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Geändert am: 13.03.2026 11:43:29

SMI stabil -- DAX leichter -- Asiens Börsen letztlich tiefer

Der heimische Aktienmarkt kann seine Verluste eindämmen. Der deutsche Aktienmarkt macht am Freitag weiter Verluste. An den asisatischen Börsen dominierten zum Wochenende die Bären.

SCHWEIZ

Anleger am heimischen Aktienmarkt sind am Freitag unentschlossen.

Der SMI stieg 0,5 Prozent leichter bei 12'778,54 Einheiten in die Sitzung ein und verzeichnete zunächst auch im weiteren Verlauf Verluste. Gegen Mittag konnte er seine Verluste jedoch ausgleichen. Inzwischen notiert er in einer engen Handelsspanne um die Nulllinie.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI bewegen sich ebenfalls auf stabilem Niveau, nachdem sie zum Sitzungsstart 0,22 Prozent auf 17'919,26 Punkte bzw. 0,49 Prozent auf 2'028,11 Stellen einbüssten.

Am zehnten Handelstag seit dem Kriegsausbruch im Iran lässt sich am Schweizer Aktienmarkt zu Wochenschluss ein schwacher Handel beobachten. Richtungsweisend für die Anleger ist und bleibt die Entwicklung am Energiemarkt, denn Gas- und Ölpreise sind der Gradmesser für Konjunktur- und Inflationssorgen. Und hier ist die Lage momentan vergleichsweise ruhig.

Der Mechanismus seit Beginn des Konflikts ist immer gleich: Ölpreis rauf, Aktienkurse runter - und umgekehrt. Aktuell pendelt der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent um 100 US-Dollar, nachdem er am Montag mit fast 120 Dollar noch auf den höchsten Stand seit 2022 geschossen war.

Die Freigabe von Reserven durch die Internationale Energieagentur (IEA) hat aber insgesamt nur wenig Druck aus dem Kessel genommen. In einem weiteren Versuch, die Spannungen auf der Angebotsseite etwas zu lindern, kündigten die USA am späten Donnerstag an, vorübergehend den Verkauf von auf Schiffen gelagertem russischem Öl zu erlauben

Die Stimmung kann aber jederzeit wieder brenzlig werden. Denn der Iran droht mit Angriffen auf die Öl- und Gasvorkommen der Region und griff bereits Öltanker im Persischen Golf an. Gleichzeitig hat der Iran offenbar auch damit begonnen, die Seestrasse von Hormus zu verminen.

Sollten die hohen Energiepreise die Inflation nachhaltig ansteigen lassen, droht der Wirtschaft eine zusätzliche Belastung. Bereits setzten viele Investoren darauf, dass die EZB wegen der steigenden Energiepreise bald die Zinsen anhebt.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt sinkt vor dem Wochenende.

Der DAX notierte zur Startglocke 0,88 Prozent leichter bei 23'381,91 Einheiten und bewegt sich anschliessend weiter auf rotem Terrain.

Fast zwei Wochen nach Kriegsausbruch im Iran bewegt sich der DAX nochmals auf tieferem Niveau. Anleger bleiben vor dem Wochenende wegen möglicher weiterer Ereignisse im Nahen Osten lieber vorsichtig. Auch in Asien waren die Vorzeichen an den Aktienmärkten wieder negativ.
Auf Wochensicht bahnt sich so für DAX ein ähnlich hohes Minus an - vor allem bedingt vom düsteren Montag, als der DAX mit 22'927 Punkten auf ein Tief seit Mai abgesackt war.

Richtungsweisend bleibt die Entwicklung der Öl- und Gaspreise, die entscheidend sind für Konjunktur- und Inflationssorgen. Am Freitag wirkt die Lage vergleichsweise ruhig, denn der Preis für ein Barrel der Nordsee-Ölsorte Brent pendelt seit Donnerstag um 100 US-Dollar, nachdem er am Montag mit fast 120 Dollar noch auf den höchsten Stand seit 2022 gesprungen war. Er bleibt damit aber insgesamt auf einem hohen Niveau. Der Iran droht derweil mit weiteren Angriffen auf die Öl- und Gas-Infrastruktur der Region.

