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Geändert am: 31.03.2026 22:01:51
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Hoffnung auf mögliches Kriegsende in Nahost: SMI schliesst mit Gewinnen -- DAX letztlich im Plus -- Kräftiges Plus an den US-Börsen -- Asiens Börsen zum Handelsende mehrheitlich mit Verlusten
Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag höher. Am deutschen Aktienmarkt prägten Gewinne das Bild. Die US-Anleger waren deutlich in Kauflaune. In Fernost dominierten die Bären das Geschehen.
SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt legte am zweiten Handelstag der Woche zu.
Der SMI startete fester in den Handel und hielt sich auch im Verlauf in der Gewinnzone. Er beendete die Sitzung 0,85 Prozent im Plus bei 12'776,79 Punkten.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex. Sie gingen 0,92 Prozent höher bei 17'835,66 Einheiten bzw. 1,03 Prozent stärker bei 2'034,49 Zählern aus dem Handel.
Der Schweizer Aktienmarkt setzte am Dienstag ungeachtet widersprüchlicher Signale im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt seine Erholung vom Vortag fort. Gleichzeitig betonten Marktteilnehmer, dass das Umfeld weiterhin sehr fragil bleibe und die Kursentwicklung stark von geopolitischen Nachrichten beeinflusst werde.
Der Ton im Irankonflikt sei inzwischen wieder etwas konzilianter geworden, sagten Marktbeobachter. So räumte die US-Regierung ein, dass sie auch dann weitere Verhandlungen mit dem Iran führen würden, wenn die Strasse von Hormus geschlossen bliebe. Die Angriffe auf militärische Ziele im Iran gingen aber unvermindert weiter und auch Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten in der Nacht erneute iranische Angriffe.
Die gestiegenen Energiepreise und die Verknappung von Rohöllieferungen bleiben auch weiterhin die Hauptsorge an den Märkten und belassen die Ölpreise auf hohem Niveau.
Daneben rückten noch einige Konjunkturdaten aus den USA wie Angaben zu den Einzelhandelsumsätzen oder zum Hauspreisindex in den Fokus der Anleger. In Europa rückten am Dienstag in Verbindung mit den anziehenden Öl- und Energiepreisen die Inflationsdaten in den Mittelpunkt.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Leitindex verzeichnete am Dienstag Aufschläge.
Der DAX war mit einem minimalen Plus in den Handel eingestiegen. Im Verlauf baute er seine Gewinne aus und ging schliesslich 0,52 Prozent fester bei 22'680,04 Punkten in den Feierabend.
Positive Impulse lieferte eine Meldung des "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, wonach Präsident Donald Trump signalisiert habe, er sei bereit, den Krieg zu beenden, selbst wenn die Strasse von Hormus weitgehend gesperrt bliebe. Unterdessen hat der Iran einen Monat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe den Beschuss benachbarter Golfstaaten mit ballistischen Raketen und Drohnen fortgesetzt. Zudem wurde vor der Küste von Dubai ein kuwaitischer Öltanker getroffen.
Die Ölpreise - derzeit wichtigster Gradmesser für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger - zeigten sich stabil auf hohem Niveau.
Mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone deutlich angezogen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise im März um 2,5 Prozent zu, verglichen mit plus 1,9 Prozent im Februar. Volkswirte hatten allerdings im Schnitt einen noch etwas stärkeren Anstieg auf 2,6 Prozent erwartet.

WALL STREET
Die US-Börsen zeigten sich am Dienstag deutlich stärker.
Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 2,49 Prozent bei 46'341,08 Punkten.
Der NASDAQ Composite legte daneben 2,83 Prozent auf 21'590,63 Zähler zu.
