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25.02.2026 07:37:44
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Am Anleihemarkt tat sich wenig. Marktteilnehmer sprachen von etwas nachlassendem Sicherheitsbedürfnis der Anleger. Die Rendite im Zehnjahresbereich stieg um knapp 1 Basispunkt auf 4,03 Prozent.
+++++ DEVISENMARKT +++++
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 19:04
EUR/USD 1,1803 +0,3 0,0032 1,1771 1,1782
EUR/JPY 183,72 +0,1 0,1900 183,5300 183,5200
EUR/CHF 0,9115 +0,1 0,0006 0,9109 0,9112
EUR/GBP 0,8725 +0,0 0,0001 0,8724 0,8717
USD/JPY 155,64 -0,2 -0,2400 155,8800 155,7500
GBP/USD 1,3522 +0,3 0,0035 1,3487 1,3514
USD/CNY 6,8705 -0,2 -0,0125 6,8830 6,8830
USD/CNH 6,8659 -0,2 -0,0126 6,8785 6,8786
AUS/USD 0,7111 +0,8 0,0056 0,7055 0,7063
Bitcoin/USD 65.070,42 +1,6 1.014,32 64.056,10 64.259,98
Der Dollar zeigte sich nach den leichten Abgaben am Vortag etwas fester. Der Dollarindex verbesserte sich um 0,2 Prozent, der Euro kam leicht auf 1,1775 Dollar zurück. Im asiatisch dominierten Handel am Mittwoch zieht der Austral-Dollar deutlicher an, nachdem Inflationszahlen aus Down Under Zinserhöhungssepkulationen ausgelöst haben.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 5.191,38 +0,8 43,58 5.147,80
Silber 90,55 +3,7 3,22 87,33
Platin 2.276,25 +5,0 108,30 2.167,95
Der Goldpreis gab einen Teil der Vortagesaufschläge wieder ab. Die Feinunze ermässigte sich um 1,5 Prozent auf 5.152 Dollar. Teilnehmer verwiesen auf Gewinnmitnahmen. Dennoch "bleibt Gold über 5.000 US-Dollar je Unze, wobei weiteres Aufwärtspotenzial wahrscheinlich ist, weil geopolitische Risiken fortbestehen, sich die Fragen zur Unabhängigkeit der Fed verschärfen und Anleger weiterhin aus Staatsanleihen und wichtigen Währungen umschichten", sagte Analyst Soojin Kim von MUFG.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 65,93 +0,5 0,30 65,63
Brent/ICE 70,97 +0,3 0,20 70,77
Die Ölpreise zeigten sich im US-Handel volatil. Das Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligte sich zum Settlement um 1 Prozent auf 65,63 Dollar, machte im nachfolgenden Handel die Verluste jedoch wieder wett. Hier liege der Fokus weiter auf den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran, hiess es.
+++++ MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR +++++
USA - Politik
US-Präsident Trump hat in seiner Rede zur Lage der Nation (State of the Union) seine harte Linie bei Zöllen verteidigt. In der Rede, die längste State of the Union aller Zeiten, zeichnete er ein rosiges Bild der Wirtschaft, bekräftigte seine kompromisslose Einwanderungspolitik und sonnte sich im Glanz des US-Eishockeyteams, das bei den Olympischen Spielen Gold gegen Kanada gewann. Trump bekräftigte seine Zollpolitik. Er sagte, "alles funktioniere gut" und die USA nähmen durch Zölle Geld ein. Er beklagte das Urteil des Supreme Court, fügte aber hinzu, dass das Ausland und ausländische Unternehmen die Zölle beibehalten wollten. Trump gab den Demokraten die Schuld daran, dass die hohen Lebenshaltungskosten zu einem Problem geworden seien. "Er zeichnete ein rosiges Bild von sinkenden Kosten für wichtige Güter - Eier, Rindfleisch und Treibstoff -, obwohl die Preise nicht auf breiter Front gefallen sind. Er sagte, er wolle die "erdrückenden Gesundheitskosten" angehen, indem er den Kongress aufrief, das von ihm Anfang des Jahres veröffentlichte Gesundheitskonzept gesetzlich zu verankern.