"Anleger glauben noch an den Trump-Put", schrieb am Freitag der Aktienstratege Emmanuel Cau von der Barclays Bank. Damit meint der Experte die Annahme, dass der US-Präsident rechtzeitig eingreift, wenn die Märkte stärker unter Druck geraten. Deshalb seien die Aktienmärkte nicht so stark gefallen wie bei früheren Ölpreisschocks. Der DAX hat seit dem Kriegsausbruch bislang weniger als sieben Prozent verloren.
"Die Nervosität wächst jedoch täglich und je länger die Strasse von Hormus geschlossen bleibt, desto stärker dürften die Märkte in Richtung Stagflation tendieren", warnt der Experte. In diesem Szenario stagniert das Wirtschaftswachstum, während die Inflation anzieht. Vor diesem Hintergrund rückten die Zinsentscheide der grossen Notenbanken in den Mittelpunkt, die in der kommenden Woche anstehen.

WALL STREET

An der Wall Street dominierten am Donnerstag die Bären.

Der Dow Jones verabschiedete sich mit einem Abschlag von 1,56 Prozent bei 46'677,85 Zählern.
Auch der NASDAQ Composite schloss mit Verlusten und verlor schlussendlich 1,78 Prozent auf 22'311,98 Zähler.

Im Fokus blieb der Iran-Krieg samt der Ölpreise, die trotz der Freigabe von Reserven durch die Internationale Energieagentur weiter steigen.

Anleger scheuten weiter Risiken. Denn zum einen wurden in irakischem Gewässer zwei Öltanker angegriffen, und zum anderen verunsicherten Aussagen von Irans neuem Religionsführer und Staatsoberhaupt. Modschtaba Chamenei forderte Rache für die Opfer im Krieg gegen die USA und Israel. Auch müsse "weiterhin der Hebel der Blockierung der Strasse von Hormus genutzt werden". Sie ist ein Nadelöhr der globalen Energieversorgung.

Die vor der Startglocke veröffentlichten US-Konjunkturdaten setzten erneut keine Impulse. Bereits am Vortag hatten die im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Verbraucherpreise für Februar kaum Beachtung am Markt gefunden. So hat die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung in der Woche zum 7. März leicht abgenommen.

ASIEN

Die Börsen in Fernost weisen am Freitag rote Vorzeichen aus.

In Tokio verlor der Nikkei 225 1,16 Prozent auf 53'819,61 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland sank der Shanghai Composite um 0,82 Prozent auf 4'095,45 Zähler.

In Hongkong gab der Hang Seng um 0,98 Prozent auf 25'465,60 Zähler ab.

Der andauernde Iran-Krieg und seine Folgen lasteten auch am Freitag auf den Börsen in Ostasien. Vor allem die drastisch gestiegenen Ölpreise weckten Konjunktur- und Inflationssorgen, zumal in der kommenden Woche zahlreiche Notenbanksitzungen anstehen. Unter anderem tagen die US-Notenbank, die Bank of England, die Europäische Zentralbank und die Reserve Bank of Australia (RBA). Mit den Ölpreisen dürfte die Inflation steigen, was die Notenbanken dazu veranlassen könnte, Zinssenkungen zu verschieben oder die Zinsen gar anzuheben.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Gold, Silber & Minenaktien – Wallstreet Live mit Tim Schäfer

