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11.02.2026 07:33:46

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

+++++ DEVISENMARKT +++++

Devisen zuletzt +/- % 0:00 Vortag Di, 17:01 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1916 +0,2% 1,1891 1,1913 +1,4%

EUR/JPY 182,49 -0,6% 183,61 183,76 +0,8%

EUR/CHF 0,9125 -0,1% 0,9133 0,9117 -1,9%

EUR/GBP 0,8718 +0,0% 0,8717 0,8714 -0,3%

USD/JPY 153,15 -0,8% 154,40 154,26 -0,6%

GBP/USD 1,3669 +0,2% 1,3641 1,3670 +1,7%

USD/CNY 6,9372 -0,1% 6,9417 6,9370 -1,2%

USD/CNH 6,9078 -0,1% 6,9127 6,9102 -0,9%

AUS/USD 0,7114 +0,6% 0,7070 0,7085 +6,3%

Bitcoin/USD 67.517,25 -1,7% 68.671,60 69.112,50 -20,5%

Der Dollar gab zunächst weiter nach, holte die Verluste allerdings wieder vollständig und zeigte sich wenig verändert. Der Greenback werde übergeordnet von der Befürchtung belastet, dass es zu einem Ausverkauf von US-Vermögenswerten kommen werde, hiess es. Zuletzt hatten die Behörden in China die Banken des Landes angewiesen, sich von US-Rentenpapieren zu trennen.

Der Dollar-Index gibt am Morgen im asiatisch geprägten Geschäft 0,3 Prozent ab - der Euro zieht über der Marke von 1,19 Dollar leicht an. "Wir gehen davon aus, dass sich die Reihe der unter den Konsensschätzungen liegenden Lohn- und Gehaltsabrechnungen fortsetzen und den Dollar belasten wird", mutmasst CBA-Analystin Carol Kong. Eine weitere Abschwächung des US-Arbeitsmarktes, zusammen mit einem nachlassenden Inflationsdruck, werde die Fed wahrscheinlich dazu "ermutigen", die Zinsen in diesem Jahr noch zweimal zu senken, erläutert die Expertin die Dollar-Schwäche.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 5.052,75 5.022,26 +0,6% 30,50 +17,1%

Silber 82,34 81,23 +1,4% 1,12 +16,9%

Platin 1.788,38 1.755,81 +1,9% 32,57 +1,7%

Kupfer 5,95 5,91 +0,5% 0,03 +4,4%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

(Angaben ohne Gewähr)

Die Feinunze Gold reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 5.030 Dollar. Es herrschte vor den im Wochenverlauf anstehenden wichtigen US-Konjunkturdaten weiter Zurückhaltung.

ÖL

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 64,19 63,79 +0,6% 0,40 +11,8%

Brent/ICE 69,17 68,80 +0,5% 0,37 +13,2%

Die Ölpreise zeigten sich volatil, wurden übergeordnet gestützt von der Skepsis mit Blick auf die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Die Weigerung des Irans, sein Raketenprogramm in die Verhandlungen einzubeziehen, sorgte zwischenzeitlich für eine höhere Risikoprämie, wie es hiess. Die Notierungen für Brent und WTI gaben um bis zu 0,4 Prozent nach.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

GELDPOLITIK USA

Die Präsidentin der Dallas-Fed, Lorie Logan, hält die Zinspolitik der US-Notenbank angesichts der Risiken für die Wirtschaft für gut aufgestellt. Diese Aussage kann als Zeichen dafür gewertet werden, dass sie Zinssenkungen bei den kommenden Sitzungen des Offenmarktausschusses möglicherweise zurückhaltend gegenübersteht. Das aktuelle Zinsniveau sei für eine Wirtschaft, die sowohl mit einer hartnäckigen Inflation als auch mit einem sich allmählich abkühlenden Arbeitsmarkt konfrontiert ist, ungefähr richtig, so Logan.

Die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland, Beth Hammack, hat für eine Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus plädiert. "Basierend auf meiner Prognose könnten wir die Zinsen für eine ganze Weile beibehalten", sagte Hammack, die die Geldpolitik gut aufgestellt sieht. Ihrer Einschätzung nach befindet sich der Leitzins nun in der Nähe des neutralen Niveaus, was bedeutet, dass er die Konjunktur nicht wesentlich bremst.

IN- bzw. DEFLATION CHINA

Die Inflation in China hat sich zum Jahresbeginn etwas abgeschwächt. Der Verbraucherpreisindex stieg im Januar um 0,2 Prozent zum Vorjahr, nachdem er im Dezember noch um 0,8 Prozent gestiegen war, wie die Nationale Statistikbehörde mitteilte. Ökonomen hatten im Konsens der Wall Street Journal mit 0,4 Prozent gerechnet.

Chinas Erzeugerpreisindex fiel im Januar im Jahresvergleich um 1,4 Prozent. Damit verringerte sich der Rückgang gegenüber dem Minus von 1,9 Prozent im Dezember, der Index blieb jedoch den 40. Monat in Folge im deflationären Bereich. Der Wert stand den Erwartungen von Ökonomen gegenüber, die mit einem Rückgang von 1,5 Prozent gerechnet hatten.

