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Geändert am: 19.08.2026 22:05:14

SMI schlussendlich fester -- DAX schliesst nach Richtungssuche stabil -- Leichte Gewinne an den US-Börsen -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich tiefrot

Der heimische Markt bewegte sich im Mittwochshandel auf positivem Terrain. Der deutsche Leitindex zeigte sich unsicher. An den US-Börsen waren leichte Gewinne zu sehen. An den Börsen in Asien wurden am Mittwoch mehrheitlich schwere Verluste eingefahren.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Mittwoch leicht im Plus.

Der SMI startete etwas schwächer und drehte dann anschliessend in die Gewinnzone. Nachdem er sich einige Male nahe der Nulllinie hielt, ging es schlussendlich jedoch nach oben, wo er die Sitzung auch 0,46 Prozent höher bei 14'386,58 Punkten beendete.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI schlossen sich der freundlichen Tendenz des Leitindex an und beendeten den Tag 0,30 Prozent stärker bei 20'223,03 Zählern bzw. 0,26 Prozent fester bei 2'303,88 Punkten.

Der Schweizer Aktienmarkt wechselte zur Wochenmitte zwischen einer positiven und stabilen Tendenz hin und her. Er stemmte sich damit aber gegen schwache Vorgaben.

Denn steigende Anleihenzinsen verteuern die Finanzierung der milliardenschweren Investitionen in KI-Infrastruktur. Auch die problematische Lage in Nahost hält laut Händlern den Risikoappetit der Anleger gering. Entsprechend stützten auch zur Wochenmitte die defensiven Papiere den hiesigen Index.

Zumal die geopolitischen Belastungen nicht kleiner geworden sind. Zuletzt hat Donald Trump auch an der Zoll-Front nachgelegt: Kurz vor dem Inkrafttreten neuer Zölle auf eine Reihe von kanadischen Produkten hat er seine Pläne zwar auf Eis gelegt. Seine Bedingung allerdings: Verhandlungen über eine Öl-Pipeline. Zuletzt stieg der Preis für ein Barrel Brent weiter über 90 US-Dollar.

Impulse kamen von der laufenden Berichtssaison. Datenhighlight des Tages dürfte das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung sein, das aber erst nach Handelsschluss in Europa veröffentlicht wird.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex präsentierte sich zur Wochenmitte wechselhaft.

Der DAX startete minimal höher und pendelte auch weiterhin um die Nulllinie. Zeitweise rutschte er dabei kurzzeitig etwas stärker ab. Zum Handelsende stand ein Plus von 0,14 Prozent auf 26'091,33 Zähler an der Tafel in Frankfurt.

Trotz sehr schwacher Vorgaben in Asien bewegte sich der DAX nach seiner Korrektur vom Dienstag zur Wochenmitte nur wenig. Während die Rekorde der technologielastigen Indizes wie dem KOSPI, dem japanischen Nikkei 225 oder dem NASDAQ 100 in den USA Monate her sind, hatte der DAX erst in der Vorwoche seinen Höchststand erreicht, lief sich im Bereich von 26.500 Punkten allerdings zuletzt fest. Steigende Anleihezinsen und der Iran-Krieg hielten den Risikoappetit der Anleger gering, erklärte Marktexperte Stephen Innes. Gerade Technologiewerte sind sehr zinssensitiv, unter anderem aufgrund hoher, meist fremdfinanzierter Investitionen. Ein Vorteil für die Branche könne allerdings sein, dass die besonders zittrigen Hände bereits im Kursrutsch im Juli verabschiedet haben dürften.

WALL STREET

Die US-Aktienmärkte bewegten sich zum Mittwochshandel auf positivem Terrain.

Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 0,22 Prozent bei 53'463,29 Punkten.
Der technologielastige NASDAQ Composite konnte ein moderates Plus von 0,16 Prozent bei 26'331,09 Zähler einfahren.

Für die US-Börsen spielte sich am Mittwoch eine stärkere Tendenz ab. Besonders im Blick hatten die Akteure weiter die Ölpreise angesichts der weiter ungeklärten Lage in der Meerenge von Hormus und die Renditen am Anleihemarkt.

Gespannt blickten Anleger auf die Entwicklung von Aktien mit viel KI-Fantasie. Der Anstieg der Anleihrenditen hatte am Dienstag für starken Druck auf Technologieunternehmen gesorgt. Als einen Belastungsfaktor machten Teilnehmer aus, dass diese in grossen Umfang lang laufende Anleihen ausgeben, um die riesigen KI-Investitionen zu finanzieren. Damit treten sie aber in direkten Wettbewerb mit staatlichen Kreditnehmern um die Gelder der Anleger. "Die Inflation bleibt für Aktien das bestimmende Thema", sagt Kevin Gordon vom Schwab Center for Financial Research. Anleiherenditen und Aktien wiesen derzeit die negativste Korrelation seit 1997 auf. "Das deutet darauf hin, dass sich der Anleihemarkt stärker an Inflationsdaten als an Wachstumsdaten orientiert, was der Inflation bei Aktien die Oberhand verschafft", ergänzt er.

Im Blick hatten die Marktteilnehmer deswegen auch die Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten US-Notenbanksitzung von Ende Juli im späten Handel. Dies brachte aber keine stärkeren Handelsimpulse mit sich.

ASIEN

Die Börsen in Asien verbuchten am Mittwoch überwiegend schwere Verluste.

In Tokio verbuchte der Nikkei 225 letztlich ein kräftiges Minus von 3,16 Prozent auf 65'326,42 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite um 2,4 Prozent auf 3'894,42 Zähler.

Lediglich in Hongkong gewann der Hang Seng derweil 0,09 Prozent auf 25'495,07 Einheiten.

Mit teils kräftigen Verlusten haben die asiatischen Aktienmärkte zur Wochenmitte den Handel beendet. Die Sorgen vor einer weiteren Eskalation des Iran-Kriegs sowie deutliche Abgaben bei den Chip-Werten drückten auf die Stimmung. Der 60-tägige Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran ist am Montag ausgelaufen, und es gibt derzeit kaum Fortschritte auf dem Weg zu einer dauerhaften Einigung. US-Präsident Donald Trump sagte am Dienstag, es seien keine Gespräche mit dem Iran geplant.

In der Folge ging es für den Ölpreis erneut nach oben, was auch die Inflationssorgen weiter befeuerte. Ein Barrel der Sorte Brent stieg um 0,8 Prozent auf 91,70 US-Dollar. Hier belasteten vor allem die Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen. Wie das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mitteilte, hat der Iran am Dienstag zwei ballistische Raketen in Richtung der Strasse von Hormus abgefeuert und damit die Luftabwehr des Landes ausgelöst. Die Raketen hätten auf den Seeverkehr gezielt, seien aber schliesslich ins Meer gefallen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Typ Stop-Loss Hebel Symbol
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SMI-Kurs: 14’067.30 08.09.2026 15:23:35
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19.08.26 PPI Core Output (YoY) n.s.a
19.08.26 Retail Price Index (YoY)
19.08.26 HVPI (Jahr)
19.08.26 HVPI (Monat/Monat)
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19.08.26 Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich)
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19.08.26 Core Harmonized Index of Consumer Prices (MoM)
19.08.26 Harmonized Index of Consumer Prices (YoY)
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19.08.26 Business Confidence Index
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