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 13’266.19 19.76 B7ESJU
Short 13’549.94 13.66 SUCBOU
Short 14’024.43 8.95 B62SOU
SMI-Kurs: 12’840.79 13.03.2026 11:32:45
Long 12’186.03 19.76 S36BLU
Long 11’905.39 13.81 S69BTU
Long 11’448.91 8.80 BZ9S1U
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
13.03.26 3D Oil Ltd / Quartalszahlen
13.03.26 Abu Dhabi National Company for Building Material(BILDCO) Bearer Shs / Generalversammlung
13.03.26 Accent Resources NLShs / Quartalszahlen
13.03.26 AcuityAds Holdings Inc Registered Shs / Quartalszahlen
13.03.26 Acurx Pharmaceuticals Inc Registered Shs / Quartalszahlen
13.03.26 Adavale Resources Ltd / Quartalszahlen
13.03.26 Adelong Gold Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
13.03.26 Aekyung Petrochemical Co Ltd / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
13.03.26 Verbraucherpreisindex ( Jahr )
13.03.26 Großhandelspreisindex (Monat)
13.03.26 Arbeitslosenquote
13.03.26 Großhandelspreisindex (Jahr)
13.03.26 Industrieproduktion ( Monat )
13.03.26 Verbraucherpreisindex
13.03.26 Gesamt Handelsbilanz
13.03.26 Handelsbilanz; nicht EU
13.03.26 Industrieproduktion (Jahr)
13.03.26 Bruttoinlandsprodukt (MoM)
13.03.26 Warenhandelsbilanz
13.03.26 NS verarbeitendes Gewerbe (Monat)
13.03.26 Dienstleistungsindex (3M/3M)
13.03.26 NS verarbeitendes Gewerbe (Jahr)
13.03.26 Industrieproduktion (Monat)
13.03.26 Industrieertrag (im Jahresvergleich)
13.03.26 Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Monat )
13.03.26 Inflation ex-Tabak ( Monat )
13.03.26 Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Jahr )
13.03.26 Verbraucherpreisindex ( Jahr )
13.03.26 Kerninflation (im Monatsvergleich)
13.03.26 Unbereinigte Inflation (im Jahresvergleich)
13.03.26 Unbereinigte Inflationsrate (im Monantsvergleich)
13.03.26 HVPI ( Jahr )
13.03.26 Kredite an den Privatsektor
13.03.26 Geldmenge M3
13.03.26 Verbraucherpreisindex ( Monat )
13.03.26 Kerninflation (im Jahresvergleich)
13.03.26 HVPI ( Monat )
13.03.26 Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich)
13.03.26 Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich)
13.03.26 Industrieproduktion s.a. ( Monat )
13.03.26 Industrieproduktion w.d.a. ( Jahr )
13.03.26 M2 Geldmenge (Jahr)
13.03.26 Neue Kredite
13.03.26 Industrieproduktion w.d.a. (Jahr)
13.03.26 Industrial Production s.a. (MoM)
13.03.26 Bankkredit-Wachstum
13.03.26 Devisenreserven, USD
13.03.26 Industrieproduktion ( Monat )
13.03.26 Industrieertrag (im Jahresvergleich)
13.03.26 NIESR BIP-Schätzung (3M)
13.03.26 Kapazitätsauslastung
13.03.26 Kernpreisindex für persönliche Konsumausgaben (Quartal)
13.03.26 Bruttoinlandsprodukt annualisiert
13.03.26 Produktionsverkäufe (Monat)
13.03.26 Bruttoinlandsprodukt Preisindex
13.03.26 Preisindex für persönliche Konsumausgaben (Quartal)
13.03.26 Durchschnittliche Stundenlöhne (Jahr)
13.03.26 Erwerbsquote
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13.03.26 Durchschnittliche Stundenlöhne (Jahr)
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13.03.26 Nicht militärische Investitionsgüter Aufträge ohne Flugzeuge
13.03.26 Durable Goods Orders
13.03.26 Core Personal Consumption Expenditures - Price Index (YoY)
13.03.26 Personal Consumption Expenditures - Price Index (YoY)
13.03.26 Zentralbankreserven USD
13.03.26 Leistungsbilanz n.s.a.
13.03.26 Außenhandel
13.03.26 Uni-Michigan: Erwartungen der Verbraucher
13.03.26 Uni-Michigan: Inflationserwartungen der Verbraucher (1 Jahr)
13.03.26 Uni-Michigan: Verbrauchervertrauen
13.03.26 Uni-Michigan: Fünfjährige Inflationserwartung der Verbraucher
13.03.26 JOLTS Stellenangebote
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13.03.26 CFTC Öl NC Netto-Positionen
13.03.26 CFTC EUR NC Netto-Positionen

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