FRESENIUS
Nachfolgend die Viertquartalszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro, Marge in Prozent):
BERICHTET PROG PROG
4. QUARTAL 2025 4Q25 ggVj 4Q25 ggVj 4Q24
Umsatz 5.875 +6% 5.795 +5% 5.526
EBIT 713 +10% 715 +11% 646
EBIT-Marge 12,1 -- 12,3 -- 11,7
Ergebnis nach Steuern/Dritten bereinigt* 440 +13% 446 +14% 390
Ergebnis je Aktie bereinigt* 0,78 +13% 0,80 +16% 0,69
* fortgeführte Geschäfte
Die Aktionäre sollen in den Genuss einer höheren Dividende von 1,05 nach 1,00 Euro kommen. Für das laufende Jahr stellte der DAX-Konzern ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 7 Prozent in Aussicht. Die neue Steuerungskennzahl, das Kern-Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen, soll in diesem Jahr währungsbereinigt um 5 bis 10 Prozent wachsen.
FRESENIUS
bindet Konzernchef Michael Sen länger an sich. Der Vertrag des 57-Jährigen, der seit dem 1. Oktober 2022 Vorstandsvorsitzender ist, läuft nun bis 2031.
HEIDELBERG MATERIALS
Nachfolgend die Viertquartalszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro):
. BERICHTET PROG PROG
4. QUARTAL 4Q25 ggVj 4Q25 ggVj 4Q24
Umsatz 5.255 -3% 5.414 +0,1% 5.406
Ergebnis laufendes Geschaeft* 1.248 +2% 1.256 +3% 1.219
Ergebnis laufendes Geschaeft-Marge* 23,7 -- 23,2 -- 22,6
Ergebnis laufendes Geschaeft 921 +5% 922 +5% 877
Heidelberg Materials hat 2025 trotz rückläufiger Absatzmengen nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis erreicht und peilt für 2026 weiter steigende Gewinne an. Die Prognose sieht für 2026 ein Ergebnis des laufenden Geschäfts zwischen 3,40 und 3,75 Milliarden Euro vor. Analysten rechneten zuletzt mit 3,48 Milliarden Euro gerechnet.
RHEINMETALL
bekommt einem Zeitungsbericht zufolge doch noch einen Drohnen-Auftrag der Bundeswehr. Wie die Financial Times berichtet, wird der Rüstungskonzern gemeinsam mit den Startups Stark und Helsing voraussichtlich Kamikaze-Drohnen an die Bundeswehr liefern. Das anfängliche, auf Rheinmetall entfallende Volumen liege bei 269 Millionen Euro und könnte bei Erreichen bestimmter Meilensteine steigen.
HENSOLDT
bindet Vorstandschef Oliver Dörre für weitere fünf Jahre bis zum Jahresende 2031.
NORDEX
Nachfolgend die Viertquartalszahlen (in Millionen Euro, Marge in Prozent):
BERICHTET
4. QUARTAL 4Q25 ggVj 4Q24
Umsatz 2.539 +16% 2.194
EBITDA 307 +188% 107
EBITDA-Marge 12,1 -- 4,9
Konzernergebnis 184 -- 18
Nordex will die EBITDA-Marge mittelfristig auf 10,0 bis 12,0 Prozent steigern. Der Konzern verwies auf die starke Entwicklung 2025 und gute Sichtbarkeit auf Basis des Auftragsbestands und des Serviceportfolios. Bislang hatte das Ziel bei 8 Prozent gelegen. Für dieses Jahr rechnet das Unternehmen mit einer EBITDA-Marge zwischen 8,0 und 11,0 Prozent. Der Umsatz soll 8,2 bis 9,0 Milliarden Euro erreichen. Analysten erwarteten für 2026 bislang knapp 8,3 Milliarden Euro Umsatz und 8,6 Prozent EBITDA-Marge.
JOST WERKE
führt er eine Barkapitalerhöhung durch und will bis zu 1,49 Millionen neue Aktien ausgeben, womit sich das Grundkapital um 10 Prozent erhöhen würde. Basierend auf dem Schlusskurs vom Dienstag von 65,40 Euro könnte Jost-Werke so knapp 100 Millionen Euro erlösen.
LVMH
Der französische Milliardär Bernard Arnault hat die Schwelle von 50 Prozent der Anteile an LVMH überschritten mit nun 50,01 Prozent der Anteile nach 49,77 Prozent zum Jahresende 2025.
HP
hat die Erwartungen für sein Geschäftsjahr gesenkt, weil der Computer- und Druckerhersteller weiterhin mit höheren Kosten für Speicherchips konfrontiert ist. HP sieht die Ergebnisse nun eher am unteren Ende der bisherigen Prognosespanne. Die revidierte Prognose wurde zusammen mit den Ergebnissen des ersten Geschäftsquartals veröffentlicht, die die Erwartungen übertrafen. Dabei sank der Gewinn trotz höherer Umsätze.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die massgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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February 25, 2026 01:38 ET (06:38 GMT)
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