US-Dollar - Ethereum Classic USD - ETC
| Kurse + Charts + Realtime | Nachrichten | Tools | Invertiert | |
|---|---|---|---|---|
| Snapshot | Chart (gross) | Nachrichten | Währungsrechner | ETC/USD |
| Historisch | Realtimekurs | |||
|
Geändert am: 09.03.2026 09:08:00
|
Ölpreisschock: SMI & DAX starten mit deutlichem Rückgang -- Asiens Börsen unter starkem Druck
Anleger am heimischen sowie deutschen Aktienmarkt ergreifen am Montag die Flucht. Die asiatischen Börsen brechen zum Wochenbeginn deutlich ein.
SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt läuft am Montag rückwärts.
Der SMI sowie die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI zeigen sich mit eine schwachen Eröffnung.
Ein Ende des Iran-Kriegs ist nicht in Sicht und die gegenseitigen Bombardierungen halten unvermindert an. Entsprechend bleibt die Verunsicherung gross und die Volatilität an den Finanzmärkten erhöht. Mit den massiv steigenden Öl- und Gaspreisen sind Inflationssorgen dominant, und ein länger anhaltender Konflikt würde sich negativ auf die konjunkturelle Entwicklung auswirken. Entsprechend reagieren Investoren mit einer Flucht aus Aktien.
Befeuert werden die Ängste zum Wochenstart vor allem vom Ölpreis, der über die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar je Barrel gestiegen ist. Dabei zeichnet sich im Iran-Krieg weiterhin keine klare Strategie ab. Vielmehr verschärften sich die Spannungen, nachdem im Iran am Montag der Sohn von Ajatollah Ali Khamenei, Mojtaba Khamenei, zum Nachfolger seines Vaters und damit zum Obersten Führer ernannt wurde. Dies signalisiere, dass die Hardliner in Teheran die Kontrolle behalten. US-Präsident Donald Trump hatte den Sohn in der Nachfolgefrage als "inakzeptabel" bezeichnet.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Montag weiter verlieren.
Der DAX beginnt die Sitzung 2,51 Prozent leichter bei 22'998,94 Einheiten.
Für die europäischen Anleger wird die Rückkehr aus dem Wochenende wegen des eher noch zugespitzten Iran-Kriegs zum bösen Erwachen. Zumindest scheint der DAX aber nicht ganz so massiv einzubrechen, wie noch am frühen Morgen befürchtet. In der hatte es am Tief von 22'705 Punkten noch nach einem Einbruch auf das tiefste Niveau seit Frühjahr vergangenen Jahres ausgesehen. Nun ist es nur noch ein Tief seit November. Vor allem der rasende Anstieg der Energiepreise schockiert aber und schürt zunehmend die Inflations- und Wachstumssorgen. Der Iran hat einen neuen obersten Führer bestimmt, aber auch der Sohn des getöteten Ajatollah Ali Chamenei wird von Israel und den USA wieder bedroht. Ein schnelles Ende des Kriegs und eine Normalisierung der Ölproduktion in der Region scheinen nicht absehbar.
"Die Angst davor, dass das schwarze Gold die Weltkonjunktur ausbremsen könnte, ist deutlich grösser geworden", schrieb der Experte Christian Henke vom Broker IG. US-Präsident Trump fordere eine bedingungslose Kapitulation des Iran und in der Folge davon drohe der Militäreinsatz länger anzudauern. "Und dies dürfte nicht im Sinne der Anleger sein", so der Experte.
Die geopolitisch getriebene Flucht aus dem Risiko schreite fort, schrieb denn auch der JPMorgan-Anlagestratege Mislav Matejka. Er erinnerte jedoch daran, dass der Aktienmarkt sein Tief meist dann findet, wenn die Anlegerstimmung am schlechtesten ist. Matejka wäre entsprechend jedenfalls nicht überrascht, wenn der Kursrutsch in dieser oder der kommenden Woche endet.
WALL STREET
Die US-Börsen präsentierten sich am Freitag mit roten Vorzeichen.
