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Geändert am: 31.03.2026 09:37:02
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Lage im Nahost-Konflikt bleibt fragil: SMI mit Gewinnen -- DAX-Plus bleibt überschaubar -- Asiens Börsen mit Verlusten
Der heimische Aktienmarkt zeigt sich am Dienstag höher. Am deutschen Aktienmarkt prägen leichte Gewinne das Bild. In Fernost dominieren die Bären am Dienstag das Geschehen.
SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt legt leicht zu.
So startete der SMI startet mit einem Plus von 0,57 Prozent bei 12'740,61 Punkten in den Handel und verteidigt die Gewinnzone im Verlauf weiter.
Die Nebenwerte-Indizes SPI (Start: 0,5 Prozent bei 17'762,17 Punkten) und SLI (Start 0,51 Prozent bei 2'023,95 Zählern) folgen der Tendenz des Leitindex.
Trotz widersprüchlicher Signale rund um den Iran-Konflikt knüpft der Schweizer Aktienmarkt am Dienstag an die Erholungstendenz vom Vortag an. Marktteilnehmer betonen jedoch, dass das Umfeld weiterhin äusserst fragil sei und die Kursentwicklung stark von geopolitischen Schlagzeilen bestimmt werde. Der wichtigste Indikator bleibt der Ölpreis.
Die Vorzeichen aus Übersee sind eigentlich eher negativ. So geben die asiatischen Börsen überwiegend nach, wobei vor allem die technologielastigen südkoreanischen Indizes unter Druck sind. Auch in den USA setzte sich die Schwäche zuletzt fort.
Angesichts der angespannten geopolitischen Lage verharrt der Ölpreis auf erhöhtem Niveau. Die Nordseesorte Brent notiert aktuell bei rund 113 US-Dollar je Fass, nachdem sie am Vorabend zeitweise bis knapp 116 Dollar gestiegen war. Damit hat er seit Ausbruch des Konflikts um rund 60 Prozent zugelegt. Die Märkte bewegen sich dabei zwischen zwei gegensätzlichen Tendenzen: Einerseits belasten Sorgen über eine mögliche weitere Eskalation im Nahen Osten, andererseits sorgen Aussagen von Donald Trump über "ernsthafte Gespräche" mit dem Iran für Entspannung.
Die Unsicherheit bleibt auch am Schweizer Markt hoch. Gemessen am Volatilitätsindex VSMI wird für den heutigen Handelstag eine grosse Schwankungsbreite von rund 1,26 Prozent erwartet.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Leitindex verzeichnet leichte Aufschläge.
Der DAX war mit einem Plus von 0,07 Prozent bei 22'578,84 Punkten in den Handel eingestiegen, im Verlauf sind überschaubare Gewinne zu sehen.
Damit deutet sich für den deutschen Leitindex im März ein Verlust von mehr als zehn Prozent an.
In Asien zeigten die wichtigsten Börsen am Dienstag wieder Schwäche - allen voran der Handel in Südkorea. Die Ölpreise bleiben auf einem hohen Niveau, nachdem ein Öltanker vor Dubai getroffen wurde. Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten in der Nacht erneute Angriffe. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt knapp 108 US-Dollar.
In Verbindung mit den anziehenden Öl- und Gaspreisen dürften die Inflationsdaten der Eurozone in den Mittelpunkt rücken. Der Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank rechnet ähnlich wie schon am Vortag in Deutschland damit, dass die Inflation im Euroraum einen kräftigen Sprung von 1,9 auf 2,6 Prozent macht. Wichtig ist dies für die Erwartungen an die Geldpolitik, denn laut Stephan werden bis zum Jahresende rund drei Zinserhöhungen für die Eurozone eingepreist.
WALL STREET
Die US-Börsen bewegten sich in der neuen Börsenwoche auf unterschiedlichem Terrain.
Der Dow Jones hat den Montagshandel etwas höher begonnen und verblieb auch weiterhin auf höherem Niveau. Er ging 0,11 Prozent fester bei 45'216,72 Stellen aus dem Handel.
Der NASDAQ Composite verzeichnet Verluste, nachdem er zur Startglocke noch mit Aufschlägen notierte. Schlussendlich verlor das Börsenbarometer 0,73 Prozent auf 20'794,64 Einheiten.
Nach zweitägigen Kursverlusten infolge des Iran-Konflikts unternahm die Wall Street zu Wochenbeginn einen zaghaften Erholungsversuch. Die Marktlage blieb aufgrund von widersprüchlichen Nachrichten jedoch äusserst instabil, sodass sich die US-Börsen nach einem positiven Start schliesslich uneinheitlich zeigten.
