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Geändert am: 19.08.2026 08:17:07

SMI stabil erwartet -- DAX vorbörslich etwas leichter -- Asiens Börsen mehrheitlich tiefrot

Der heimische Markt dürfte wenig bewegt in den Mittwochshandel starten. Der deutsche Leitindex wird derweil etwas schwächer erwartet. An den Börsen in Asien werden am Mittwoch mehrheitlich schwere Verluste eingefahren.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt dürfte sich am Mittwoch stabil präsentieren.

Der SMI pendelt vorbörslich um die Nulllinie.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI dürften sich der behaupteten Tendenz des Leitindex anschliessen.

Schwache Vorgaben aus Asien und den USA dürften die europäischen Aktienmärkte mit Verlusten in den Mittwochshandel starten lassen. Ein globaler Ausverkauf am Anleihemarkt hob die langlaufenden Renditen auf den höchsten Stand seit Jahren. Chip-Aktien gerieten in der Folge stark unter Druck, und das Auslaufen der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran schürt erneut Befürchtungen einer weiteren Eskalation im Nahen Osten. Die Anleihekurse zeigen sich nach dem Abverkauf vom Vortag zunächst stabil, der Ölpreis legt etwas zu. Datenhighlight des Tages dürfte das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung sein, das aber erst nach Handelsschluss in Europa veröffentlicht wird.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex wird zur Wochenmitte etwas schwächer erwartet.

Der DAX verliert vorbörslich leicht.

Trotz sehr schwacher Kurse in Asien zeichnet sich im DAX nach seiner Korrektur vom Dienstag zur Wochenmitte zunächst wenig Bewegung ab. Während die Rekorde der technologielastigen Indizes wie dem KOSPI, dem japanischen Nikkei 225 oder dem NASDAQ 100 in den USA Monate her sind, hatte der DAX erst in der Vorwoche seinen Höchststand erreicht, lief sich im Bereich von 26'500 Punkten allerdings zuletzt fest. Steigende Anleihezinsen und der Iran-Krieg hielten den Risikoappetit der Anleger gering, erklärte Marktexperte Stephen Innes. Gerade Technologiewerte sind sehr zinssensitiv, unter anderem aufgrund hoher, meist fremdfinanzierter Investitionen. Ein Vorteil für die Branche könne allerdings sein, dass die besonders zittrigen Hände bereits im Kursrutsch im Juli verabschiedet haben dürften.

WALL STREET

Die US-Aktienmärkte präsentierten sich mit einer tieferen Tendenz.

So blieb der Dow Jones nach einem negativen Start in der Verlustzone und schloss 0,22 Prozent leichter bei 53'343,64 Punkten.
Der technologielastige NASDAQ Composite beendete die Sitzung 1,33 Prozent tiefer bei 26'289,71 Zählern, nachdem er bereits zum Start deutlich verloren hatte.

Die US-Börsen zeigten sich am Dienstag von ihrer schwächeren Seite. Allen voran für die Technologiewerte ging es deutlich abwärts, nachdem die jüngste Erholung schon am Vortag Risse gezeigt hatte.

Für Belastung sorgten die Entwicklungen rund um den Nahost-Konflikt. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, den ohnehin brüchigen Waffenstillstand mit dem Iran nicht verlängern zu wollen. Die im Juni getroffene Absichtserklärung zwischen den Ländern, die eine Frist von 60 Tagen für die Einigung auf ein Friedensabkommen beinhaltete, ist am Montag abgelaufen.

In der Folge ziehen die Ölpreise an. Es ist bereits der dritte Handelstag in Folge mit einem Anstieg. "Das Auslaufen des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran bestärkt Sorgen über weitere Lieferunterbrechungen und die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus", so IG.

