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Geändert am: 11.03.2026 11:59:38

SMI und DAX schwächer -- Asiens Börsen letztlich überwiegend fester

Anleger am heimischen sowie deutschen Aktienmarkt halten sich am Mittwoch zurück. Die asiatischen Börsen zogen zur Wochenmitte mehrheitlich an.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt gibt am Mittwoch nach.

So eröffnete der SMI 0,81 Prozent leichter bei 12’959,66 Zählern und bleibt auch anschliessend in der Verlustzone.

Auch die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI

Am Schweizer Aktienmarkt haben sich die Verluste am Mittwoch im Handelsverlauf ausgeweitet. Marktteilnehmer verweisen auf eine weiterhin hohe Nervosität der Anleger angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten und den starken Schwankungen des Ölpreises. Hoffnungen auf ein rasches Ende des Iran-Konflikts erhalten einen Dämpfer und die leichte Erholung vom Vortag scheint abgeblasen.

Im Zuge des Konflikts bleibt der Energiemarkt laut Händlern das zentrale Barometer für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Investoren. Die Ölpreise waren zu Wochenbeginn infolge der Eskalation zeitweise bis nahe 120 US-Dollar je Barrel gestiegen. Inzwischen hat sich der Markt etwas beruhigt.

Im Markt wird zudem darauf verwiesen, dass mehrere Länder strategische Ölreserven von bis zu rund 400 Millionen Barrel freigeben könnten, um mögliche Angebotsausfälle abzufedern. Marktteilnehmer betonen jedoch, dass dieses Volumen im Verhältnis zur Nachfrage begrenzt bleibt. Laut Angaben der Onlinebank Swissquote verbrauchen die IEA/OECD-Länder zusammen rund 45 Millionen Barrel Öl pro Tag, weshalb eine Freigabe der Reserven eher als temporäre Entlastung gesehen wird.

Heute stehen zudem die US-Inflationsdaten (CPI) für Februar im Fokus. Dabei dürfte die Inflation in den USA laut Prognosen nur langsam sinken, was den Spielraum für schnelle Zinssenkungen einschränke. Ausserdem ist die Ölpreisvolatilität im Februar-CPI noch nicht abgebildet, so dass die Aussagekraft begrenzt sein dürfte.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt geht es am Mittwoch abwärts.

So startete der DAX 1,02 Prozent schwächer bei 23'725,21 Punkten und präsentiert sich auch im weiteren Handelsverlauf in Rot.

Die Anleger bleiben am Mittwoch besorgt ob der Entwicklung im Nahen Osten. Der Dax kann deshalb seine Erholungsgewinne vom Vortag nicht verteidigen.

Laut den Experten der Helaba ist es noch zu früh, um auf nachhaltige Kursgewinne zu setzen. Nach Meinung des Experten Jochen Stanzl von der Consors Bank handelte es sich bei dem Vortagsplus nur um eine "technische Erholung", die noch keinen neuen Trend begründe. Mit einer belastbaren Bodenbildung rechnet er im besten Falle in ein bis zwei Wochen.

Der Energiemarkt bleibt weiter das Zünglein an der Waage für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger im Zuge des Iran-Kriegs. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, plant die Internationale Energieagentur (IEA) offenbar die grösste Freigabe von Ölreserven ihrer Geschichte, um die Preisturbulenzen zu beruhigen. Darin sieht Stanzl aber nur eine "Lösung auf Zeit".

Neben dem geopolitischen Nachrichtenfluss müssen die Anleger am Nachmittag auch die jüngsten Zahlen zur Entwicklung der US-Verbraucherpreise im Februar verarbeiten. Die Fachleute der hessisch-thüringischen Landesbank wiesen aber darauf hin, dass diese den zuletzt massiven Anstieg der Benzinpreise noch nicht widerspiegeln.

Auf Unternehmensseite hat die Agenda zur Wochenmitte wieder einige Zahlenvorlagen auf höchster Ebene zu bieten.

WALL STREET

An den US-Börsen war am Dienstag wenig Bewegung zu sehen.

Der Dow Jones ging mit einem Minus von 0,07 Prozent bei 47'706,51 Punkten aus dem Handel.
Der NASDAQ Composite schloss daneben 0,01 Prozent fester bei 22'697,10 Zählern.

An den US-Börsen habe die Anleger nach der Vortageserholung wieder vorsichtig agiert. Die Aussage von US-Präsident Donald Trump, wonach der Krieg im Nahen Osten "so gut wie beendet" sei, hatte am Montag noch für deutliche Kursgewinne gesorgt. Doch nun überwog am Markt diesbezüglich wieder die Skepsis; immerhin dämpften die stark sinkenden Ölpreise etwas die jüngst wieder hochgekochten Inflationssorgen.

Stratege Matt Gertken vom Analysehaus BCA Research schrieb mit Blick auf ein eventuell baldiges Ende des Kriegs: Trump habe das Ziel ausgegeben, den Iran zu entwaffnen. Dazu müsse das Nuklear- und Raketenprogramm des Landes beendet werden, die Kriegsflotte an die Leine gelegt und die Unterstützung terroristischer Gruppen eingestellt werden. "Diese Ziele sind bislang kaum erreicht worden", lautet Gertkens Fazit.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Mittwoch überwiegend grüne Vorzeichen aus.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 1,43 Prozent bei 55'025,37 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite um 0,25 Prozent auf 4'133,43 Zähler.

In Hongkong gab dagegen der Hang Seng um 0,24 Prozent auf 25'898,76 Zähler ab.

Auch am Mittwoch haben an den Börsen in Ostasien und Australien die positiven Vorzeichen dominiert, auch wenn der Anstieg verhaltener ausfiel als am Dienstag und die Gewinne im Tagesverlauf abbröckelten. Getragen wurde die fortgesetzte Erholung von den weiter nachgebenden Ölpreisen, wie Händler berichteten. Allerdings seien Zweifel an einem baldigen Ende des Iran-Kriegs damit nicht ausgeräumt.

Am Montag waren die Ölpreise drastisch gestiegen, was di jüngst bereits gestiegenen Inflationssorgen nochals befeuerte und die Börsen auf Talfahrt schickte, ehe US-Präsident Donald Trump mit der Aussage, der Krieg sei "sehr bald" beendet, eine Tendenzwende einläutete. Am Mittwoch trug ein Bericht des Wall Street Journal zur Beruhigung bei, wonach die Internationale Energieagentur die bisher grösste Freigabe von ÖLreserven plant, um Lieferunterbrechungen gegenzusteuern. Unterdessen hat der Iran Vertretern der US-Regierung zufolge Minen in der Strasse von Hormus verlegt, einen extrem wichtigen Transportweg für Öl.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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