Während US-Präsident Donald Trump zwar Hoffnung auf eine diplomatische Lösung mit einem "vernünftigeren Regime" schürt, verstärken die USA gleichzeitig ihre Truppenpräsenz vor Ort und schliessen eine Bodenoffensive nicht aus - eine Eskalationsgefahr, die durch anhaltende iranische Raketenangriffe auf Israel und die Golfstaaten befeuert wird, so Dow Jones Newswires. Diese tiefgreifende Verunsicherung spiegelt sich vor allem im Ölmarkt wider, wo der Preis für Brent-Öl auf über 114 Dollar kletterte. Experten wie Henry Allen von der Deutschen Bank warnten vor den gravierenden Marktauswirkungen des ungelösten Konflikts, während Analysten von Kepler bereits vor massiven logistischen Störungen warnten: Sollte neben der Strasse von Hormus auch die Meerenge Bab al-Mandab blockiert werden, drohen durch Umleitungen um das Kap der Guten Hoffnung verdoppelte Transitzeiten und explodierende Transportkosten für Rohöl.
ASIEN
An den Börsen in Asien sind mehrheitlich rote Vorzeichen zu sehen.
In Tokio verlor der Nikkei 225 am Dienstag 1,58 Prozent auf 51'063,72 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland ging es in moderaterem Rahmen abwärts: Der Shanghai Composite verlor schlussendlich 0,80 Prozent und ging bei 3'891,86 Zählern in den Feierabend.
In Hongkong sind ebenfalls Verluste zu sehen: Der Hang Seng verliert zeitweise 0,17 Prozent auf 24'708,94 Indexpunkte.
An den asiatischen Börsen herrscht im späten Dienstagshandel überwiegend Moll-Stimmung, da die Märkte vor ihrem schwersten Monatsrückgang seit dem Jahr 2022 stehen. Belastet durch anhaltend hohe Ölpreise sowie eine Mischung aus Inflations- und Wachstumsängsten infolge des Iran-Kriegs, zeigen sich die Anleger tief verunsichert. Die Nachrichtenlage bleibt dabei höchst widersprüchlich: Während Berichte des Wall Street Journal darauf hindeuten, dass Donald Trumpeine Beendigung der Militäroperationen anstrebt, droht er simultan mit der Zerstörung der iranischen Energieinfrastruktur. Laut Experten wie Joseph Capurso von der CBA könnte sich der Konflikt noch bis mindestens Juni hinziehen, was Investoren dazu veranlasst, risikoreiche Aktien im Zweifelsfall abzustossen.
In Japan werden die Verluste primär getrieben durch die Sorge vor steigenden Energiekostenund einer Knappheit bei petrochemischen Produkten. Obwohl die Teuerungsrate in Tokio im März mit 1,7 Prozent etwas moderater ausfiel als erwartet und die Arbeitslosenquoteniedrig blieb, belasteten schwache Daten zur Industrieproduktion und sinkende Einzelhandelsumsätze insbesondere die Chip- und Schwerindustriewerte. Die chinesischen Märkte präsentieren sich hingegen etwas widerstandsfähiger und verzeichnen nur leichte Verluste, was vor allem an überraschend positiven Konjunkturdaten liegt. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe kletterte im März auf 50,4 Punkte und beendete damit eine zweimonatige Phase der Kontraktion, während sich parallel dazu auch die Stimmung im Dienstleistungssektor im Rahmen der Prognosen aufhellte.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
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| 31.03.26 | 3U HOLDING AG / Quartalszahlen |
| 31.03.26 | A G Barr PLC / Quartalszahlen |
| 31.03.26 | A Plus Asset Advisor Co., Ltd. Registered Shs / Generalversammlung |
| 31.03.26 | A.F.Y.R.E.N. / Quartalszahlen |
| 31.03.26 | A2Z Cust2Mate Solutions Corp Registered Shs / Generalversammlung |
| 31.03.26 | Abaxx Technologies Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 31.03.26 | Abitibi Metals Corp Registered Shs / Generalversammlung |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
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| 31.03.26 | Industrial Output Growth |
| 31.03.26 | Service Sector Output |
| 31.03.26 | Industrial Output (YoY) |
| 31.03.26 | BRC Shop Preis Index (Monat) |
| 31.03.26 | Tokyo CPI ex Food, Energy (YoY) |
| 31.03.26 | Tokyo CPI ex Fresh Food (YoY) |
| 31.03.26 | Unemployment Rate |
| 31.03.26 | Tokyo Consumer Price Index (YoY) |
| 31.03.26 | Jobs / Applicants Ratio |
| 31.03.26 | Einzelhandelsumsätze großer Einzelhändler |
| 31.03.26 | Retail Trade s.a (MoM) |
| 31.03.26 | Industrial Production (YoY) |
| 31.03.26 | Retail Trade (YoY) |
| 31.03.26 | Industrial Production (MoM) |
| 31.03.26 | ANZ Business Confidence |
| 31.03.26 | ANZ Activity Outlook |
| 31.03.26 | Kredite an den privaten Sektor (Jahr) |
| 31.03.26 | Kredite an den privaten Sektor (Monat) |
| 31.03.26 | RBA Meeting Minutes |
