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27.02.2026 07:31:47

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Seoul bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Unabhängigkeitsbewegung" geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Die Inflation in Deutschland dürfte im Februar in Deutschland im Bereich des Ziels der EZB von 2 Prozent geblieben sein. Volkswirte rechnen damit, dass der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen ist und auf Jahressicht bei 2,1 (Januar: 2,1) Prozent liegt. Für den nationalen Verbraucherpreisindex werden Raten von 0,3 und 2,0 (2,1) Prozent prognostiziert. Preisdaten aus sechs Bundesländern werden um 10.00 Uhr veröffentlicht, sie dürften auch Rückschlüsse auf die Entwicklung der Kernteuerung zulassen, die im Januar bei 2,5 Prozent gelegen hatte. Die Bundesbank rechnet damit, dass die Kerninflation zunächst erhöht bleiben wird, weil die Dienstleistungspreise weiterhin dynamisch steigen, insbesondere die administrierten Preise im Gesundheitswesen und in der Altenpflege. Dagegen dürften sich Industriegüter ohne Energie nach Einschätzung der Bundesbank nur wenig verteuern. Die Energiepreise dürften demnach trotz des jüngsten Anstiegs, auch aufgrund von Basiseffekten aus dem Vorjahr, vorerst weiterhin die Gesamtrate dämpfen.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

DELIVERY HERO (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr 2025 (in Millionen Euro, Marge in Prozent):

PROG PROG PROG

GESAMTJAHR Gj25 ggVj Zahl Gj24

GMV 49.534 +2% 13 48.754

Umsatz 14.923 +17% 13 12.796

EBITDA bereinigt 911 +32% 14 693

EBITDA-Marge ber. (GMV) 1,8 -- -- 1,4

Weitere Termine

06:30 CH/Holcim Ltd, Jahresergebnis (11:00 Analystenkonferenz)

06:55 DE/Alzchem Group AG, Jahresergebnis und Geschäftsbericht (10:00 Telefonkonferenz)

07:00 CH/Swiss Re Group, Jahresergebnis (14:00 Analystenkonferenz)

07:00 DE/BASF SE, ausführliches Jahresergebnis (09:00 Analystenkonferenz, 10:30 BI-PK)

08:00 ES/IAG, Jahresergebnis

10:00 DE/TKMS AG & Co. KGaA, HV

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Siemens Energy 0,70 EUR

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

-DE

08:00 Import-/Exportpreise Januar

Importpreise

PROGNOSE: +0,6% gg Vm/-2,8% gg Vj

zuvor: -0,1% gg Vm/-2,3% gg Vj

-FR

08:45 Verbraucherpreise (vorläufig) Februar

PROGNOSE: +0,7% gg Vj

zuvor: +0,3% gg Vj

HVPI

PROGNOSE: +0,7% gg Vj

zuvor: +0,4% gg Vj

-DE

09:55 Arbeitsmarktdaten Februar

Arbeitslosenzahl saisonbereinigt

PROGNOSE: +5.000 gg Vm

zuvor: unv. gg Vm

Arbeitslosenquote saisonbereinigt

PROGNOSE: 6,3%

zuvor: 6,3%

-CH

09:00 BIP 4Q

PROGNOSE: k.A.

zuvor: -0,5% gg Vq

-ES

09:00 HVPI und Verbraucherpreise (vorläufig) Februar

HVPI

PROGNOSE: +2,3% gg Vj

zuvor: +2,4% gg Vj

-DE

14:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Februar

PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,0% gg Vj

zuvor: +0,1% gg Vm/+2,1% gg Vj

HVPI

PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+2,1% gg Vj

zuvor: -0,1% gg Vm/+2,1% gg Vj

-US

14:30 Erzeugerpreise Januar

PROGNOSE: +0,3% gg Vm

zuvor: +0,5% gg Vm

Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie)

PROGNOSE: +0,3% gg Vm

zuvor: +0,7% gg Vm

15:45 Index Einkaufsmanager Chicago Februar

PROGNOSE: 52,5

zuvor: 54,0

16:00 Bauausgaben November/Dezember

PROGNOSE: +0,2% gg Vm

Oktober: +0,5% gg Vm

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell:

Index zuletzt +/- %

DAX Futures 25.295,00 -0,1

E-Mini-Future S&P-500 6.896,00 -0,4

E-Mini-Future Nasdaq-100 25.006,50 -0,3

Topix (Tokio) 3.934,48 +1,4

Hang-Seng (Hongk.) 26.634,05 +1,0

Shanghai-Comp. 4.159,65 +0,3

Donnerstag:

Index zuletzt +/- %

DAX 25.289,02 +0,5

DAX-Future 25.377,00 +0,7

XDAX 25.340,98 +0,2

MDAX 31.452,62 +0,1

TecDAX 3.754,52 +0,2

SDAX 18.079,94 +0,7

Euro-Stoxx-50 6.161,56 -0,2

Stoxx-50 5.287,23 -0,2

Dow-Jones 49.499,20 +0,0

S&P-500 6.908,86 -0,5

Nasdaq Composite 22.878,38 -1,2

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Die europäischen Aktienmärkte werden zum Wochenschluss in der Seitwärtsspanne der vergangenen Tage erwartet. Für den DAX zeichnet sich ein Start bei 25.320 Zählern ab, nach einem Schluss bei 25.289 Punkten. Während die europäischen Indizes am Vortag neue Hochs erreichten, fehlen dem DAX noch rund 200 Punkte. Entscheidend für den Tag könnte werden, ob es Neuigkeiten von den Gesprächen in Genf gibt, wo die USA und der Iran wohl weiter verhandeln. Der vermittelnde omanische Aussenminister sagte, die Verhandlungen auf Expertenebene würden nächste Woche in Wien fortgesetzt. Dies habe die Sorgen über eine bevorstehende US-Militäraktion zerstreut, so die Analysten von ANZ Research. Bei den Ölpreisen tut sich aktuell erneut wenig. Die Berichtssaison schaltet derweil einen Gang zurück.