COMMERZBANK

* die Commerzbank gab bereits am 10.2. vorab das Ergebnis nach Steuern/Dritten und die Dividende für 2025 bekannt

BERICHTET PROG PROG

4. QUARTAL 2025 4Q25 ggVj 4Q25 ggVj 4Q24

Erträge 3.141 +6% 3.077 +4% 2.956

Zinsüberschuss 2.049 -1% 2.039 -2% 2.080

Provisionsüberschuss 1.029 +5% 1.020 +5% 976

Risikovorsorge 207 -3% 244 +14% 214

Verwaltungsaufwand 1.809 +7% 1.760 +4% 1.693

Operatives Ergebnis 1.067 +7% 1.017 +2% 996

Eigenkapitalrendite (RoTE) 10,1 -- 8,3 -- 10,1

Ergebnis vor Steuern 1.059 +6% 998 +0,2% 996

Ergebnis nach Steuern/Dritten* 737 -2% 657 -12% 750

Ergebnis je Aktie k.A. -- 0,53 -17% 0,64

AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet:

Nettoergebnis: über ursprünglichem Ziel von 3,2 Mrd Euro

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro;

LUFTHANSA

Die Pilotengewerkschaft VC hat für Donnerstag zu einem ganztätigen Streik bei der Lufthansa und Lufthansa Cargo aufgerufen. Davon betroffen sind alle Abflüge von deutschen Flughäfen, wie die VC mitteilte. Neben den Piloten wird auch das Kabinenpersonal am Donnerstag streiken, wie die Gewerkschaft UFO mitteilte.

CECONOMY

hat im wichtigen Weihnachtsquartal einen Umsatz- und Gewinnanstieg verzeichnet. Die Holding von Mediamarkt und Saturn, an der sich die chinesische JD.com die Mehrheit gesichert hat, meldete zwar eine Konsumzurückhaltung der Kunden in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH), aber eine robuste Umsatzentwicklung in Ländern wie der Türkei, Spanien, Ungarn, der Schweiz und Italien. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte die Ceconomy AG. Der Umsatz stieg in den drei Monaten bis Ende Dezember auf bereinigter Basis um 3,4 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT kletterte um 11 Prozent auf 311 Millionen Euro.

SCHOTT PHARMA

ist mit deutlichem Wachstum in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die Marge lag bereits auf dem Niveau, das das Unternehmen für 2025/26 insgesamt anstrebt. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte im Zeitraum Oktober bis Dezember um 11,1 Prozent auf 65,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Mainz mitteilte. Bei einem währungsbereinigten Wachstum von 4,8 Prozent verbesserte sich die EBITDA-Marge um 1,7 Punkte auf 27,1 Prozent. Das entspricht der Jahresprognose, die Schott Pharma auch insgesamt bestätigte.

WACKER NEUSON

hat die selbst gesteckten Ziele im vergangenen Jahr nur teilweise erreicht. Der Konzernumsatz erreichte 2,219 Milliarden Euro nach 2,235 Milliarden 2024. Der Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen war zuletzt von 2,15 bis 2,25 Milliarden Euro Umsatz ausgegangen. Das EBIT nach Einmaleffekten legte auf rund 132 von 123 Millionen Euro zu. Die EBIT-Marge verbesserte sich zwar auf 6,0 von 5,5 Prozent, lag damit aber unter der zuletzt in Aussicht gestellten Spanne von 6,5 bis 6,8 Prozent. Als Grund dafür nannte Wacker Neuson Einmaleffekte im vierten Quartal.

TKMS

BERICHTET

1. QUARTAL 1Q25/26 ggVj 1Q24/25

Umsatz 545 -1% 550

EBIT bereinigt 26 -- 26

EBIT-Marge bereinigt 4,8 -- 4,7

AUSBLICK 2025/26 - das Unternehmen erwartet:

- Umsatz: eine Spanne zwischen +2% bis +5% (bisher: -1 und +2%)

- EBIT-Marge bereinigt: auf über 6%

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Marge in Prozent;

VOLKSWAGEN

VW-Finanzchef Arno Antlitz hat nach dem überraschend hohen Geldzufluss im Jahr 2025 den Vorwurf der Bilanzkosmetik zurückgewiesen. Die Verbesserung des Netto-Cashflows auf 6 Milliarden Euro sei Ergebnis "intensiver Kostenarbeit", erklärte er in einem im VW-Intranet veröffentlichten Interview, welches das Handelsblatt einsehen konnte. An der Kennzahl hängen etwa Dividenden und Vorstandsboni. Betriebsratschefin Daniela Cavallo kritisierte eine unzureichende interne Kommunikation und forderte Aufklärung über die Hintergründe. (Handelsblatt)

CONDOR

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat einen Partner gefunden, der Urlauber zum Drehkreuz in Frankfurt bringen soll: Im Sommer wird German Airways mit zwei Regionaljets der Marke Embraer für Condor im Einsatz sein. Die Zusammenarbeit mit German Airways ermögliche es Condor, insbesondere in der Hochsaison flexibel auf die Nachfrage zu reagieren und ein stabiles Flugangebot anzubieten, bestätigte das Unternehmen Informationen des Handelsblatts. (Handelsblatt)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 11, 2026 01:34 ET (06:34 GMT)

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