Der Dow Jones verzeichnete am letzten Handelstag der Woche einen Verlust von 0,95 Prozent auf 47'501,55 Punkte.
Auch der NASDAQ Composite sackte ab und verlor schlussendlich 1,59 Prozent auf 22'387,68 Zähler.
Die Forderung des US-Präsidenten nach einer bedingungslosen Kapitulation des Iran hat die US-Aktienmärkte unter Druck gebracht. Hinzu kamen schwache Daten vom Arbeitsmarkt.
Die Anleger sorgten sich nach einer knappen Woche Krieg im Iran um dessen Dauer, denn US-Präsident Donald Trump forderte auf seiner Plattform Truth Social eine "bedingungslose Kapitulation". Die Hisbollah im Libanon betonte unterdessen inmitten stetiger Angriffe Israels erneut ihre Kampfbereitschaft.
Die Ölpreise beschleunigten ihren Höhenflug. Seit den Angriffen passieren kaum noch Schiffe die Strasse von Hormus. Durch die Meerenge am Persischen Golf wird in Friedenszeiten täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert. Zuletzt gaben Irans Streitkräfte an, einen Öltanker "in US-Besitz" vor der Küste Kuwaits angegriffen zu haben.
Der US-Arbeitsmarkt sendete für Anleger obendrein durchwachsene Signale. Die Beschäftigung sank im Februar überraschend. Die Arbeitslosenquote stieg, doch das Lohnwachstum blieb robust. Das bringe die US-Notenbank Fed in eine schwierige Situation, kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners in Frankfurt. "Die drohenden Inflationsrisiken aus dem Iran-Krieg kommen obendrauf."
ASIEN
Die Börsen in Fernost zeigen sich am Montag mit starken Verlusten.
In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 5,2 Prozent auf 52'728,72 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland waren ebenfalls rote Zahlen zu sehen: Der Shanghai Composite sank um 0,67 Prozent auf 4'096,60 Zähler.
In Hongkong gibt daneben der Hang Seng um 1,37 Prozent auf 25'405,65 Zähler nach.
Die jüngste Entwicklung der Ölpreise vor dem Hintergrund des im Iran-Kriegs lässt die Aktienkurse an den Börsen in Ostasien und Australien am Montag einbrechen. Mit den Ölpreisen geht es nochmals rasanter als zuletzt bereits immer weiter nach oben. Erstmals seit 2022 kostet das Barrel Öl wieder mehr als 100 Dollar. Aktuell verteuert sich Brent-Öl um 20 Prozent auf 111 Dollar, phasenweise betrug der Anstieg sogar rund 30 Prozent. Der fortgesetzte Anstieg der Ölpreise schürt Inflationssorgen, was an den Börsen für Verkäufe sorgt. Dazu kommen Sorgen vor Störungen in den Lieferketten.
Überraschend stark gestiegene chinesische Verbraucherpreise im Februar belasten nicht, sie werden tendenziell eher als Belebungsanzeichen der mauen Konjunktur gewertet. Beobachter sprechen ausserdem von einem Sondereffekt aufgrund des chinesischen Neujahrsfests.
Am Sonntag hatten israelische Streitkräfte vier Öllager in Teheran bombardiert, was eine dichte Rauchwolke über der Stadt zur Folge hatte. Im Gegenzug griff der Iran eine Wasserentsalzungsanlage in Bahrain an. Auch Ziele in Israel wurden angegriffen. Derweil meldete das iranische Staatsfernsehen, dass der Sohn des getöteten Ayatollah Chamenei, Modschtaba, zu dessen Nachfolger ernannt worden sei.
US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Ölpreisanstieg in einem Social-Media-Post als "sehr kleinen Preis", der für den Frieden zu zahlen sei. Der Preis werde rasch fallen, wenn die Zerstörung der iranischen nuklearen Bedrohung abgeschlossen sei, so Trump.
