (Tokio) 57.786,63 +0,2%

Hang-Seng (Hongk.) 26.966,07 -1,1%

Shanghai-Comp. 4.130,47 -0,0%

Mittwoch:

DAX 24.856,15 -0,5%

DAX-Future 24.984,00 -0,3%

XDAX 24.910,46 +0,2%

MDAX 31.618,89 -1,1%

TecDAX 3.607,03 -1,2%

SDAX 18.089,79 -1,2%

Euro-Stoxx-50 6.035,64 -0,2%

Stoxx-50 5.158,55 +0,1%

Dow-Jones 50.121,40 -0,1%

S&P-500 6.941,47 -0,0%

Nasdaq Composite 23.066,47 -0,2%

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit einem abwartenden Markt rechnen Händler. Nach dem US-Arbeitsmarktbericht am Vortag wird nun auf die noch wichtigeren US-Verbraucherpreise am Freitag gewartet. "Die Märkte sitzen zwischen zwei Stühlen", sagt ein Hänlder. Erst mit der US-Inflation runde sich das Bild für die US-Notenbank und die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen ab. Der US-Arbeitsmarkt hatte sich robust gezeigt und keinen Grund für sinkende US-Zinsen geliefert. Eine deutlich geringere Inflationsrate könnte dies aber egalisieren. Die Vorgaben von Wall Street zementieren die Zweiteilung der Technologiewerte: Verlierer sind Unternehmen mit hohen KI-Investitionskosten - Gewinner die Chip-Produzenten als Empfänger der Zahlungsströme. Der DAX sieht indes nach Händlerangaben sehr stark aus und lauert nur auf einen Ausbruch nach oben. Der Vormittag dürfte zunächst von einer Welle an Quartalszahlen geprägt sein.

Rückblick: Knapp behauptet - Der überraschend starke US-Arbeitsmarktbericht dämpfte Zinssenkungserwartungen am breiten Markt. Die Viertquartalszahlen von ABN Amro (-2,5%) erfüllten die Erwartungen nicht. Mit kräftigen Aufschlägen von 11,6 Prozent zeigten sich Ahold Delhaize. Der Umsatz traf den erwarteten Rahmen, die Gewinnkennziffern legten im vierten Quartal aber etwas stärker zu als erwartet. London Stock Exchange schlossen leicht höher. Hintergrund war ein FT-Bericht, laut dem der aktivistische Investor Elliott Management einen signifikanten Anteil an dem Börsenbetreiber erworben hat. Global standen die Aktien der Wertpapierhandelshäuser unter Druck. In Europa verlor der Sektor der Finanzdienstleister 2 Prozent - belastet von Befürchtungen, KI-Anwendungen könnten das Geschäftsmodell der Unternehmen bedrohen.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas leichter - Siemens Energy (+8,4%) legte laut RBC sehr starke Erstquartalszahlen vor. Commerzbank gaben dagegen um 2 Prozent nach. Die Ergebnisse für das vierte Quartal und der aktualisierte Ausblick fielen laut KBW etwas enttäuschend aus. Quer durch die Bank ging es für die Aktien aus dem Immobiliensektor nach oben. Vonovia legten um 2,8 Prozent zu, Tag Immobilien um 2,9 und LEG Immobilien um 3,3 Prozent. Flatexdegiro schlossen knapp 11 Prozent tiefer. Für Jefferies war der Auslöser, dass KI-basierte Anwendungen die etablierten Geschäftsmodelle im Sektor disruptieren und die Margenprofile dieser Unternehmen unter Druck setzen könnten. Als "überraschend gut" wurden die Geschäftszahlen von Schott Pharma (+6,4%) eingestuft. Die Aktien des Wettbewerbers Gerresheimer brachen dagegen um gut 31 Prozent ein. Die Verschiebung des Jahres- und Konzernabschlusses wegen zusätzlicher Prüfungen belaste das Vertrauen in die Bilanzqualität aufs Neue erheblich, wie es bei der DZ Bank hiess.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem recht lebhaften Handel berichtete ein Händler von Lang & Schwarz. Deutsche Börse stiegen um 0,2 Prozent (siehe Tagesthema). SAP wurden 0,7 Prozent fester getaxt. Der Teilnehmer sprach von einer Erholung, nachdem die Aktie im Xetra-Handel um 5,2 Prozent eingeknickt war. Auf die nach US-Handelsschluss veröffentlichten Cisco-Zahlen habe die SAP-Aktie nicht reagiert. Continental reagierten nicht auf den Zahlenausweis von Mitbewerber Michelin und zeigten sich unverändert.

USA - AKTIEN

Knapp behauptet - Nach einem unerwartet stark ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht hat sich die Wall Street mit einer leicht negativen Tendenz gezeigt. Die unerwartet gute Beschäftigungslage sprach eher gegen baldige Zinssenkungen - dies belastete die Börsen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bis Juni zu keinen Zinssenkungen kommt, stieg laut CME FedWatch Tool nach den Daten von 24,8 auf 40,2 Prozent. Moderna fielen um 3,6 Prozent, nachdem die US-Gesundheitsbehörde FDA die Prüfung zur Vermarktung eines neuen Grippeimpfstoffs abgelehnt hatte. T-Mobile US hatte im vierten Quartal weniger neue Mobilfunkkunden gewonnen als erwartet. Der Gewinn je Aktie lag deutlich unterhalb der Prognosen - der Umsatz aber darüber. Zudem war die Kundenentwicklung beim 5G-Breitbanddienst positiv. Für die Aktie ging es nach anfänglichen Verlusten 5,1 Prozent nach oben. Lyft stürzten nach durchwachsenen Geschäftszahlen um 17 Prozent ab. Die Zahl der aktiven Fahrgäste und der Fahrten verfehlte die Erwartungen. Uber verloren 3,4 Prozent.

USA - ANLEIHEN

Die Renditen zogen mit den starken Arbeitsmarktdaten leicht an, im Zehnjahresbereich ging es um 3,0 Basispunkte auf 4,17 Prozent nach oben. Bei einer Emission zehnjähriger US-Staatsanleihen wurde die geringste Beteiligung indirekter Bieter, wozu ausländische Zentralbanken gehören, seit August verzeichnet. Zuletzt hatte China eine verstärkte Abkehr von US-Staatsanleihen angemahnt.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 12, 2026 01:31 ET (06:31 GMT)

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