An der New Yorker Börse hellte sich die Stimmung am Dienstag spürbar auf. Grund dafür waren Berichte über eine mögliche Friedensinitiative durch US-Präsident Trump, der ein Ende des Krieges priorisieren soll. Auch aus Teheran kamen versöhnlichere Töne, als Präsident Peseschkian gegenüber der EU seine Gesprächsbereitschaft betonte. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack: Mit einem Monatsminus von knapp sechs Prozent verbuchte der Leitindex den heftigsten Einbruch seit der Inflationswelle im Herbst 2022. Während damals die Teuerungsrate das Hauptrisiko war, ist es derzeit die geopolitische Instabilität nach den Angriffen auf den Iran, die das Vertrauen der Anleger strapaziert.

ASIEN
An den Börsen in Asien waren mehrheitlich rote Vorzeichen zu sehen.
In Tokio verlor der Nikkei 225 am Dienstag 1,58 Prozent auf 51'063,72 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland ging es in moderaterem Rahmen abwärts: Der Shanghai Composite verlor schlussendlich 0,80 Prozent und ging bei 3'891,86 Zählern in den Feierabend.
In Hongkong waren gegen den Trend Gewinne zu sehen: Im späten Verlauf schaffte es der Hang Seng ins Plus und ging 0,15 Prozent höher bei 24'788,14 Punkten in den Feierabend.
An den asiatischen Börsen herrschte im späten Dienstagshandel überwiegend Moll-Stimmung, da die Märkte vor ihrem schwersten Monatsrückgang seit dem Jahr 2022 standen. Belastet durch anhaltend hohe Ölpreise sowie eine Mischung aus Inflations- und Wachstumsängsten infolge des Iran-Kriegs, zeigten sich die Anleger tief verunsichert. Die Nachrichtenlage blieb dabei höchst widersprüchlich: Während Berichte des Wall Street Journal darauf hindeuten, dass Donald Trumpeine Beendigung der Militäroperationen anstrebt, droht er simultan mit der Zerstörung der iranischen Energieinfrastruktur. Laut Experten wie Joseph Capurso von der CBA könnte sich der Konflikt noch bis mindestens Juni hinziehen, was Investoren dazu veranlasst, risikoreiche Aktien im Zweifelsfall abzustossen.
In Japan wurden die Verluste primär getrieben durch die Sorge vor steigenden Energiekosten und einer Knappheit bei petrochemischen Produkten. Obwohl die Teuerungsrate in Tokio im März mit 1,7 Prozent etwas moderater ausfiel als erwartet und die Arbeitslosenquote niedrig blieb, belasteten schwache Daten zur Industrieproduktion und sinkende Einzelhandelsumsätze insbesondere die Chip- und Schwerindustriewerte. Die chinesischen Märkte präsentieren sich hingegen etwas widerstandsfähiger und verzeichneten nur leichte Verluste, was vor allem an überraschend positiven Konjunkturdaten liegt. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe kletterte im März auf 50,4 Punkte und beendete damit eine zweimonatige Phase der Kontraktion, während sich parallel dazu auch die Stimmung im Dienstleistungssektor im Rahmen der Prognosen aufhellte.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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| 31.03.26 | A2Z Cust2Mate Solutions Corp Registered Shs / Generalversammlung |
| 31.03.26 | Abu Dhabi National Oil Company for Distribution PJSC Registered Shs / Generalversammlung |
Wirtschaftsdaten
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| 31.03.26 | Industrial Production (MoM) |
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| 31.03.26 | ANZ Activity Outlook |
| 31.03.26 | Private Sector Credit (YoY) |
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| 31.03.26 | NBS EMI für das verarbeitenden Gewerbe |
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| 31.03.26 | Trade Balance |
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| 31.03.26 | Verbraucherpreisindex (Monat) |
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| 31.03.26 | Verbraucherpreisindex ( Jahr ) |
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| 31.03.26 | Fed-Mitglied Schmid spricht |
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| 31.03.26 | Fed-Mitglied Barr spricht |
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| SMI | 14’180.96 | 0.05% | |
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| NIKKEI 225 | 67’743.85 | 1.38% | |
| Hang Seng | 24’199.46 | 2.99% | |
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