Der Iran fordert für die Öffnung der Strasse von Hormus die Umsetzung des Mitte Juni unterzeichneten Rahmenabkommens mit den USA. Parlamentspräsident Mohammed Baghar Ghalibaf sagte vor einer Parlamentssitzung, die für den weltweiten Energiehandel wichtige Meerenge bleibe so lange geschlossen, wie sich die USA nicht an ihre Verpflichtungen aus der Vereinbarung hielten.

ASIEN

Die Börsen in Asien verbuchen am Mittwoch überwiegend schwere Verluste.

In Tokio notiert der Nikkei 225 zeitweise ein kräftiges Minus von 3,42 Prozent auf 65'155,45 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland fällt der Shanghai Composite um 1,96 Prozent auf 3'912,17 Zähler.

Lediglich in Hongkong gewinnt der Hang Seng derweil 0,24 Prozent auf 25'533,38 Einheiten.

Ein erneuter Kurssturz im Halbleitersektor hat am Mittwoch die asiatischen Aktienmärkte tief ins Minus gedrückt. Neben dem Druck auf Tech-Werte sorgten anhaltend hohe Anleiherenditen und geopolitische Spannungen im Nahen Osten für deutliche Zurückhaltung bei den Anlegern. Auslöser der Talfahrt war ein Einbruch des Philadelphia Semiconductor Index um über fünf Prozent in der US-Sitzung, bei dem US-Chip-Schwergewichte deutlich unter Druck gerieten.

Der Druck beschränkt sich jedoch längst nicht mehr nur auf die Chipbranche. Die Rendite dreissigjähriger US-Staatsanleihen verharrte nach dem jüngsten weltweiten Anleihen-Ausverkauf nahe ihres Multi-Dekaden-Hochs von über fünf Komma drei Prozent, während die zehnjährige Rendite im asiatischen Handel bei etwa vier Komma sieben Prozent lag. Steigende Kapitalkosten erhöhen den Abzinsungsfaktor für zukünftige Gewinne, was hoch bewertete Wachstumswerte unattraktiver macht. Gleichzeitig verharrte Brent-Öl aufgrund fehlender Fortschritte im Iran-Konflikt über der Marke von neunzig US-Dollar pro Barrel. Anleger blickten daher gespannt auf das anstehende Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung sowie eine grosse Anleiheauktion über sechzehn Milliarden US-Dollar.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Long 13’396.53 13.62 SVBOKU
Long 12’839.18 8.91 BSUR4U
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

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19.08.26 Advaita Allied Health Services Ltd Registered Shs / Generalversammlung
19.08.26 Ai Holdings Corp / Quartalszahlen
19.08.26 Alexandria Pankkiiriliike Oyj Registered Shs / Quartalszahlen
19.08.26 Alumis Inc Registered shs / Quartalszahlen
19.08.26 Ambea AB Registered Shs / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
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19.08.26 Producer Price Index - Input (QoQ)
19.08.26 Machinery Orders (YoY)
19.08.26 Machinery Orders (MoM)
19.08.26 Lohn-Preis-Index (Quartal)
19.08.26 Lohn-Preis-Index (Jahr)
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19.08.26 Erzeugerpreisindex - Kernrate Output n.s.a. (Jahr)
19.08.26 Verbraucherpreisindex (Jahr)
19.08.26 Einzelhandelspreisindex (Jahr)
19.08.26 Erzeugerpreisindex - Output (Monat) n.s.a
19.08.26 Einzelhandelspreisindex (Monat)
19.08.26 Erzeugerpreisindex - Kernrate Output n.s.a. (Monat)
19.08.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
19.08.26 EU-Norminflation ( Jahr )
19.08.26 EU-Norminflation (im Monatsvergleich)
19.08.26 HVPI (Jahr)
19.08.26 HVPI (Monat/Monat)
19.08.26 EZB-Präsidentin Lagarde spricht
19.08.26 Bank von Indonesien Zinssatzentscheidung
19.08.26 Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich)
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19.08.26 Index für Konjunkturoptimismus
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19.08.26 FOMC Protokoll

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