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12.03.2026 07:34:43
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 92,90 +6,5 5,65 87,25
Brent/ICE 99,00 +7,6 7,02 91,98
Brent und WTI verteuerten sich nach dem jüngsten Rücksetzer um rund 5 Prozent, angetrieben von Meldungen über eine komplette Blockade der Strasse von Hormus durch Iran. Die Dynamik sei damit zumindest geringer als zuvor gewesen, weil die Internationale Energieagentur die Freigabe von 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven wichtiger Industriestaaten genehmigt habe, hiess es. Dieser Schritt werde die Ölpreise nicht zwangsläufig senken, meinte Analyst Alex Kuptsikevich von FxPro. "Strategische Reserven allein reichen nicht aus, um weitere Preissteigerungen zu verhindern, wenn die Schifffahrt durch die Meerenge über einen längeren Zeitraum stark eingeschränkt bleibt", sagte Chefökonom David Fyfe von Argus. Im asiatisch dominierten Handel am Donnerstag ziehen die Preise dynamisch weiter an (siehe Tagesthema).
+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR +++++
BMW
Die operative Rendite im Kerngeschäft mit Premiumautos sackte 2025 auf 5,3 Prozent von 6,3 Prozent im Vorjahr ab. Alleine im vierten Quartal sank die Rendite auf 3,7 von 5,5 Prozent im Vorjahr. Analysten hatten im Konsens für das Schlussquartal mit 4,0 Prozent gerechnet. Im Gesamtjahr 2025 sank der Umsatz im Konzern um 6,3 Prozent auf 133,5 Milliarden Euro. Das EBIT sackte sogar um knapp 12 Prozent auf 10,19 Milliarden Euro ab. Nach Steuern verdiente BMW 7,45 Milliarden Euro, 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Im Gesamtjahr 2026 soll die Marge im Autogeschäft zwischen 4 bis 6 Prozent liegen. Der Absatz soll 2026 in etwa stabil zum Vorjahres liegen. Das Konzernergebnis vor Steuern soll moderat sinken.
BRENNTAG
weitet sein Kostensenkungsprogramm massiv aus. Bei den bisher bis 2027 angestrebten Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro im Vergleich zum Basisjahr 2023 ist der Chemikalienhändler auf Kurs - und will nun im gleichen Zeitraum zusätzlich 200 bis 250 Millionen Euro sparen, auf Basis der Zahlen für 2025.
DAIMLER TRUCK
hat vergangenes Jahr angesichts rückläufiger Lkw-Verkäufe weniger umgesetzt und verdient. Die operative Marge sank vor allem wegen eines schwierigen Geschäfts in Nordamerika spürbar, lag aber dank eines guten Schlussquartals etwas über den Markterwartungen. Die Dividende soll trotz des Gewinnrückgangs mit 1,90 Euro auf dem Niveau des Vorjahres bleiben. Der Umsatz sank um 10 Prozent auf 45,91 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT rutschte noch deutlicher um 19 Prozent auf 3,78 Milliarden Euro ab. Die bereinigte Umsatzrendite des Industriegeschäfts lag bei 7,8 Prozent gegenüber 8,9 Prozent im Vorjahr. Damit übertraf der DAX-Konzern die Konsensschätzungen der Analysten leicht: Diese hatten im Gesamtjahr eine Marge von 7,7 Prozent erwartet. Alleine im Schlussquartal erzielte Daimler Truck eine Rendite von 6,0 nach 8,0 Prozent im Vorjahr - erwartet wurden nur 5,6 Prozent. Für 2026 erwartet das Unternehmen eine bereinigte Umsatzrendite für das Industriegeschäft zwischen 6 bis 8 Prozent. Der Umsatz des Industriegeschäfts soll zwischen 42 Milliarden und 46 Milliarden Euro liegen.