Analysten äussern sich indessen besorgt über die möglichen Folgen der drastisch gestiegenen Ölpreise für die Wirtschaft. Wenn die Strasse von Hormus, ein wichtiger Transportweg für Öl, länger nicht passierbar sei, könnte der Preis für ein Barrel Öl auf 150 Dollar oder sogar höher steigen, heisst es von Price Futures Group.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
Dienstag 18 Uhr live: Schluss mit K.O.-Kriterien bei der Aktienauswahl - Warum Sortieren das neue Filtern ist
Filtern oder Sortieren? Thomas Vittner zeigt am Dienstagabend, wie du Aktien objektiv sortierst, statt sie voreilig zu löschen. Lerne ein System für echte Treffsicherheit kennen!
Schnell Plätze sichern!3 neue Aktien BX Musterportfolio: Legrand, Infineon & Schneider Electric mit François Bloch
Im BX Morningcall werden folgende Aktien analysiert und erklärt – heute mit dem monatlichen Rebalancing:
✅ Legrand SA
✅ Infineon
✅ Schneider Electric
inklusive Rebalancing:
❌ Broadcom Inc
❌ Wells Fargo & Co
❌ Alphabet A
https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside Fonds
Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
|---|---|
| 09.03.26 | 3D Systems Corp. / Quartalszahlen |
| 09.03.26 | Aboitiz Equity Ventures Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 09.03.26 | Aboitiz Power Corp / Quartalszahlen |
| 09.03.26 | Aboitiz Power Corp Unsponsored American Deposit Receipt Repr 20 Shs / Quartalszahlen |
| 09.03.26 | ACCO Brands Corp / Quartalszahlen |
| 09.03.26 | Advanced Emissions Solutions Inc / Quartalszahlen |
| 09.03.26 | Amplify Energy Corp Registered Shs / Quartalszahlen |
| 09.03.26 | Annexon Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 09.03.26 | Arbeitsentgelte (Jahr) |
| 09.03.26 | Handelsbilanz - BOP Basis |
| 09.03.26 | Leistungsbilanz n.s.a. |
| 09.03.26 | Bank Lending (YoY) |
| 09.03.26 | Erzeugerpreisindex (Jahr) |
| 09.03.26 | Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 09.03.26 | Verbraucherpreisindex (Monat) |
| 09.03.26 | Consumer Confidence |
| 09.03.26 | Leading Economic Index |
| 09.03.26 | Eco Watchers Survey: Outlook |
| 09.03.26 | Eco Watchers Survey: Current |
| 09.03.26 | Coincident Index |
| 09.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (YoY) |
| 09.03.26 | Herstellerpreisindex (im Jahresvergleich) |
| 09.03.26 | Industrieproduktion s.a. w.d.a. (Jahr) |
| 09.03.26 | Industrieproduktion s.a. (Monat) |
| 09.03.26 | Werksaufträge n.s.a. (Jahr) |
| 09.03.26 | Treffen der Eurogruppe |
| 09.03.26 | Werkaufträge s.a. (Monat) |
| 09.03.26 | Handelsbilanz |
| 09.03.26 | Außenhandelsbilanz ( Monat ) |
| 09.03.26 | Arbeitslosenquote |
| 09.03.26 | währungsreserven |
| 09.03.26 | Währungsreserven |
| 09.03.26 | Sentix Investorenvertrauen |
| 09.03.26 | Haushaltsausgleich |
| 09.03.26 | EZB-Mitglied Elderson spricht |
| 09.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 09.03.26 | Handelsbilanz |
| 09.03.26 | Unbereinigte Inflationsrate |
| 09.03.26 | Kerninflation |
| 09.03.26 | 12-monatige Inflation |
| 09.03.26 | Auktion 3-monatiger Treasury Bills |
| 09.03.26 | Auktion 6-monatiger Treasury Bills |
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Devisen in diesem Artikel
| USD/ETC | 0.1232 | -0.0021 | -1.69 |
Börse aktuell - Live Ticker
Ölpreisschock: SMI & DAX starten mit deutlichem Rückgang -- Asiens Börsen unter starkem DruckAnleger am heimischen sowie deutschen Aktienmarkt ergreifen am Montag die Flucht. Die asiatischen Börsen brechen zum Wochenbeginn deutlich ein.


