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06.03.2026 07:31:44
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 80,69 -0,4 -0,32 74,66
Brent/ICE 84,95 -0,5 -0,46 81,40
Die Ölpreise zogen wieder stark um fast 4 Prozent auf mehr als 84 Dollar bei der Sorte Brent an. Im Tageshoch markierte Brent ein neues Jahreshoch. US-Öl der Sorte WTI stieg noch stärker an. Wegen zunehmender Störungen der Strasse von Hormus hat Saudi-Arabien damit begonnen, Rohölexporte auf das Rote Meer zu verlagern.
+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 17.30 UHR +++++
IRAN-KRIEG
Das US-Aussenministerium hat die Botschaft in Kuwait geschlossen, nachdem der Betrieb bereits am Dienstag eingestellt und US-Bürgern in Kuwait zuvor geraten worden war, Schutzräume aufzusuchen. Die Botschaft forderte US-Bürger dazu auf, das Land zu verlassen, sofern dies sicher möglich sei. Der kuwaitische Luftraum bleibt gesperrt, aber Beamte drängten die Bürger dazu, den Landweg über die offene Grenze zu Saudi-Arabien in Betracht zu ziehen.
Der Konflikt mit dem Iran sei "weit dem Zeitplan voraus", sagte US-Präsident Donald Trump. Die USA hätten iranische Flugabwehrwaffen zerstört. "Sie haben keine Luftwaffe. Sie haben keine Luftverteidigung", sagte Trump. Die Iraner nähmen Kontakt auf, um die Gespräche mit den USA wieder aufzunehmen. "Sie rufen an, sie sagen: 'Wie machen wir einen Deal?'", sagte Trump. "Ich sagte: 'Ihr seid ein bisschen spät dran.'".
KONJUNKTUR DEUTSCHLAND
Die fünf grossen Wirtschaftsforschungsinstitute erkennen im Irankrieg bislang keine ernsthafte Bedrohung für die deutsche Konjunktur. Das zeigt eine Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die bisherige Reaktion an den Öl- und Gasmärkten sehen die Ökonomen eher als undramatisch, solange der Konflikt nur einige Monate andauere. Das Ifo-Institut und das RWI kommen in vorläufigen Schätzungen jeweils zum Ergebnis, dass der Krieg im Nahen Osten nach derzeitigem Stand das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr um knapp 0,2 Prozentpunkte drücken könnte. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung rechnet gemäss der derzeitigen Terminkurse an den Öl- und Gasmärkten mit einem Minus von zwischen 0,1 und 0,2 Prozentpunkten.
DEUTSCHE LUFTHANSA
BERICHTET PROG PROG
4. QUARTAL 2025 4Q25 ggVj 4Q25 ggVj 4Q24
Umsatz 9.949 +5% 10.053 +6% 9.444
EBIT bereinigt 480 +3% 461 -1% 468
EBIT-Marge bereinigt 4,8 -- 4,6 -- 5,0
Ergebnis nach Steuern/Dritten 246 -55% 335 -39% 550
Ergebnis je Aktie 0,21 -54% 0,27 -41% 0,46
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet:
- einen klaren Umsatzanstieg und eine deutliche Er
gebnissteigerung sowie weitere Margenverbesserung
- Free Cashflow bereinigt: etwa auf Vorjahresniveau
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;
LANXESS
kann die Anteile an seinem mit dem Finanzinvestor Advent betriebenen Gemeinschaftsunternehmen Envalior nicht wie geplant dieses Jahr losschlagen. Advent wird die von Lanxess im September angedienten Anteile nicht 2026 übernehmen und beruft sich auf seinen vertraglich festen Finanzierungsvorbehalt. Lanxess teilte mit, auch ohne die Einnahmen aus dem Anteilsverkauf in diesem Jahr langfristig solide finanziert zu sein. Man verfüge über einen starken Kassenbestand sowie nicht gezogene, fest zugesagte Kreditlinien im Umfang von über 1,35 Milliarden Euro.
DELIVERY HERO
passt Teile seiner Finanzierung an und steht kurz davor, sich eine neue syndizierte Kreditlinie über 1,5 Milliarden US-Dollar zu sichern. Bei einer Bereitstellung der Kreditline will das Unternehmen unter anderem Wandelschuldverschreibungen zurückzahlen.
UNIVERSAL MUSIC GROUP
hat im vierten Quartal den Umsatz währungsbereinigtes um 11 Prozent auf 3,61 Milliarden Euro gesteigert. Analysten hatten mit 3,43 Milliarden Euro gerechnet.
KNDS
Beim deutsch-französischen Panzerhersteller KNDS bahnt sich eine milliardenschwere Neuordnung des Eigentümerkreises an. Nach Informationen der Börsen-Zeitung von zwei mit der Sache vertrauten Personen hat die KfW die Investmentbank JP Morgan als Berater für den geplanten Einstieg mit einer Sperrminorität von 25,1 Prozent bei KNDS ausgewählt. KNDS wird mit mehr als 20 Milliarden Euro bewertet und hat fast keine Schulden. Die Transaktion würde als Weisungsgeschäft auf Veranlassung der Bundesregierung erfolgen. Durch die Beteiligung will der Bund die deutsch-französische Machtbalance in dem Unternehmen wahren, das Milliarden investiert und Tausende von Arbeitsplätzen schafft. Die Aktien übernähme der Bund von den deutschen KNDS-Eigentümerfamilien Bode und Braunbehrens. (Börsen-Zeitung)
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die massgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/gos/mpt/flf
(END) Dow Jones Newswires
March 06, 2026 01:31 ET (06:31 GMT)
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