Rückblick: Knapp behauptet - Der Euro-Stoxx-50 erreichte im Handelsverlauf ein Rekordhoch, bevor er wieder etwas zurückkam. Schwach lagen die vortags noch sehr festen Rohstoffaktien im Markt mit einem Minus von 3 Prozent. Auch Telekomaktien wurden gegeben (-1,8%). Starke Geschäftszahlen schickten London Stock Exchange um 9,1 Prozent nach oben. Die Gewinne lagen laut der Deutschen Bank 3 Prozent über der Erwartung. Für die Aktien der Zementhersteller wie Heidelberg Materials (-5%), Holcim (-3,8%) oder Buzzi (-2,0%) ging es nach unten. Im Handel wurde auf einen Bericht in "Il Sole 24 Ore" verwiesen, wonach Italien und weitere EU-Länder die Aussetzung und Überarbeitung des Systems zum Schutz der industriellen Wettbewerbsfähigkeit fordern. Mit Blick auf die verschiedenen Branchen werten Analysten eine Aufweichung der Regeln für die Zementhersteller als eher negativ. Engie stiegen um 7,2 Prozent, nachdem der Energiekonzern seinen Ausblick für 2026 angehoben und für die kommenden Jahre ein Gewinnwachstum in Aussicht gestellt hatte. Grund ist die 14,2 Milliarden Dollar schwere Übernahme von UK Power Networks.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas fester - Die Allianz-Aktie kletterte nach der Vorlage erwartungsgemäss ausgefallener Ergebnisse sowie der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms um 0,8 Prozent. Munich Re hat das eigene Gewinnziel im vergangenen Jahr trotz eines leicht schwächeren Schlussquartals übertroffen und bestätigte den Ausblick. Für die Vertragserneuerungsrunde im Januar meldete der Rückversicherer aber weiter sinkende Preise. Der Kurs gab um 0,7 Prozent nach. Die Viertquartalszahlen der Deutschen Telekom fielen etwas besser als erwartet aus, dagegen konnte der Ausblick für den Freien Cashflow nicht ganz überzeugen. Die Aktie verlor 2,2 Prozent. Die Quartalszahlen von Scout24 (-0,4%) wie auch der Ausblick entsprachen laut JP Morgan in etwa den Erwartungen. Aixtron knickten nach dem Zahlenausweis zu Beginn um über 10 Prozent ein, die Aktie schloss aber 5,5 Prozent im Plus. Die DZ Bank geht davon aus, dass es im Zuge des geplanten breiten Hochlaufs von Nvidias 800V-DC-Power-Architektur in KI-Rechenzentren bereits im zweiten Halbjahr 2026 steigende Bestellungen für Aixtron-Anlagen geben wird. Freenet brachen nach Zahlen unter den Konsensschätzungen um 13,9 Prozent ein. Bei Kion (-10,7%) enttäuschte der Ausblick. Hensoldt verbilligten sich um 4,3 Prozent. Die Zahlen von Puma für das vierte Quartal fielen besser als erwartet aus, die Aktie gewann 4,8 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Der Kurs der Bayer-Aktie zeigte sich unbeeindruckt von ermutigenden Ergebnissen einer Studie zu einer Prostatakrebstherapie des Unternehmens. Koenig & Bauer reagierten ebenso kaum auf die vorläufigen Zahlen des Druckmaschinenherstellers.

USA - AKTIEN

Leichter - Im Fokus standen die Geschäftszahlen von Nvidia und deren Einordnung. Die KI-Ikone erzielte einen Gewinnsprung und einen Rekordumsatz und schnitt klar über den Erwartungen ab und überzeugte auch mit dem Ausblick. Sorgen wegen einer möglichen KI-Blase konnte das Unternehmen trotzdem nicht zerstreuen. Für die Aktie ging es sogar um 5,5 Prozent abwärts, ungeachtet positiver Kommentare von Analystenseite. Teils wurden im Handel fehlende Aussagen von Nvidia zum Geschäft in China als Schwachpunkt gesehen. Die Quartalszahlen des SAP-Konkurrenten Salesforce.com fielen zwar besser als erwartet aus, der Ausblick blieb auf der Umsatzseite aber unter der Markterwartung. Die Aktie legte dennoch um 4 Prozent zu, nachdem Papiere aus der Softwarebranche zuletzt unter Bedenken über negative KI-Auswirkungen gelitten hatten. Nutanix stiegen um 4,1 Prozent. Das Cloud-Computing-Unternehmen hat sich mit AMD für ein 250-Millionen-Dollar-Projekt zusammengetan, um eine Infrastrukturplattform zur Unterstützung von KI-Anwendungen zu entwickeln. AMD verloren im Nvidia-Sog 3,4 Prozent, Paramount gewannen 10 Prozent, nachdem das Unternehmen inmitten seiner Bemühungen um die Übernahme des Rivalen Warner Bros. Discovery durchwachsene Ergebnisse vorgelegt hatte. Derweil verdichteten sich die Zeichen, dass Paramount doch zum Zug kommen und damit Netflix

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 27, 2026 01:32 ET (06:32 GMT)

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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 13’433.20 19.21 BDOSZU
Short 13’686.01 13.97 S8PBCU
Short 14’198.22 8.98 STCBFU
SMI-Kurs: 12’977.81 11.03.2026 12:24:37
Long 12’349.39 19.80 SRZBNU
Long 12’055.80 13.75 SNLBQU
Long 11’527.16 8.86 SS5BFU
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