| 31.03.26 | NBS EMI für das verarbeitenden Gewerbe |
| 31.03.26 | NBS EMI Dienstleistungen |
| 31.03.26 | Housing Starts (YoY) |
| 31.03.26 | Annualized Housing Starts |
| 31.03.26 | Construction Orders (YoY) |
| 31.03.26 | Bruttoinlandsprodukt - Überarbeitet (im Jahresvergleich) |
| 31.03.26 | Leistungsbilanz |
| 31.03.26 | Importpreisindex (Jahr) |
| 31.03.26 | Nationwide Immobilienpreise s.a (Monat) |
| 31.03.26 | Einzelhandelsumsätze (Jahr) |
| 31.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 31.03.26 | Importpreisindex (Monat) |
| 31.03.26 | Einzelhandelsumsätze (Monat) |
| 31.03.26 | Nationwide Immobilienpreise n.s.a (Jahr) |
| 31.03.26 | Gesamtinvestitionen der gewerblichen Wirtschaft (Jahr) |
| 31.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 31.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
| 31.03.26 | Gesamtinvestitionen der gewerblichen Wirtschaft (Quartal) |
| 31.03.26 | Unemployment Rate |
| 31.03.26 | Erzeugerpreisindex ( Jahr ) |
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| 31.03.26 | Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Jahr ) |
| 31.03.26 | Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Monat ) |
| 31.03.26 | Index des privaten Verbrauchs |
| 31.03.26 | Leistungsbilanz |
| 31.03.26 | Handelsbilanz |
| 31.03.26 | Handelsbilanz |
| 31.03.26 | Index der privaten Investitionen |
| 31.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
| 31.03.26 | Arbeitslosenquote |
| 31.03.26 | Veränderung der Arbeitslosigkeit |
| 31.03.26 | Arbeitslosenquote s.a. |
| 31.03.26 | Leistungsbilanz |
| 31.03.26 | M2 Geldmenge |
| 31.03.26 | Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Monat ) |
| 31.03.26 | Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Jahr ) |
| 31.03.26 | Einzelhandelsumsätze ( Jahr ) |
| 31.03.26 | Verbraucherpreisindex (Jahr) |
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| 31.03.26 | Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) (Jahr) |
| 31.03.26 | Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) |
| 31.03.26 | Kern-Verbraucherpreisindex (HVPI) (Monat) |
| 31.03.26 | Verbraucherpreisindex (Monat) |
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| 31.03.26 | Verbraucherpreisindex ( Jahr ) |
| 31.03.26 | Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich) |
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| 31.03.26 | Industrieumsatz s.a. ( Monat ) |
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| 31.03.26 | Handelsdefizit - RBI |
| 31.03.26 | Nominaler Haushaltssaldo |
| 31.03.26 | Saldozahlung USD |
| 31.03.26 | Arbeitslosenquote |
| 31.03.26 | Handelsbilanz (in Rands) |
| 31.03.26 | Industrieproduktion (Jahr) |
| 31.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Monat) |
| 31.03.26 | Redbook Index (Jahr) |
| 31.03.26 | Exporte |
| 31.03.26 | Importe |
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| 31.03.26 | Rede von Sleijpen der EZB |
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| 31.03.26 | Fed-Mitglied Goolsbee spricht |
| 31.03.26 | Geldmenge M3 (YoY) |
| 31.03.26 | Kredite an den Privatsektor (YoY) |
| 31.03.26 | Fed-Mitglied Schmid spricht |
| 31.03.26 | Zinssatzentscheidung |
| 31.03.26 | Fed-Mitglied Barr spricht |
| 31.03.26 | Fed-Mitglied Barr spricht |
| 31.03.26 | API wöchentlicher Rohöllagerbestand |
| 31.03.26 | Fed-Mitglied Bowman spricht |
| 31.03.26 | Baubewilligungen (Monat) |
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| DAX | 22’558.43 | -0.02% | |
| Dow Jones | 45’216.14 | 0.11% | |
| NASDAQ Comp. | 20’794.64 | -0.73% | |
| NASDAQ 100 | 22’953.38 | -0.78% | |
| SMI | 12’738.33 | 0.55% | |
| SPI | 17’751.39 | 0.44% | |
| NIKKEI 225 | 51’063.72 | -1.58% | |
| Hang Seng | 24’750.79 | -0.81% | |
| Shanghai Composite | 3’923.29 | 0.24% | |
| SLI | 2’023.85 | 0.50% |
Devisen in diesem Artikel
| GBP/CHF | 1.0563 | 0.0021 | 0.20 | |
| EUR/USD | 1.1469 | 0.0003 | 0.03 | |
| USD/EUR | 0.8719 | -0.0004 | -0.04 | |
| EUR/CHF | 0.9175 | 0.0011 | 0.11 | |
| JPY/CHF | 0.0050 | 0.0000 | 0.21 | |
| CHF/EUR | 1.0901 | -0.0011 | -0.10 | |
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| CHF/USD | 1.2502 | -0.0008 | -0.06 | |
| CHF/JPY | 199.6950 | -0.1512 | -0.08 | |
| USD/CHF | 0.8000 | 0.0004 | 0.05 | |
| GBP/BTC | 0.0000 | 0.0000 | -0.48 | |
| EUR/BTC | 0.0000 | 0.0000 | -0.59 | |
| JPY/BTC | 0.0000 | 0.0000 | 3.59 | |
| CHF/BTC | 0.0000 | 0.0000 | -0.64 | |
| USD/BTC | 0.0000 | 0.0000 | -0.70 | |
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