RWE
Nachfolgend die Gesamtjahreszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
BERICHTET PROG PROG
GESAMTJAHR Gj25 ggVj Gj25 ggVj Gj24
EBITDA bereinigt 5.087 -10% 4.869 -14% 5.680
EBIT bereinigt 2.868 -19% 2.721 -24% 3.561
Ergebnis nach Steuern/Dritten ber. 1.803 -22% 1.677 -28% 2.322
Ergebnis je Aktie bereinigt 2,48 -21% 2,30 -26% 3,12
Dividende je Aktie 1,20 +9% 1,20 +9% 1,10
2026 und vor allem 2027 soll das Ergebnis mit dem Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten deutlich steigen. RWE strebt in diesem Jahr einen bereinigten Nettogewinn zwischen 1,55 und 2,05 Milliarden Euro an und sieht das bereinigte EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro. 2027 soll das EBITDA dann um 1 Milliarde auf 6,2 bis 6,8 Milliarden Euro steigen und der bereinigte Nettogewinn auf 1,9 bis 2,4 Milliarden Euro.
ZALANDO
Nachfolgend die Viertquartalszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG
4. QUARTAL 4Q25 ggVj 4Q25 ggVj 4Q24
GMV 5.729 +22% 5.619 +20% 4.701
Umsatz 4.071 +23% 4.074 +23% 3.299
EBIT bereinigt 262 +20% 252 +15% 219
EBIT-Marge bereinigt 6,4 -- 6,2 -- 6,6
Für 2026 erwartet Zalando ein weiterhin zweistelliges Wachstum. Zudem kündigte der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm über 300 Millionen Euro bis Ende Juli an. Für das laufende Jahr plant der Konzern mit einem Anstieg des Bruttowarenvolumens und des Umsatzes von jeweils 12 bis 17 Prozent. Das bereinigte EBIT wird bei 660 bis 740 Millionen Euro gesehen. Zudem bestätigte Zalando seine Mittelfristziele für 2028. Umsatz und GMV sollen pro Jahr im Schnitt um 8 bis 13 Prozent zulegen. Die bereinigte EBIT-Marge soll auf 6 bis 8 Prozent steigen. Die angestrebten Synergien aus der About-You-Übernahme von 100 Millionen Euro pro Jahr werden nun bereits 2028 erreicht und damit ein Jahr früher.
K+S
Nachfolgend die Gesamtjahreszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG
GESAMTJAHR 2025 Gj25 ggVj Gj25 ggVj Gj24
Umsatz 3.648 -0% 3.680 +1% 3.653
EBITDA 613 +10% 603 +8% 558
Erg. nach Steuern bereinigt 126 -- 117 -- 3,6
Erg. je Aktie bereinigt 0,70 -- 0,65 -- 0,02
Erg. nach Steuern bereinigt -1.131 -- -- -- 3,6
Erg. je Aktie bereinigt -6,31 -- -- -- 0,02
Free Cashflow bereinigt 29,1 -53% 22,80 -63% 62,4
Dividende je Aktie 0,07 -53% 0,08 -47% 0,15
Für 2026 kalkuliert K+S mit 600 bis 700 Millionen Euro EBITDA. In der Mitte der Spanne wären das etwa 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Markt erwartet derzeit 629 Millionen Euro.
GENERALI
hat 2025 dank der guten Entwicklung aller seiner Geschäftsbereiche einen Gewinnanstieg verzeichnet. Der Versicherer meldete einen Anstieg des Nettogewinns um 12 Prozent auf 4,17 Milliarden Euro. Auf bereinigter Basis stieg der Nettogewinn im Jahresvergleich um 14,5 Prozent auf 4,315 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 9,7 Prozent auf 8,00 Milliarden Euro. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen auf 98,12 Milliarden Euro von 95,19 Milliarden Euro im Vorjahr. Laut einem vom Unternehmen zusammengestellten Konsens wurden ein Nettogewinn von 4,225 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 7,965 Milliarden Euro und gebuchte Bruttobeiträge von 98,86 Milliarden Euro erwartet.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die massgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/flf/gos
(END) Dow Jones Newswires
March 12, 2026 02:35 ET (06:35 GMT)
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